Schweden/DĂ€nemark: Die Anreise
- 30.08.09
- Reisen, Schweden und DĂ€nemark 2009, Touren, Jahr 2009, Liegerad, Mecklenburg-Vorpommern, Schweden
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Als Auftakt der zweiwöchigen Liegeradtour durch Schweden und DĂ€nemark ging es zunĂ€chst mit der Bahn von Berlin nach Rostock. An einem Sonntag Nachmittag ist der Regionalzug nicht so extrem voll und so ist die Reise recht entspannt – lediglich der Ticketkauf gestaltete sich etwas schwierig: Am Schalter riet man mir, das Ticket am Automaten zu kaufen, weil es dort billiger sei – fĂŒr das Wochenendticket habe ich das auch hinbekommen, das Fahrradticket habe ich in der fĂŒr mich verqueren Sortierung bis heute nicht gefunden, so daĂ ich unter zunehmendem Zeitdruck doch nochmal an den Schalter zurĂŒck muĂte. Auch mein Begleiter Manuel trug etwas zum Zeitdruck bei, da er noch darauf wartete, daĂ seine Freundin ihm irgendeinen vergessenen Gegenstand noch schnell an den Bahnsteig brachte.
Im Zug lieh mir die Zugbegleiterin noch schnell einen Stift, um meinen Namen auf’s Ticket zu schreiben (wuĂte gar nicht, daĂ das mittlerweile nötig ist) und wir nahmen noch zwei MĂ€dchen auf unserem Ticket mit, selbstverstĂ€ndlich ohne die angebotenen 10 Euro anzunehmen.
Am Rostocker Bahnhof verlieĂen wir den Bahnhof nach lĂ€ngerem Anstellen mit dem Fahrstuhl – ich fuhr als erster und wartete im ZwischengeschoĂ, als ich Manuel im glĂ€sernen Lift winkend an mir vorbei nach unten ins UntergeschoĂ fahren sah, aus dem er kurz danach dann aber doch wieder auftauchte. Das GlĂŒck mit FahrstĂŒhlen ging sogleich weiter, als wir den Wegweisern zum nördlichen Ausgang folgten und dort ein Schild vorfanden, daĂ der Fahrstuhl defekt sei – also raus zum SĂŒdausgang und einmal um den Bahnhof rumfahren.
In Rostock trafen wir uns noch mit einer Freundin von mir und aĂen am Neuen Markt erstmal etwas und hielten uns mit heiĂer Schokolade warm.
Den Weg zum FĂ€hrterminal fanden wir dank OpenStreetMap auf dem GPS recht zĂŒgig, als wir ankamen waren erst wenige Autos und LKWs im Wartebereich, die FĂ€hre selbst war noch nicht da. Ein freundlicher Mitarbeiter (auf dem Fahrrad) begleitete uns an allen Autos und LKWs vorbei und platzierte uns zum Warten vor dem wachsenden Pulk, warnte uns aber vor, daĂ beim Verladen wohl erst die Lastwagen dran wĂ€ren. So kam es dann auch und wir konnten aus der ersten Reihe prima zuschauen, wie gefĂŒhlt hunderte von LKWs in den Bauch der Mecklenburg-Vorpommern rollten.
Langsam wurde es kĂŒhl, als wir endlich das Signal bekamen, daĂ wir jetzt die steile Rampe hochfahren dĂŒrften auf das mittlere Autodeck. Oben an der Einfahrt dirigierte man uns in eine Ecke am Ende des Laderaums neben einem LKW, wo wir die RĂ€der zusammenschlossen und unser GepĂ€ck abnahmen.
Nach dem Einchecken suchten wir zunÀchst unsere Kabine auf mit Fenster zur Vorderseite des Schiffes (und eigenem Klo/Dusche!). Wir gönnten uns noch ein kleines Abendbrot im Restaurant und beobachteten das Auslaufen vom Oberdeck, bevor wir duschten und in den Kojen verschwanden. Das leichte Schaukeln der 200 Meter langen FÀhre auf der Ostsee wiegte uns sanft in den Schlaf.
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