GPS
- Marke: Garmin
- Typ: GPSmap 60 CSx
- Stromversorgung: 2 x AA NiMH Akkus
- Halterung: Bikertech
Da es auf dem Liegerad generell und mit dem Untenlenker im speziellen wenig Möglichkeiten gibt, beim Fahren eine Karte im Blickfeld zu befestigen, ist ein GPS mit Kartenfunktion nahezu unvermeidlich.
Für mich sprachen viele Gründe für das Garmin GPSmap 60 CSx:
- Gute Bedienbarkeit über (beleuchtete) Knöpfe
- Baubreite geeignet für Anbringung am Hauptrahmen vor dem Sitz
- Nutzung freier OpenStreetMap Karten möglich
- Nutzung auch ohne Windows möglich (Mass Storage, Speicherkarte, Linux-Software)
- Stromeingang für variable Versorgung (8-40 V, Überspannungsschutz)
- Laneg Akkulaufzeit mit Standard Akkus oder Batterien
- Robust und wasserdicht
- Autoroutingfähig
- Höhenprofile mit barometrischem Höhenmesser
- NMEA Anschluß (unwichtig beim Radfahren, aber ich segele ja auch noch)
Zuerst hatte ich das “klassische” Gerät mit Sirf III Chipsatz. Nach Problemen mit einigen Tasten und schnellem Garantietausch durch Garmin habe ich jetzt die neue Variante mit MTK Chipsatz.
Auf den gut konfigurierbaren Ansichten können die benötigten Informationen gebündelt dargestellt werden. Einziger Kritikpunkt ist hier, daß zwar die Höhe bzw. Steiggeschwindigkeit angezeigt werden können, leider aber keine prozentuale Steigung.
Anfänglich habe ich mit dem City Navigator Europe navigiert. Übersichtlich, aber sehr stark auf Autos ausgerichtet. Die damaligen kommerziellen Topo-Karten waren nicht routingfähig und ziemlich teuer. Mittlerweile benutze ich ausschließlich OpenStreetMap, je nach Bedarf auf Basis der Open MTB Map oder der All in One Garmin Map.
Das Kartenmaterial für Deutschland oder die Niederlande ist mittlerweile recht vollständig, gerade in und um Berlin und routingfähig. An vielen Stellen ist das Routing für Fahrräder sehr viel besser als mit dem City Navigator.
In Schweden und Dänemark hat die OpenStreetMap noch merkliche Lücken, so daß sicherheitshalber die Nutzung anderer Karten zum Abgleich angebracht ist. Alle wichtigen und großen Straßen sind aber vorhanden, so daß eine grundlegende Orientierung immer möglich ist.
Der Vorteil der OSM ist natürlich, daß man selbst Fehler in der Karte verbessern kann und in der Regel schon nach kürzester Zeit (i.d.R. 1-2 Tage!) die Updates für die im Netz verfügbaren berechneten Karten bereitstehen.
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