<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sysadmin by Bike -  » Oder 2009</title>
	<atom:link href="http://sysadm.in/by.bike/category/touren/wochenende/oder-2009/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sysadm.in/by.bike</link>
	<description>Mit dem Liegerad auf Tour</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 13:45:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Wochenendtour an die Oder &#8211; Tag 1</title>
		<link>http://sysadm.in/by.bike/2009/09/wochenendtour-an-die-oder-tag-1/</link>
		<comments>http://sysadm.in/by.bike/2009/09/wochenendtour-an-die-oder-tag-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 20:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oder 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzreise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sysadm.in/by.bike/?p=870</guid>
		<description><![CDATA[Den ursprÃ¼nglichen Plan, die Tour am Samstag Morgen um 9 Uhr in Frankfurt (Oder) zu beginnen durchkreuzte ein Stromausfall im Rechenzentrum am Freitag Abend. Statt zu gemÃ¤ÃŸigter Zeit ins Bett zu gehen, die Taschen fertig gepackt, informierte ich mitten in der nacht Klaus, der schon am Freitag unterwegs war, und Karin, mit der ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den ursprÃ¼nglichen Plan, die Tour am Samstag Morgen um 9 Uhr in Frankfurt (Oder) zu beginnen durchkreuzte ein Stromausfall im Rechenzentrum am Freitag Abend. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_deich-highway.jpg" rel="lightbox[870]"><img class="alignleft size-medium wp-image-872" title="Sehr schÃ¶n ausgebauter Radweg auf dem Oderdeich" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_deich-highway-300x225.jpg" alt="Sehr schÃ¶n ausgebauter Radweg auf dem Oderdeich" width="300" height="225" /></a>Statt zu gemÃ¤ÃŸigter Zeit ins Bett zu gehen, die Taschen fertig gepackt, informierte ich mitten in der nacht Klaus, der schon am Freitag unterwegs war, und Karin, mit der ich mich am Samstag um 7 Uhr treffen wollte per SMS, daÃŸ ich wohl etwas spÃ¤ter erst aus dem Bett kÃ¤me. Als ich nach drei Stunden Schlaf um kurz vor 9 Uhr aufwachte begann ich den Tag dann auch eher verschlafen und langsam.</p>
<p>Die PlanÃ¤nderung sah dann vor, von Lichtenberg mit der Bahn nach KÃ¼strin zu fahren; durch mein in diesem Zustand nicht ganz koordiniertes Verhalten wurde die Zeit allerdings knapp und die Bauarbeiten am S-Bahnhof Ostkreuz machten dann die Hoffnung zunichte, die passende Bahn noch zu bekommen und wir verlegten unser FrÃ¼hstÃ¼ck von der Bahnfahrt auf den Bahnsteig vor. So wurde es noch spÃ¤ter und wir trafen um ca. halb eins mittags in Gusow-Seelow ein, von wo aus wir in Richtung Norden zum Oder-NeiÃŸe-Radweg fuhren. Klaus wartete in GroÃŸ-Neuendorf bei einem Snack auf uns.</p>
<p>Beim Fahren mit Shorts hatte sich Klaus am Tag vorher einen Insektenstich am Oberschenkel eingefangen (den er selbst nur spÃ¼ren, nicht aber richtig sehen konnte), der mittlerweile eine ordentliche Schwellung zur Folge hatte.<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_oder-betonplatten.jpg" rel="lightbox[870]"><img class="alignright size-medium wp-image-873" title="Kopfsteinpflaster und Betonplattenwege gehÃ¶re auch dazu" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_oder-betonplatten-300x225.jpg" alt="Kopfsteinpflaster und Betonplattenwege gehÃ¶re auch dazu" width="300" height="225" /></a> Sicherheitshalber suchten wir den Ã¶rtlichen Arzt auf (auch samstags geÃ¶ffnet!), der eine EntzÃ¼ndung diagnostizierte und die Stelle ordentlich reinigte und desinfizierte.</p>
<p>Und dann ging es endlich ab auf den Oder-NeiÃŸe-Radweg. Dieser ist hier sehr gut ausgebaut: Auf oder neben dem Deich fÃ¼hrt ein glatter, asphaltierter Weg in genÃ¼gender Breite entlang, auf dem man recht gut vorwÃ¤rts kommt. Rechts von uns konnten wir immer wieder die Oder sehen oder auch schÃ¶ne FlutflÃ¤chen. Das Wetter war perfekt zum Radfahren: Um die 20Â°C und grÃ¶ÃŸtenteils sonnig.</p>
<p>Erst kurz vor Schwedt/Oder wurden wir etwas gebremst, da uns einige Kilometer Betonplatten-Web erwarteten (mit kleinen Pflasterstein-Einlagen). Hinter Schwedt wird der Weg deutlich besser, macht aber einige Schlenker entlang eines Oder-Seitenarms und in den Wald, bevor er bei Friedrichstal wieder in gewohnt guter QualitÃ¤t auf den Oderdeich fÃ¼hrt. An diesem Samstag jedoch war der Weg an dieser Stelle wegen grÃ¶ÃŸerer Menschenansammlungen nur langsam befahrbar. ZunÃ¤chst wunderten wir uns, aber eine kurze Nachfrage klÃ¤rte das RÃ¤tsel: Wir waren zur Zeit der Kranichwanderung unterwegs &#8211; und wirklich, wir brauchten nur wenige Minuten zu warten, bevor riesige VogelschwÃ¤rme laut kreischend Ã¼ber unsere KÃ¶pfe zogen, fast konnte man das GefÃ¼hl haben, der Himmel verdunkle sich wegen der VÃ¶gel &#8211; in Wirklichkeit jedoch war es einfach kurz vor Sonnenuntergang.</p>
<p>Klaus organisierte sich (was wegen der Kranichwanderung gar nicht so einfach war) ein Zimmer in einer Pension, da er wegen des Verbands am Bein lieber eine ordentliche Dusche und eine ruhige Umgebugn haben wollte. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_kraniche.jpg" rel="lightbox[870]"><img class="alignleft size-medium wp-image-874" title="Der Zug der Kraniche: Faszinierende Natur" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_kraniche-300x225.jpg" alt="Der Zug der Kraniche: Faszinierende Natur" width="300" height="225" /></a>Karin und ich beschlossen, zum Campingplatz Mescherin weiterzufahren und dort unser GlÃ¼ck zu versuchen. Eine schnelle Passage durch den Wald, Dunkelheit und KÃ¤lte senkte sich schon Ã¼ber das Land, und schon waren wir am Campingplatz. Es waren nur noch wenige Camper dort, der Platz schlieÃŸt im Oktober fÃ¼r die Winterpause. FÃ¼r moderate 6 Euro pro Person hatten wir freie Platzwahl und suchten uns ein nettes Eckchen nahe am Ufer. FrÃ¼hstÃ¼ck fÃ¼r den nÃ¤chsten Morgen bestellten wir auch gleich mit (3 EUR pro Person).</p>
<p>Nach dem Aufbau der Zelte war es an der Zeit noch etwas zu essen und so packten wir den Kocher aus und machten uns einen Topf voll Nudeln mit SoÃŸe, perfekte Sportlernahrung eben. Mit dem warmen Essen und einer kleinen Flasche Wein setzten wir uns gemeinsam in mein Zelt und genossen den Abend. Mit einer tafel Schokolade war sogar fÃ¼r einen sÃ¼ÃŸen AbschluÃŸ des Abends gesorgt. Da sich bei uns beiden aber MÃ¼digkeit breit machte dauerte der Abend dann auch nicht mehr allzu lang.</p>
<div  style="text-align: center;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_66"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_66" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=66" style="border: 0px; width: 575px; height: 450px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_66"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|26.5 km|53 km|79.5 km|106 km|1:|-8 m|-4 m|0 m|4 m|8 m|12 m|16 m&#038;chd=s:2gXVWWYYaaVYWVQRNSMKLOXVcfYaZZVPJFEKQQSQTVkZWVPJRK&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_66"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.14285714285714,FFFFFF,0.14285714285714&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|26.5 km|53 km|79.5 km|106 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h|35 km/h&#038;chd=s:o1221021zauuutnvuwvwwposmwxxwzytlkfoqsp00ovx2zgnsh&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sysadm.in/by.bike/2009/09/wochenendtour-an-die-oder-tag-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wochenendtour an die Oder &#8211; Tag2</title>
		<link>http://sysadm.in/by.bike/2009/09/wochenendtour-an-die-oder-tag2/</link>
		<comments>http://sysadm.in/by.bike/2009/09/wochenendtour-an-die-oder-tag2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 21:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oder 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzreise]]></category>
		<category><![CDATA[Mecklenburg-Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sysadm.in/by.bike/?p=876</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte lang und fest geschlafen, von der KÃ¤lte und den Kranichen drauÃŸen nicht das geringste mitbekommen und auch nicht, daÃŸ sich Karin schon mit dem Campingplatznachbarn unterhalten hatte. Als ich aus dem Zelt kam war der Himmel blau und wolkenlos und ein leichter Dunstschleier lag Ã¼ber dem Wasser des Oder-Nebenarmes. Warm war es noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte lang und fest geschlafen, von der KÃ¤lte und den Kranichen drauÃŸen nicht das geringste mitbekommen und auch nicht, daÃŸ sich Karin schon mit dem Campingplatznachbarn unterhalten hatte. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_zeltlager.jpg" rel="lightbox[876]"><img class="size-medium wp-image-878 alignright" title="Kleines Lager auf dem Campingplatz" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_zeltlager-300x225.jpg" alt="Kleines Lager auf dem Campingplatz" width="300" height="225" /></a>Als ich aus dem Zelt kam war der Himmel blau und wolkenlos und ein leichter Dunstschleier lag Ã¼ber dem Wasser des Oder-Nebenarmes. Warm war es noch nicht aber durch die Sonne waren die Temperaturen ertrÃ¤glich.</p>
<p>Um die Zelte zumindest noch ein wenig trocknen zu lassen entschlossen wir uns, ersteinmal zu frÃ¼hstÃ¼cken. Wir gingen zur Rezeption und bekamen BrÃ¶tchen, selbstgemachte Marmelade, Eier, Wurst, KÃ¤se und Ã„pfel &#8211; dazu noch warmen Tee bzw. Kaffee fÃ¼r nur drei Euro pro Person. WÃ¤hrend wir frÃ¼hstÃ¼ckten kam auch Klaus schon angefahren und gÃ¶nnte sich auch noch ein Tasse Kaffee.</p>
<p>Kaum hatten wir das FrÃ¼hstÃ¼ck beendet packten wir die Taschen und bauten die Zelte ab, denn wir wollten endlich los. Aber vor der Fahrt muÃŸte eine Entscheidung her: Entweder wÃ¼rden wir weiter dem Oder-NeiÃŸe-Radweg folgen, der ab hier abseitsÂ  der Oder verlÃ¤uft (die von hier durch Polen und nicht mehr als GrenzfluÃŸ flieÃŸt) oder aber einen Abstecher nach Polen machen und dort auf kÃ¼rzerem Weg zum Stettiner Haff kommen. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_oderbruecke.jpg" rel="lightbox[876]"><img class="alignleft size-medium wp-image-879" title="Auf der BrÃ¼cke Ã¼ber die Oder" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_oderbruecke-225x300.jpg" alt="Auf der BrÃ¼cke Ã¼ber die Oder" width="225" height="300" /></a>Die Entscheidung fiel fÃ¼r den Weg durch Polen.</p>
<p>Wir Ã¼berquerten die Oder und fuhren durch Gryfino. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich auf wenigen Kilometern die Umgebung so Ã¤ndern kann: DIe QualitÃ¤t der StraÃŸn wurde schlechter und die HÃ¤user sahen auch nicht so schÃ¶n aus &#8211; aber die GeschÃ¤fte hatten offen und die Polen zeigte ihre Begeisterung fÃ¼r unsere LiegerÃ¤der. Vor allem aber fiel eines auf: Die Autofahrer, die uns Ã¼berholten taten dies in aller Regel an geeignetes Stellen, fuhren ohne Hupen oder sonstige Beschwerden auch problemlos mal eine halbe Minute hinter uns her, bevor sie in geeignetem Abstand Ã¼berholten. Eine wahre Wohltat nach Brandenburger StraÃŸenverhÃ¤ltnissen, da konnten selbst die SchlaglÃ¶cher das Bild nicht trÃ¼ben. Und wo es radwege gab (selten), da waren diese meistens besser als die StraÃŸen.</p>
<p>Der Weg nach Stettin war grÃ¶ÃŸtenteils nicht so spektakulÃ¤r, auch wenn man an einigen Stellen das gefÃ¼hl hattem die Zeit sei vor ein paar jahrzehnten unvermittelt stehen geblieben. Nach Stettin hinein wurde es dann etwas abenteuerlicher, wir wollten nciht auf der dreispurigen, fast autobahnÃ¤hnlichen, StraÃŸe fahren und verzogen uns auf eine Art gemischten Rad- und FuÃŸweg, auch wenn uns der dannmit Treppen konfrontierte (die allerdings die MÃ¶glichkeit boten, selbst LiegerÃ¤der prolemlos hinunterzuschieben auf den seitlichen Rampen).<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_klaus-stm.jpg" rel="lightbox[876]"><img class="alignright size-medium wp-image-880" title="Klaus auf seiner HP Velotechnik StreetMachine GTe" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_klaus-stm-300x225.jpg" alt="Klaus auf seiner HP Velotechnik StreetMachine GTe" width="300" height="225" /></a> Irgendwann fuhren wir dann doch ein StÃ¼ck auf der StraÃŸe weiter &#8211; alle Autos machten ohne Hupen oder Ã¤hnlichen Protest einen groÃŸen Bogen um uns, bis wir einen breiten FuÃŸweg am Rande der BrÃ¼cke nehmen konnten. Einen, der dann an einer langen Treppe endete. Karin trug ihr leichtes Rennrad ohne Probleme dort runter, Klaus lud zum Tragen das GepÃ¤ck ab und ich lieÃŸ mir kurz helfen, das Rad Ã¼ber die Leitplanke auf die Abfahrt zu heben und rollte dann nach unten.</p>
<p>Da wir morgens nicht allzu frÃ¼h aus dem zelt gekommen waren blieb uns leider wenig Zeit fÃ¼r Stettin und wir entschieden uns auf dem kÃ¼rzesten Weg durch Police nach Norden zum Haff zu fahren. Die StraÃŸe bestand aus Baustellen und SchlaglÃ¶chern, sie fÃ¼hrte durch Industriegebiete und heruntergekommene Siedlungen, bis es endlich ein kleines StÃ¼ck durch den Wald ging. Kurz darauf erreichten wir auch schon <em>TrzebieÅ¼</em> (Ziegenort) am Stettiner Haff.</p>
<p>Da sich langsam etwas Hunger breitmachte suchten wir uns einen netten Gartren-ImbiÃŸ, in dem es frischen Fisch gab. Auch die Sprachbvarrieren konnten nicht verhindern, daÃŸ wir uns drei leckere Zanderfilets bestellten und zum Nachtisch noch frische Himbeeren mit Eis.</p>
<p>Die Zeit wurde immer knapper und die weitere Strecke Ã¼ber den sogenannten Haffrundweg war nicht ganz eindeutig auf unseren Karten bzw. dem GPS nachzuvollziehen, so muÃŸte ein kurzer BlickÃ¼ber den Strand und das Wasser genÃ¼gen, bevor wir in Richtung <em>Nowe Warpno </em>weiterfuhren. Wegen der Unsicherheit Ã¼ber die FÃ¤hrverbindung (spÃ¤ter stellte sich heraus: letzte FÃ¤hre 15:20 Uhr &#8211; lange bevor wir da waren) beschlossen wir, dem Haffrundweg zu folgen, der auf einigen unserer Fahrradkarten eingezeichnet war. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/03_gruene-grenze.jpg" rel="lightbox[876]"><img class="alignleft size-medium wp-image-881" title="Im wahrsten Sinne des Wortes: GrÃ¼ne Grenze zwischen Polen und Deutschland" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/03_gruene-grenze-225x300.jpg" alt="Im wahrsten Sinne des Wortes: GrÃ¼ne Grenze zwischen Polen und Deutschland" width="225" height="300" /></a>Die ausgeschilderte Abbiegung von der StraÃŸe lieÃŸ uns dann alelrdings recht schnell erkennen, daÃŸ der Haffrundweg wohl eher fÃ¼r Wanderer und nicht fÃ¼r Radfahrer gemacht war: Ein Pfad durch den Wald mit tiefem Sand zwang uns zum Schieben. Zweieinhalb Kilometer. Streckenweise versuchten wir immer wieder mal auf etwas festerem Untergrund zu fahren, doch meist nur wenige Meter.</p>
<p>Wie aus dem Nichts tauchte vor uns eine Lichtung entlang eines Grabens auf, Ã¼ber den Graben eine scheinbar nagelneue BrÃ¼cke, die etwas verloren in der Landschaft stand. Auf einer Seite der BrÃ¼cke war ein deutscher, auf der anderen ein polnischer Grenzpfosten angebracht &#8211; und hitner der BrÃ¼cke fÃ¼hrte dann wieder nur ein sandiger Pfad weiter. Die BrÃ¼cke war gebaut auf alten Fundamenten der Randower Kleinbahn, die es schon lange nicht mehr gibt. Vom Bahndamm war nichts mehr zu erkennen, auÃŸer eben den Fundamenten der BrÃ¼cke und ein paar vereinzelten StÃ¼cken Schotter auf dem sandigen Weg.</p>
<p>Nach weiteren ca. 500 Metern Schiebestrecke erreichten wir endlich wieder asphaltierte StraÃŸen in Rieth. Via Ahlbeck fuhren wir nach Eggesin, wo wirper Internet die besten MÃ¶glichkeiten fÃ¼r die Bahnfahrt nach Berlin zurÃ¼ck ausloteten. Obwohl ich mich heute ziemlich fertig fÃ¼hlte, trug ich die Entscheidung mit, die lÃ¤ngere Strecke nach Jatznick zu fahren anstatt nach UeckermÃ¼nde, denn so muÃŸten wir nicht mehr umsteigen udn Zeit war genug.</p>
<p>Auf dem Weg nach Jatznick erwischte mich dann doch eine arge Unterzuckerung, aber nach einem SuperzÃ¼ndi (Powergel), einem halben mars und einem Fruchtriegel hatte ich auch dies wieder im Griff, genug zumidnest fÃ¼r die letzten paar Kilometer zum Bahnhof.</p>
<p>In Jatznick hatten wir noch ca. eine Stunde Zeit, bevor unser Zug fuhr und so beschlossen wir, in den ort zu fahren und noch etwas zu essen. Die einzige MÃ¶glichkeit bot ein &#8220;Saloon&#8221;, wo es Pizza und baguette gab. Da unsere Zeit drÃ¤ngte, bot man uns an, unsere Pizzen in der bestellreihenolge ganz nach vorn zu ziehen und so schafften wir es, noch warm zu esse, bevor wir weider zum Bahnhof fuhren.</p>
<p>Klaus hatte sich im Saloon noch ein Wegbier organisiert, Ich hatte fÃ¼r Karin und mich noch ein kleines FlÃ¤schen Wein in der Tasche, so daÃŸ fÃ¼r die versorgung auf der RÃ¼ckfahrt gesorgt war.</p>
<p>Wegen einer TÃ¼rstÃ¶rung konnten wir das Fahrradabteil nicht nutzen, ein platzmÃ¤ÃŸig ebenbÃ¼rtiges Abteil hatten wir fÃ¼r uns, nachdem wir vier oder fÃ¼nf Bundespolizisten in voller Kampfmontur (&#8220;kommt ihr von &#8216;ner Wahlparty?&#8221; &#8211; &#8220;kann man so sagen&#8230; Rostock hat gespielt!&#8221;) dort vertrieben hatten.</p>
<div  style="text-align: center;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_67"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_67" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=67" style="border: 0px; width: 575px; height: 450px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_67"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|31.5 km|63 km|94.5 km|126 km|1:|-4 m|0 m|4 m|8 m|12 m|16 m|20 m&#038;chd=s:pbXozqdiZekWnGLQVdVUMJSRTNGFhheYFIOMXigfiZbklhcida&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_67"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.14285714285714,FFFFFF,0.14285714285714&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|31.5 km|63 km|94.5 km|126 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h|35 km/h&#038;chd=s:Yhiozu0yzxeomdgrkzvuxzwz0rbbuxrtyuVTppptvfntsotnuU&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sysadm.in/by.bike/2009/09/wochenendtour-an-die-oder-tag2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
