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	<title>Sysadmin by Bike -  » Brandenburg</title>
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	<description>Mit dem Liegerad auf Tour</description>
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		<title>21. RTF Rund um Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rennliege]]></category>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahr 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Von der RTF (Radtourenfahrt) &#8220;Rund um Berlin&#8221; hatte ich schonmal gehÃ¶rt. FÃ¼r mich ernst genommen hatte ich das bisher nicht. Weit Ã¼ber 200km am StÃ¼ck zwischen einem Haufen gut trainierter Rennradler? Bei gut Ã¼ber 200km lag bisher mein Maximum. Zugegeben, mit GepÃ¤ck durch das hÃ¼gelige Mecklenburg-Vorpommern (und quasi ohne Langstreckenerfahrung damals) war das sicherlich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der RTF (Radtourenfahrt) &#8220;Rund um Berlin&#8221; hatte ich schonmal gehÃ¶rt. FÃ¼r mich ernst genommen hatte ich das bisher nicht. Weit Ã¼ber 200km am StÃ¼ck zwischen einem Haufen gut trainierter Rennradler? Bei gut Ã¼ber 200km lag bisher mein Maximum. Zugegeben, mit GepÃ¤ck durch das hÃ¼gelige Mecklenburg-Vorpommern (und quasi ohne Langstreckenerfahrung damals) war das sicherlich eine andere kategorie als im GrÃ¼ppchen relativ flach um Berlin herumzu fahren ohne nennenswerte Beiladung. Trotzdem, der Gedanke lag mir einfach fern.</p>
<p>Vor ein paar Tagen flimmerte Ã¼ber die Mailingliste der <a title="[[rennradgruppe]]" href="http://rennradgruppe.de/" target="_blank">[[rennradgruppe.de]]</a> die Anfrage, ob noch andere dabei sein, der der 21. RTF Rund um Berlin &#8211; und die Idee, die Runde mit der Rennliege zu fahren keimte in mir. Die Wettervorhersage sah nicht prickelnd aus: Regen, Regen, Regen. Doch ich bereite mich und mein Rad am Samstag vor. Eine Regenfront verharrte knapp Ã¶stlich von Berlin, von Westen zog nur langsam etwas heran. Ich beschloss, einfach am Sonntag morgen den aktuellen Stand anzuschauen und dann zu entscheiden, ob ich mich auf den Weg machen wollte.</p>
<p>Der Sonntag morgen kam, mein Wecker klingelte um Viertel nach sechs. TotmÃ¼de &#8211; das ist wirklich nicht meine Zeit &#8211; quÃ¤lte ich mich aus dem Bett, linste aus dem Fenster und schaute im Internet. Akzeptable Temperaturen, leichte BewÃ¶lkung, kein immanenter Regen in Sicht. Ich zog mich an, fÃ¼llte den Wasservorrat auf, trug meinen M5 CrMo Lowracer die vier Stockwerke nach unten und rollte zur S-Bahn. bei so einer langen Tour muÃŸte ich mich nicht 15km im Stadtverkehr einstimmen, ich wÃ¼rde heute noch genug fahren.</p>
<p>Vorher hatte ich mich erkundigt, wie man auf das Liegerad reagieren wÃ¼rde. Nach einem abendlichen Test, wie es sich mit Helm auf dem Lowracer fÃ¤hrt war klar: gehen tut das, aber es engt das Blickfeld nach hinten ein. Diverse Leute beruhigten mich, daÃŸ es bei der Veranstaltung zwar gefordert wird, es aber keine Helmpflicht gibt. Ich lieÃŸ den Helm also zu Hause.</p>
<p>Um 07:30 Uhr traf ich am S-Bahnhof Olympiastadion ein, war nicht der einzige der mit S-Bahn anreiste und traf die Jungs von der Rennradgruppe. Gemeinsam fuhren wir zum Start. Ich meldet mich an, zalte den Obulus, bekam die RÃ¼ckennummer (die ich aus praktischen GrÃ¼nden dann auf die Heckverkleidung und nicht auf meinen RÃ¼cken klebte), der Stempelkarte und eine Wegbeschreibung.</p>
<p>Gegen 08:00 Uhr rollten wir zum Start, starteten aber nicht gleich mit dem ersten Pulk, sondern in einer kleineren Gruppe dahinter. Ich hielt mich, auch wenn es nicht so richtig in Schwung kam, bei der Gruppe auf, bis wir Berlin verlassen hatten. Mit dem Liegerad kann man fairerweise nur ganz hinten, ganz vorn oder neben der Gruppe fahren. Als RTF-Neuling wollte ich nicht vorneweg fahren, dazu fehlte mir die Erfahrung. Neben der Gruppe ist im StraÃŸenverkehr nicht immer angebracht. Und hinten dran wird es schnell anstrengend (vor allem wegen der Konzentration und weil man imemr die SchluÃŸnudel beim Ãœberqueren von Ampeln ist).</p>
<p>Ich erledigte also ein dringendes BedÃ¼rfnis am StraÃŸenrand und Ã¼berlegte mir, wie ich weitermachen wollte, wÃ¤hrend ich meine Aufholjagd auf die Gruppe startete. Ich beschloss, die Gruppe hinter mir zu lassen und allein weiterzufahren. Ich hatte den Lowracer bisher nie weiter als 100km am StÃ¼ck bewegt und meine Erwartung an ie Veranstaltung war &#8220;mal sehen, wie weit ich komme&#8221;. 130, vielleicht 150km? Dann ab in die S-bahn und nach Hause.</p>
<p>Als ich alleine davonzog fand ich meinen Tritt und es wurde deutlich entspannter zu fahren. Vor dem ersten Kontrollpunkt Ã¼berholte ich noch zwei kleine GrÃ¼ppchen. An der Kontrolle holte ich meinen Stempel ab, wartete noch kurz auf &#8220;meine&#8221; Gruppe um mich bei ihnen regulÃ¤r auszuklinken, genoÃŸ die Verpfelgung und machte mich alsdann wieder auf den Weg. Nach und nach holte ich noch einige kleine GrÃ¼ppchen ein und lieÃŸ sie hinter mir. Von der am Start durch einen der Veranstalter prognostizierten Feindseligkeit (&#8220;ein paar blÃ¶de SprÃ¼che wirst Du da wohl hÃ¶ren!&#8221;) war nichts zu spÃ¼ren. Meist hielt ich mich nur kurz am SchluÃŸ der Gruppe auf, bevor ich auf freier Strecke dann mit 40+km/h vorbeizog. In ausreichendem Abstand reduzierte ich dann wieder mein WohlfÃ¼hltempo von 35-37km/h.</p>
<p>Die Kilometer flogen nur so dahin, bis nordÃ¶stlich Ã¶stlich von Berlin einige schlechte StraÃŸenabschnitte meine fahrt und auch die Freude etwas bremsten. Aber auch das ging vorbei und in den kurzen GesprÃ¤chen am Kontrollpunkt oder beim Treffen auf offener Strecke war schnell klar, auch die Rennradkollegen hatten nicht umbedingt SpaÃŸ daran. Und zusammen leidet es sich ja doch viel schÃ¶ner.</p>
<p>Bei Kilometer 160 der Tour merkte ich, wie ich mich langsam der leistungsgrenze nÃ¤herte, die Reserven waren aufgebraucht und mein Magen tat sich schwer die Nahrung an den Verpflegungspunkten wirklich bei der Anstrengung zu verarbeiten. Mit etwas Willen, einem Powergel und einer etwas lÃ¤ngeren Pause am nÃ¤chsten Kontrollpunkt kriegte ich das aber wieder in den Griff, trotzdem pendelte mein Tacho jetzt nur noch zwischen 30 und 35 km/h. Das Feld war mittlerweile weit auseinandergerissen, so daÃŸ mich dennoch keine Gruppen Ã¼berholten, an die ich mich hÃ¤tte hÃ¤ngen kÃ¶nnen. Ich traf ein paar EinzelkÃ¤mpfer, da ich aber nichts zu geben hatte, entscheid ich mich, dann dort auch lieber einfach vorbeizuziehen. Das GelÃ¤nde sÃ¼dlich von Berlin kam mir deutlich welliger vor al im Norden, das kann aber auch einfach Einbildung gewesen sein, weil die Anstrengung ihren Tribut forderte.</p>
<p>Die Kontrollpunkte lagen zum Ende der Strecke (zum GlÃ¼ck) dichter beieinander. Ab dem letzten waren es noch etwa 20 Kilometer &#8211; aber die hatten es in sich, ging es doch hier nochmal Ã¼ber die Havelchaussee. Trotzdem beschloss ich auch hier, mich nicht an eine Gruppe zu hÃ¤ngen, sondern das in EinzelkÃ¤mpfermanier anzugehen. Zum ersten mal schaltete ich auf freier Strecke auf das kleine Kettenblatt, als ich den WIlli erklomm. Nehme ich den mit dem Lowracer sonst bei 22-24 km/h, waren jetzt nach Ã¼ber 200km nur noch ca. 18-19km/h drin. Das reichte dennoch, um ein respektvolles &#8220;Gute Geschwindigkeit!&#8221; einer Rennradlerin zu erhaschen, die ich Ã¼berholte. Mit einer kleinen Steigung und etwas Kopfsteinpflaster kam ich endlich am Startpunkt am Olympiastadion wieder an. 221km stabnden auf dem Tacho. 218 waren es offiziell, aber an einer Stelle hatte ich die (sonst hervorragende) Ausschilderung wohl Ã¼bersehen &#8211; und zwei andere mit mir &#8211; was mir gute 3km Umweg einbrachte.</p>
<ul>
<li><strong>Strecke</strong>: 221 km</li>
<li><strong>Netto-Schnitt</strong>: 32,4 km/h</li>
<li><strong>Brutto-Schnitt</strong>: 28,2 km/h</li>
<li><strong>Fahrzeit</strong>: 07:51 Stunden</li>
</ul>
<p>Nach dem Erhalt meiner Urkunde Ã¼ber die Teilnahme und einer kleinen StÃ¤rkung fuhr ich dann noch mit Leuten aus der Rennradgruppe, die bald nach mir eintrafen, die letzten 15 Kilometer nach Hause.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Jederzeit wieder. Das war ein freundliches Miteinander, an keiner Stelle kam verbissenes Rennfeeling oder ein Kampf der Systeme auf, im gegenteil, ich kriegte interessierte Fragen zu meinem GefÃ¤hrt gestellt und Respekt ob der gefahrenen Leistung. Nunja, ich hab ja auch niemanden geÃ¤rgert. beim nÃ¤chsten mal wÃ¼rde ich vermutlich die Runde gleich von Anfang an allein angehen und meine Pausenzeiten etwas kÃ¼rzer halten (da fehlt dann die Gruppe, die einen weitertreibt&#8230;). Aber jetzt mÃ¼ssen sich meine Beine erstmal erholen.</p>
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		<title>Streckentest: Oder-Radweg</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende habe ich mich auf den mir von einer Tour im letzten Herbst in positiver Erinnerung gebliebenen Oder-Radweg begeben, um seine Tauglichkeit fÃ¼r schnelle Trainingsfahrten mit meinem M5 CrMo Lowracer unter die Lupe zu nehmen.
Nach meinen eigenen Erinnerungen und GesprÃ¤chen mit anderen,die den Radweg bereits gefahren sind und weil es sich aufgrund einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Wochenende habe ich mich auf den mir von einer Tour im letzten Herbst in positiver Erinnerung gebliebenen Oder-Radweg begeben, um seine Tauglichkeit fÃ¼r schnelle Trainingsfahrten mit meinem M5 CrMo Lowracer unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p>Nach meinen eigenen Erinnerungen und GesprÃ¤chen mit anderen,die den Radweg bereits gefahren sind und weil es sich aufgrund einer Tour einiger Leute von der Liegerad-Berlin-Liste so ergab, entschied ich mich, mit der Bahn nach Schwedt/Oder zu fahren und dann in Richtung SÃ¼den nach KÃ¼strin mal krÃ¤ftig reinzutreten. Ich wuÃŸte, daÃŸ es eine kleine Schiebestrecke geben wÃ¼rde, weil am Oderdeich knapp sÃ¼dlich von Schwedt gebaut wird. So fuhr ich mich erstmal langsam etwas warm (was bei guten 30Â°C morgens um neun Uhr nicht so schwer war) und querte dann die einige hundert Meter lange Baustelle. Hinter der Baustelle gÃ¶nnte ich mir noch ein bis zwei Kilometer um in Schwung zu kommen, dann setzte ich den Fahrradcomputer zurÃ¼ck und gab Stoff.</p>
<p>Der Tag war nicht wirklich ideal gewÃ¤hlt, da doch 36Â°C bis 38Â°C erwartet wurden und auffrischender Wind aus sÃ¼dlichen Richtungen herrschte. AnfÃ¤nglich war der Wind allerdings noch kaum spÃ¼rbar und ich legte mit ca. 45 km/h auf dem Tacho los. Bis kurz vor der Schleuse in Hohensaaten traf ich nur sehr wenige andere Radler, der Platz reicht auch aus, diese zu umfahren, auch wenn der Weg zu einem groÃŸen Teil auf dem Deich verlief.</p>
<p>An der Schleuse Hohensaaten wird die Fahrt gebremst, da man auf holprigen Plattenwegen und teils mit StraÃŸenÃ¼berquerungen durch die Schleusenanlage und den Ort fahren muÃŸ, dann geht es ein kleines StÃ¼ck besser, bis man gleich danach Hohenwutzen erreicht, wo die Ortsdurchfahrt auch kaum bei hoher Geschwindigkeit mÃ¶glich ist. DafÃ¼r bietet Hohenwutzen einen netten Gasthof, den ich 25km nach Start meiner Messung (bis hierhin 41,5 km/h Schnitt!) fÃ¼r eine AbkÃ¼hlung und ein FrÃ¼hstÃ¼ck nutze. Die Sonne kam jetzt von schrÃ¤g vorne und es waren gute 34Â°C erreicht.</p>
<p>Hinter Hohenwutzen bietet sich die Gelegenheit, falls es einem nicht unbedingt auf die (wunderschÃ¶ne!) Landschaft ankommt, auf einem Versorgungsweg auf der RÃ¼ckseite des Deiches zu fahren. Dieser hat sehr glatten Asphalt und ist in der Breite so angelegt, daÃŸ auch LKW ihn befahren kÃ¶nnen (zur Wartung der Deiche), ist aber fÃ¼r den Autoverkehr gesperrt. Die meisten Freizeitradler fahren wegen der besseren Aussicht lieber oben auf dem Deich, wenn man unten auf dem Weg mal welche trifft ist das Ã¼berholen selbst bei hohen Geschwindigkeiten unproblematisch. FÃ¼r einen Samstag im Sommer bei schÃ¶nstem Wetter war ohnehin wenig los.</p>
<p>Bis wenige Kilometer vor KÃ¼strin geht der Weg Ã¼bersichtlich, ohne enge Kurven und ohne Hindernisse hinter dem Deich entlang. Ich benÃ¶tigte wegen der Hitze bei Kilometer 50 eine Pause unter einem Baum (Schnitt: 39,5 km/h &#8211; die Hitze und der mittlerweile auf 10-15 km/h aufgefrischte Wind bremsten mich etwas). Dann ging es weiter bis zum Ortseingang KÃ¼strin (genauer: bei Bleyen). Auf den letzten Kilometern wird die Strecke etwas kurviger und bei hohen Geschwindigkeiten verpaÃŸt man schonmal eine Abbiegung, was mich beides nebendem Wind weiter ausbremste. So hatte ich bei Ende meiner Messung in Bleyen 75km bei 38,4 km/h Schnitt (netto) hinter mir.</p>
<p>Ich fuhr dann langsam nach KÃ¼stri-Kietz, wo der etwa alle Stunde verkehrende Nahverkehrszug gerade weg war. Also besorgte ich mir im Ort kurz vor dem GrenzÃ¼bergang noch ein FischbrÃ¶tchen und vor allem etwas zu trinken, bevor ich mich auf den RÃ¼ckweg machte.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Strecke zwischen KÃ¼strin und Hohenwutzen ist definitiv empfehlenswert, wenn man es auf eine schnelle, ungestÃ¶rte Fahrt absieht. Aufpassen sollte man mit dem Wetter: Es gibt wenig BÃ¤ume und auf der Strecke absolut nirgendwo Schatten (ein paarmal etwas abseits auf einer Wiese), bei knallender Sonne ist das ganze also mit Vorsicht zu genieÃŸen. Durch die fehlenden BÃ¤ume oder andere Hindernisse ist die Strecke windanfÃ¤llig. Da sie aber quasi komplett in Nord-SÃ¼d-Richtung verlÃ¤uft, kann man bei West- oder besser Ostlagen (besser, denn dann steht der Deich davor) problemlos fahren, wenn der WInd ein gewisses MaÃŸ nicht Ã¼berschreitet.</p>
<p>Obwohl die Bahnverbindung ab SÃ¼dkreuz nach Schwedt besser ist, wÃ¼rde ich das nÃ¤chste mal ab Lichtenberg mit der NEB nach KÃ¼strin fahren und dann mit dem Rad KÃ¼strin-Hohenwutzen-KÃ¼strin angehen. Die einfache Strecke nach Hohenwutzen sind etwa 50km, die ersten 4-5km sind etwas langsamer und damit zum warmfahren bzw. ausrollen geeignet. Dann hat man etwa 100km Gesamtstrecke, davon 90km fÃ¼r einen wirklich guten Schnitt. Auf der HÃ¤lfte in Hohenwutzen bietet sich der Gasthof fÃ¼r eine Pause mit preisweter GetrÃ¤nke- und Essensversorgung an. Auf der Strecke sind Geschwindgkeiten zwischen 40 und 50 km/h von der QualitÃ¤t des Belages und der Ãœbersicht vÃ¶llig problemlos fahrbar.</p>
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		<title>Havel-Oder-Radweg</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagestour]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Liegerad]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[FÃ¼r das Wochenende war allerbestes Wetter angekÃ¼ndigt und so hatten Manuel und ich beschlossen, einen gemÃ¼tlichen Sonntagsausflug auf unseren LiegerÃ¤dern zu machen: Wir wollten dem Havel-Oder-Radweg folgen, das Schiffshebewerk in Niederfinow sehen und vielleicht sogar bis zur Oder weiterfahren.
Am Samstag plante ich die Tour am Rechner schnell durch und lud die Route in mein GPS, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FÃ¼r das Wochenende war allerbestes Wetter angekÃ¼ndigt und so hatten Manuel und ich beschlossen, einen gemÃ¼tlichen Sonntagsausflug auf unseren LiegerÃ¤dern zu machen: Wir wollten dem Havel-Oder-Radweg folgen, das Schiffshebewerk in Niederfinow sehen und vielleicht sogar bis zur Oder weiterfahren.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0022.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignright size-medium wp-image-1159" title="Am Oder-Havel-Kanal" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0022-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Am Samstag plante ich die Tour am Rechner schnell durch und lud die Route in mein GPS, am Sonntag morgen klingelte der Wecker reichlich frÃ¼h, denn wir wollten mit der S-Bahn um 08:30 Uhr ab Steglitz nach Oranienburg fahren. Als ich in voller Montur und bepackt mit allen Dingen, die ich so mitnehmen wollte, in der TÃ¼r stand klingelte das Telefon: Manuel teilte mir mit, daÃŸ er einen Platten hat. Ich beschloÃŸ, dennoch in Richtung Steglitz loszufahren und hoffte drauf, daÃŸ wir die S-Bahn 20 Minuten spÃ¤ter nehmen kÃ¶nnten. In der Wartezeit gÃ¶nnte ich mir noch einen Kakao und Manuel schaffte es tatsÃ¤chlich, seinen Reifen schnell genug zu flicken, so daÃŸ wir um 08:50 Uhr in der S-Bahn nach Oranienburg saÃŸen.</p>
<p>Nach einer kurzweiligen S-Bahn-Fahrt mit Fahrgastbefragung und Unterhaltung durch ein paar Jugendliche, die auf dem Weg zum FuÃŸballspielen waren stiegen wir um zehn vor zehn bei strahlendem Sonnenschein und perfekt blauem Himmel aus der Bahn. Die Aschewolke des Vulkans EyjafjallajÃ¶kull war vom Boden unsichtbar und der Himmel durch das Flugverbot frei von Kondensstreifen, ein seltener Anblick!</p>
<p>Wir begaben uns also auf einen Abschnitt des Berlin-Kopenhagen-Radwegs am Lehnitzsee entlang &#8211; und muÃŸten kurz hinter der Schleuse ersteinmal kehrt machen, denn die laut Karte Track des Radwegs verkehrende FÃ¤hre verkehrt derzeit nicht. Statt eines kleinen Umwegs Ã¼ber die StraÃŸe schlugen wir uns Ã¼ber kleine holprige Wege mitten durch den Wald am Grabowsee vorbei und konnten ab dort wieder dem offiziellen Verlauf des Radwegs auf einer perfekten Piste folgen. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0026.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1160" title="Schiffshebewerk Niederfinow" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0026-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Nach einigen hundert Metern auf einem Radweg neben der LandstraÃŸe zwischen Kreuzbruch und Liebenwalde bogen wir dann auf den Havel-Oder-Radweg ein, der hier zunÃ¤chst auf einer teils etwas holprigen, aber noch gut fahrbaren, kleinen und unbefahrenen StraÃŸe beginnt.</p>
<p>Im wesentlichen folgt der Radweg dem Verlauf des Kanals, biegt nur ab und zu in den angrenzenden Wald ab. Wir machten nach 42 Kilometern bzw. zwei Stunden im Wald eine Pause. WÃ¤hrend ich gemÃ¼tlich mein Brot aÃŸ schepperte es plÃ¶tzlich neben uns: Eine Frau hatte so fasziniert auf unsere abseits stehenden LiegerÃ¤der geschaut, daÃŸ sie den inmitten des Radwegs stehenden Poller Ã¼bersehen hatte und darÃ¼ber stÃ¼rzte. NatÃ¼rlich eilten wir sofort zur Hilfe, aber es war glÃ¼cklicherweise bis auf den Schreck und vermutlich einen dicken blauen Fleck am Oberschenkel nichts geschehen. Da die Frau in Begleitung ihres Mannes unterwegs war konnten wir nach kurzer Pannenhilfe dann auch bald weiter.</p>
<p>Ab Finowfurt fÃ¼hrt der Radweg im wesentlichen entlang des alten Treidelwegs, also sehr idyllisch direkt am Wasser, von den umliegenden DÃ¶rfern kriegt man nur sehr wenig mit und alles lÃ¤uft abseits des Autoverkehrs, erst in Niederfinow selbst kamen wieder ein paar Meter StraÃŸe innerorts, wenn man zum Schiffshebewerk fÃ¤hrt. Da wir noch immer gut in der Zeit lagen gÃ¶nnten wir uns eine Erfrischung mit Blick auf das wunderbare Bauwerk, anschlieÃŸend verlieÃŸen wir den offiziellen Radweg, der ab hier bis zur Oder auf LandstraÃŸen verlÃ¤uft. Ich warnte Manuel vor, daÃŸ ich ab diesem Punkt experimentierfreudig geplant hatte und so ging es sÃ¼dlich des Oder-Havel-Kanals auf einen kleinen Radweg, der teils nur ein unbefestigter schmaler Pfad war, teils auf Landwirtschaftswegen verlief.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0043.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignright size-medium wp-image-1161" title="Schiebestrecke mit Sand" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0043-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ab Bralitz folgte eine StraÃŸe &#8211; oder zumindest etwas, was man im Mittelalter dafÃ¼r gehalten hÃ¤tte. Dicke Pflastersteine &#8211; und am Anfang ein Schild: &#8220;<em>StraÃŸenschÃ¤den 3 km</em>&#8221; Mit 10 bis 15 km/h folgten wir diesem Weg, ein guter Test fÃ¼r die Federung am Rad. &#8220;Na die drei Kilometer sind ja bald vorbei&#8221;, freute sich Manuel und ich warnte ihn vor: &#8220;Freu Dich nicht zu frÃ¼h, als nÃ¤chstes kommt ein Weg, der hier als &#8216;unpaved&#8217; markiert ist&#8230;&#8221;</p>
<p>In Neuenhagen entschieden wir uns dann wirklich fÃ¼r den ungepflasterten Weg, um nicht der B-StraÃŸe folgen zu mÃ¼ssen. Was am Afang unproblematisch war, festgefahrene Spuren von Landwirtschaftswegen, wurde zunehmend sandiger &#8211; irgendwann so sandig, daÃŸ wir schieben muÃŸten. Nunja, soll keiner sagen, ich hÃ¤tte nicht vorher gewarnt. Nach etwas mehr als zwei Kilometern und wirklich kurz vor erreichen der Oder konnten wir endlich wieder vorsichtig fahren und gelangten dann bei Hohenwutzen nicht nur wieder auf gute Wege, sondern mit der Oder auch ans Ziel.</p>
<p>Da wir nicht mehr genÃ¼gend Zeit hatten bis nach KÃ¼strin zu fahren machten wir einen erst einen kurzen Abstecher zum Oder Center Berlin auf der polnischen Seite und genehmigten uns dann ein StÃ¼ck weiter wieder auf der deutschen Seite in der GaststÃ¤tte Fuchsbau noch Kuchen und kalte GetrÃ¤nke.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0048.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1162" title="Einmal kurz nach Polen" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0048-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die nÃ¤chste Bahnstation war Bad Freienwalde, wo um 16:59 Uhr unser Zug fahren sollte. Die letzten acht Kilometer gingen dann recht schnell, wurden nur unterbrochen, weil Manuel, der dicht hinter mir fuhr, mit dem Hinterrad auf einer SandflÃ¤che wegrutschte, weil ich vor ihm gebremst hatte. Sein Lenker hatte zwar etwas gelitten, das Rad war aber noch fahrbereit und so schaften wir es, 10 Minuten vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof zu sein. Eigentlich genÃ¼gend Zeit, wenn man allerdings versucht den Automaten zum Verkauf der korrekten Fahrkahrten zu bewegen kÃ¶nnen 10 Minuten schon denkbar knapp sein.</p>
<div  style="text-align: center;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_75"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_75" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=75" style="border: 0px; width: 575px; height: 450px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_75"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|24.5 km|49 km|73.5 km|98 km|1:|-10 m|0 m|10 m|20 m|30 m|40 m|50 m&#038;chd=s:pnpqsrrstsssttuuuuusqs0ztrokgbZYWUSQNMOfWPKLKJJKHG&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_75"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|24.5 km|49 km|73.5 km|98 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h&#038;chd=s:tuwzcu7476470332xv0x0xx65swzsw1quz2iltngnPighow0ys&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
<p>Die ZÃ¼ge waren (erwartungsgemÃ¤ÃŸ) relativ voll, allerdings alles noch im ertrÃ¤glichen Bereich. Mit nur wenigen Minuten VersprÃ¤tung erreichten wir Berlin SÃ¼dkreuz, wo jeder in seine Richtung weiterfuhr.</p>
<p>Eine nette Tour, der erste Tag mit Sonnenbrand in diesem Jahr und wegen des kreativen Routing auch wieder mit einem Hauch Abenteuer verbunden.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/h-o-rw.avi">EindrÃ¼cke von der Tour</a></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Yvz47_mcBfc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Yvz47_mcBfc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Kleiner Besuch bei Einstein</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagestour]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Liegerad]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sonntag war grau und wolkenverhangen, kein Wetter, das unbedingt einlÃ¤d eine Radtour zu machen. Der vorige Abend war schon lang gewesen &#8211; und weil ich Geld und Monatskarte zu Hause vergessen hatte muÃŸte ich mitten in der Nacht mit dem T300 aus Wannsee nach Hause radeln.
Dennoch entschloss ich mich gemeinsam mit Manuel einen kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sonntag war grau und wolkenverhangen, kein Wetter, das unbedingt einlÃ¤d eine Radtour zu machen. Der vorige Abend war schon lang gewesen &#8211; und weil ich Geld und Monatskarte zu Hause vergessen hatte muÃŸte ich mitten in der Nacht mit dem T300 aus Wannsee nach Hause radeln.</p>
<p>Dennoch entschloss ich mich gemeinsam mit Manuel einen kleinen Ausflug zu machen wir erkoren Caputh als Zielort aus. Caputh liegt von mir aus kurz hinter Potsdam, die Strecke ist schÃ¶n und fÃ¼hrt ab Potsdam am Wasser entlang &#8211; grÃ¶ÃŸtenteils auf einem gut fahrbaren Radweg neben einer ohnehin nicht stark befahrenen StraÃŸe, jedenfalls bei diesem Wetter.</p>
<p>Schon beim Treffen in Dahlem-Dorf fielen vereinzelte Regentropfen, doch nichts, was wirklich schlimm war, noch nichtmal in einer Art, daÃŸ Regenklamotten nÃ¶tig gewesen wÃ¤ren. Wir fuhren Ã¼ber die Argentinische Alle, Mexikoplatz, Nikolassee und Wannsee hinaus. Dank meiner Trainingseinheiten stellten der SchÃ¤ferberg kein bemerkenswertes Hindernis mehr dar, ich fuhr ihn einfach hinauf.</p>
<p>In Potsdam neben dem Hauptbahnhof stellte die echte WegefÃ¼hrung im Park eine, zugegeben kleine, Herausforderung dar &#8211; korrellierte allerdings besser mit der OSM Karte als mit meiner Interpretation derselben, wie ich am Ende feststellte. Hinter der Baustelle am Hauptbahnhof ging es dann (regelgerecht auf einer radspur) in entgegengesetzter Richtung durch eine EinbahnstraÃŸe. Leider hatten nicht alle entgegenkommenden Radler das System verstanden und benutzten unsere und nicht ihre Radspur, aber auch das meisterten wir.</p>
<p>Entlang des Templiner Sees fuhren wir nach Caputh, wo uns Manuels Freundin bereits erwartete, wenn auch auf der anderen Seite der FÃ¤hre. Da wir aber im gemÃ¼tlichen FÃ¤hrhaus Caputh einkehren wollten, kam sie herÃ¼ber. Wir aÃŸen Fisch und verleibten uns ob der geleisteten und kommenden kÃ¶rperlichen Anstrengung natÃ¼rlich noch einen Nachtisch ein, dann ging es mit der FÃ¤hre auf die andere Seite und wir folgten alsbald dem R1 wieder in Richtung Potsdam. Um mÃ¶glichst wenige Wege doppelt zu fahren durchquerten wir die Potsdamer Innenstadt und schlÃ¤ngelten uns entlang kleiner StraÃŸen, teilweise auf Kopsteinpflaster, neben dem Heiligen See zum Jungefernsee hindurch. Gleich hinter der Glienicker BrÃ¼cke fuhren wir wieder von der KÃ¶nigstraÃŸe ab auf R1, der hier dem Mauerweg folgt. In Moorlake entschieden wir uns weiter am Wasser zu fahren bis zur PfaueninselfÃ¤hre. AnschlieÃŸend fuhren wir in aufkommender Dunkelheit gemÃ¼tlich den Kronprinzessinnenweg ab, bogen am Auerbachtunnel durch Grunewald nach Dahlem ab und trennten uns kurz hinter dem Roseneck, wo jeder nur noch wenige Kilometer bis nach Hause hatte.</p>
<p>Ein paar Tropfen gab es, naÃŸ geworden sind wir aber nicht wirklich. Und das ganze grau konnte uns auch nichts anhaben, ebenso nicht die Temperaturen, die zum Ende bei nur noch ca. 7Â°C lagen. SpaÃŸ hat es auf jeden Fall gemacht.</p>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_71"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|17.3 km|34.5 km|51.8 km|69 km|1:|10 m|20 m|30 m|40 m|50 m|60 m|70 m&#038;chd=s:invpkjYYRSVa2dNLNQMMNOXmkkheeZPQROOYdSKGRWfgfZbZVT&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_71"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|17.3 km|34.5 km|51.8 km|69 km|1:|0 km/h|8 km/h|16 km/h|24 km/h|32 km/h|40 km/h|48 km/h&#038;chd=s:kkdglnhjeidef2hgSdjdfbUecabaWZZSYeckYYakacddfceghd&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
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		<title>Wochenendtour an die Oder &#8211; Tag 1</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 20:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oder 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenende]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Den ursprÃ¼nglichen Plan, die Tour am Samstag Morgen um 9 Uhr in Frankfurt (Oder) zu beginnen durchkreuzte ein Stromausfall im Rechenzentrum am Freitag Abend. Statt zu gemÃ¤ÃŸigter Zeit ins Bett zu gehen, die Taschen fertig gepackt, informierte ich mitten in der nacht Klaus, der schon am Freitag unterwegs war, und Karin, mit der ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den ursprÃ¼nglichen Plan, die Tour am Samstag Morgen um 9 Uhr in Frankfurt (Oder) zu beginnen durchkreuzte ein Stromausfall im Rechenzentrum am Freitag Abend. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_deich-highway.jpg" rel="lightbox[870]"><img class="alignleft size-medium wp-image-872" title="Sehr schÃ¶n ausgebauter Radweg auf dem Oderdeich" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_deich-highway-300x225.jpg" alt="Sehr schÃ¶n ausgebauter Radweg auf dem Oderdeich" width="300" height="225" /></a>Statt zu gemÃ¤ÃŸigter Zeit ins Bett zu gehen, die Taschen fertig gepackt, informierte ich mitten in der nacht Klaus, der schon am Freitag unterwegs war, und Karin, mit der ich mich am Samstag um 7 Uhr treffen wollte per SMS, daÃŸ ich wohl etwas spÃ¤ter erst aus dem Bett kÃ¤me. Als ich nach drei Stunden Schlaf um kurz vor 9 Uhr aufwachte begann ich den Tag dann auch eher verschlafen und langsam.</p>
<p>Die PlanÃ¤nderung sah dann vor, von Lichtenberg mit der Bahn nach KÃ¼strin zu fahren; durch mein in diesem Zustand nicht ganz koordiniertes Verhalten wurde die Zeit allerdings knapp und die Bauarbeiten am S-Bahnhof Ostkreuz machten dann die Hoffnung zunichte, die passende Bahn noch zu bekommen und wir verlegten unser FrÃ¼hstÃ¼ck von der Bahnfahrt auf den Bahnsteig vor. So wurde es noch spÃ¤ter und wir trafen um ca. halb eins mittags in Gusow-Seelow ein, von wo aus wir in Richtung Norden zum Oder-NeiÃŸe-Radweg fuhren. Klaus wartete in GroÃŸ-Neuendorf bei einem Snack auf uns.</p>
<p>Beim Fahren mit Shorts hatte sich Klaus am Tag vorher einen Insektenstich am Oberschenkel eingefangen (den er selbst nur spÃ¼ren, nicht aber richtig sehen konnte), der mittlerweile eine ordentliche Schwellung zur Folge hatte.<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_oder-betonplatten.jpg" rel="lightbox[870]"><img class="alignright size-medium wp-image-873" title="Kopfsteinpflaster und Betonplattenwege gehÃ¶re auch dazu" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_oder-betonplatten-300x225.jpg" alt="Kopfsteinpflaster und Betonplattenwege gehÃ¶re auch dazu" width="300" height="225" /></a> Sicherheitshalber suchten wir den Ã¶rtlichen Arzt auf (auch samstags geÃ¶ffnet!), der eine EntzÃ¼ndung diagnostizierte und die Stelle ordentlich reinigte und desinfizierte.</p>
<p>Und dann ging es endlich ab auf den Oder-NeiÃŸe-Radweg. Dieser ist hier sehr gut ausgebaut: Auf oder neben dem Deich fÃ¼hrt ein glatter, asphaltierter Weg in genÃ¼gender Breite entlang, auf dem man recht gut vorwÃ¤rts kommt. Rechts von uns konnten wir immer wieder die Oder sehen oder auch schÃ¶ne FlutflÃ¤chen. Das Wetter war perfekt zum Radfahren: Um die 20Â°C und grÃ¶ÃŸtenteils sonnig.</p>
<p>Erst kurz vor Schwedt/Oder wurden wir etwas gebremst, da uns einige Kilometer Betonplatten-Web erwarteten (mit kleinen Pflasterstein-Einlagen). Hinter Schwedt wird der Weg deutlich besser, macht aber einige Schlenker entlang eines Oder-Seitenarms und in den Wald, bevor er bei Friedrichstal wieder in gewohnt guter QualitÃ¤t auf den Oderdeich fÃ¼hrt. An diesem Samstag jedoch war der Weg an dieser Stelle wegen grÃ¶ÃŸerer Menschenansammlungen nur langsam befahrbar. ZunÃ¤chst wunderten wir uns, aber eine kurze Nachfrage klÃ¤rte das RÃ¤tsel: Wir waren zur Zeit der Kranichwanderung unterwegs &#8211; und wirklich, wir brauchten nur wenige Minuten zu warten, bevor riesige VogelschwÃ¤rme laut kreischend Ã¼ber unsere KÃ¶pfe zogen, fast konnte man das GefÃ¼hl haben, der Himmel verdunkle sich wegen der VÃ¶gel &#8211; in Wirklichkeit jedoch war es einfach kurz vor Sonnenuntergang.</p>
<p>Klaus organisierte sich (was wegen der Kranichwanderung gar nicht so einfach war) ein Zimmer in einer Pension, da er wegen des Verbands am Bein lieber eine ordentliche Dusche und eine ruhige Umgebugn haben wollte. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_kraniche.jpg" rel="lightbox[870]"><img class="alignleft size-medium wp-image-874" title="Der Zug der Kraniche: Faszinierende Natur" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_kraniche-300x225.jpg" alt="Der Zug der Kraniche: Faszinierende Natur" width="300" height="225" /></a>Karin und ich beschlossen, zum Campingplatz Mescherin weiterzufahren und dort unser GlÃ¼ck zu versuchen. Eine schnelle Passage durch den Wald, Dunkelheit und KÃ¤lte senkte sich schon Ã¼ber das Land, und schon waren wir am Campingplatz. Es waren nur noch wenige Camper dort, der Platz schlieÃŸt im Oktober fÃ¼r die Winterpause. FÃ¼r moderate 6 Euro pro Person hatten wir freie Platzwahl und suchten uns ein nettes Eckchen nahe am Ufer. FrÃ¼hstÃ¼ck fÃ¼r den nÃ¤chsten Morgen bestellten wir auch gleich mit (3 EUR pro Person).</p>
<p>Nach dem Aufbau der Zelte war es an der Zeit noch etwas zu essen und so packten wir den Kocher aus und machten uns einen Topf voll Nudeln mit SoÃŸe, perfekte Sportlernahrung eben. Mit dem warmen Essen und einer kleinen Flasche Wein setzten wir uns gemeinsam in mein Zelt und genossen den Abend. Mit einer tafel Schokolade war sogar fÃ¼r einen sÃ¼ÃŸen AbschluÃŸ des Abends gesorgt. Da sich bei uns beiden aber MÃ¼digkeit breit machte dauerte der Abend dann auch nicht mehr allzu lang.</p>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_66"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|26.5 km|53 km|79.5 km|106 km|1:|-8 m|-4 m|0 m|4 m|8 m|12 m|16 m&#038;chd=s:2gXVWWYYaaVYWVQRNSMKLOXVcfYaZZVPJFEKQQSQTVkZWVPJRK&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_66"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.14285714285714,FFFFFF,0.14285714285714&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|26.5 km|53 km|79.5 km|106 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h|35 km/h&#038;chd=s:o1221021zauuutnvuwvwwposmwxxwzytlkfoqsp00ovx2zgnsh&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
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		<title>Tour der Extreme: Erste Etappe</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 00:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elbe 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahr 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzreise]]></category>
		<category><![CDATA[Liegerad]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachtfahrt Berlin-MÃ¶ser]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Anfang stand eine Idee: Eine Nachtfahrt und als TÃ¼pfelchen auf dem i dann noch die Bezwingung des Brockens im Harz. Oben auf dem Berg stehen, brÃ¼llen, sterben oder was man sonst nach fast 250 Kilometern und einem heftigen Anstieg ganz am Ende dieser Strecke so tun wÃ¼rde. Und so planten wir ein Wochenende ein dafÃ¼r und suchten noch ein paar Mitstreiter, allesamt Fahrer, die sich noch nicht kannten.</p>
<p>Vier Liegeradler und ein Aufrechter. Einer der Liegeradler, der seine Speedmachine noch recht neu hatte, hatte bereits angekÃ¼ndigt, uns nur ein kleines StÃ¼ck zu begleiten. Nun, am Freitag abend trafen wir uns in Berlin-Spandau &#8211; und es regnete in StrÃ¶men. Das Radarbild und die Wettervorhersage versprachen aber: Wenn der Regen vorbei ist, dann wird alles gut. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/22082009016.jpg" rel="lightbox[647]"><img class="alignright size-medium wp-image-658" title="Nachtlager (am Morgen)" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/22082009016-300x225.jpg" alt="Nachtlager (am Morgen)" width="300" height="225" /></a>Und es regnete. Und wir warteten. Abfahrt sollte gegen 19 Uhr sein, um 10 Minuten nach 20 Uhr schlieÃŸlich ging es los. Und es regnete. Erst als wir Berlin im SÃ¼dwesten bei Kladow verlieÃŸen hÃ¶rte es auch wirklich auf, die Luft und die StraÃŸen blieben aber zunÃ¤chst feucht. Wir rauschten in den Sonnenuntergang und in die Dunkelheit, zunÃ¤chst bis zum Abzweig nach Fahrland, wo sich Sascha dann entschied, nicht nach Potsdam abzubiegen, sondern uns noch bis Brandenburg zu begleiten.</p>
<p>In enger Formation fuhren wir Ã¼ber die LandstraÃŸen in die Nacht. Am Abendhimmel konnten wir im letzten Schein der DÃ¤mmerung noch sehen, wie die Wolken aufbrachen, spÃ¤ter bekamen wir sogar Sterne zu Gesicht. Ketzin durchfuhren wir wie im Fluge und nach etwas mehr als zwei Stunden kamen wir in Brandenburg an, wo sich Sascha dann schlieÃŸlich in die Bahn setzte.</p>
<p>Wir &#8211; jetzt noch Lars, Norbert, Phelim und ich &#8211; suchten unseren Weg aus Brandenburg heraus auf die B2, der wir von hier ab bis Magdeburg folgen wollten. Die Nacht wurde tiefer, schwÃ¤rzer und kÃ¼hler, aber pedalierten eifrig durch die Dunkelheit. Eine kurze Pause an einer Tankstelle hinter Brandenburg zur Verpflegung, sonst hielten sich die Stopps in Grenzen. Wenn der FÃ¼hrende nicht mehr konnte oder wollte, dann kreiselten wir und jemand anders Ã¼bernahm die FÃ¼hrung &#8211; so kamen wir zÃ¼gig voran. Die Gruppe hatte ein recht homogenes Leistungsniveau, so daÃŸ das Verfahren wirklich gut klappte.</p>
<p>Irgendwann erreichten wir Burg, nicht mehr weit vor Magdeburg. Verpflegungsstopp an einer Tankstelle. Tee, Kaffee, etwas SÃ¼ÃŸes. Und einer, der den Mut hatte etwas auszusprechen, was uns gemessen an der Reaktion wohl alle schon plagte: Nach eine Woche Arbeit schleicht sich die MÃ¼digkeit irgendwann ein. Und nicht nur ein bischen, sondern so gewaltig, daÃŸ Weiterfahren zum Risiko werden wÃ¼rde: Das enge Fahren in der Dunkelheit verlangt Konzentration &#8211; und die lieÃŸ massiv nach. Und so beschlossen wir die erste kleine PlanÃ¤nderung auf dieser Reise: Irgendwo leicht abseits der StraÃŸe eine Wiese suchen, Zelte aufbauen und bis zur MorgendÃ¤mmerung ein wenig Schlaf finden.</p>
<p>Kurz vor MÃ¶ser fanden wir unsere Wiese und schlugen unser kleines Lager auf. Der LÃ¤rm der nahen Autobahn, der noch nÃ¤heren LandstraÃŸe und der nun gerade erst vor kurzem eingeworfenen Verpflegung (samt Kaffe oder Tee) verfehlten ihre Wirkung nicht: Schlafen konnten wir alle sehr wenig. Aber ein besser wenig als gar nicht.</p>
<div  style="text-align: center;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_48"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_48" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=48" style="border: 0px; width: 575px; height: 450px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_48"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|30.5 km|61 km|91.5 km|122 km|1:|24 m|32 m|40 m|48 m|56 m|64 m|72 m&#038;chd=s:fhmdcjTQZSMOOJILMIIGFEIJJNKJIJIIJKKLLPLTZbRdYdpo3y&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_48"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.14285714285714,FFFFFF,0.14285714285714&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|30.5 km|61 km|91.5 km|122 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h|35 km/h&#038;chd=s:uu4nr0usohtptvvsursvvvdgpqpsly00yyxpzttrtuurwncwjt&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
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		<title>Auf nach Brandenburg</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 21:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Donnerstag abend in der Sauna brachte eine Freundin von mir die Idee auf: Wie wÃ¤re es mal mit einer Radtour nach Brandenburg (gemeint war die Stadt, nicht das Bundesland)? Und weil aus solchen Dingen ja nichts wird, wenn jeder nur sagt: &#8220;Machen wir mal irgendwann&#8221;, haben wir uns dann auch gleich auf den Sonntag geeinigt.
Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag abend in der Sauna brachte eine Freundin von mir die Idee auf: Wie wÃ¤re es mal mit einer Radtour nach Brandenburg (gemeint war die Stadt, nicht das Bundesland)? <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0835.jpg" rel="lightbox[605]"><img class="alignleft size-medium wp-image-608" title="Ruhe und Schatten" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0835-200x300.jpg" alt="Ruhe und Schatten" width="200" height="300" /></a>Und weil aus solchen Dingen ja nichts wird, wenn jeder nur sagt: &#8220;Machen wir mal irgendwann&#8221;, haben wir uns dann auch gleich auf den Sonntag geeinigt.</p>
<p>Das angekÃ¼ndigte Wetter war schÃ¶n, nur ziemlich heiÃŸ. Aber das hielt uns nicht ab: Wir trafen uns high noon, 12 Uhr mittags, am Bundesplatz und radelten erstmal los mit Ziel Potsdam, dann Werder und dann mal sehen, ob wir noch Lust haben. In guter Touren-Geschwindigkeit ging es also durch den Grunewald und nach Wannsee. Dort lieÃŸen wir uns nicht lumpen und machten den Schlenker Ã¼ber die Pfaueninselchaussee, so daÃŸ wir schon ein paar knackige Steigungen hinter uns hatten, bevor wir Potsdam erreichten.</p>
<p>GroÃŸe Pausen gÃ¶nnten wir uns dort nicht, Potsdam kannten wir ja beide schon ausreichend, und bogen am Dampfmachinenhaus an der Havelbucht von der StraÃŸe ab, um den netten Weg am Wasser entlang nach Geltow zu genieÃŸen. Eine gute Entscheidung, denn das Wasser garantierte noch halbwegs kÃ¼hle Luft und die BÃ¤ume spendeten Schatten.</p>
<p>So erreichten wir nach nichtmal drei Stunden Werder, wo wir uns auf der Inselstadt im Fischrestaurant <em>Arielle </em>ein nettes Mittagessen und genÃ¼gend FlÃ¼ssigkeit gÃ¶nnten &#8211; und vor allem eine angenehme Pause vor den kommenden mehr als 40 Kilometern nach Brandenburg, denn wÃ¤hrend des Essens hatten wir uns dafÃ¼r entschieden, <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0837.jpg" rel="lightbox[605]"><img class="alignright size-medium wp-image-609" title="Blick Ã¼ber die Havel" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0837-300x200.jpg" alt="Blick Ã¼ber die Havel" width="300" height="200" /></a>stark zu sein, durchzuhalten und es wirklich bis nach Brandenburg zu schaffen.</p>
<p>Hinter Werder folgten wir bis Phoeben der LandstraÃŸe und bogen dann auf den wunderbar ausgebauten Havelradweg ab, der auf dem Deich entlang des Havelufers fÃ¼hrt. Abseits von Autos und StraÃŸen ein herrliches Naturerlebnis. Wir sahen (und hÃ¶rten) viele WildgÃ¤nse und konnten die idyllischen Buchten sehen, die hier das Ufer der Havel sÃ¤umen.</p>
<p>An der Ketziner FÃ¤hre machten wir eine kurze Pause im Schatten der BÃ¤ume, dann ging es weiter. Bei der Umfahrung der Bauschuttdeponie Deetz stÃ¶ren ein paar DrÃ¤ngelgitter auf dem Weg, sonst aber lÃ¤ÃŸt es sich hier einwandfrei fahren. An den TonlÃ¶chern und den GÃ¶tzer Bergen gibt es ein paar sanfte Steigungen zu Ã¼berwinden, nichts schlimmes, aber in der Hitze des Tages doch schweiÃŸtreibend. DafÃ¼r auch wieder Wald, ein Badesee, groÃŸartige Natur.</p>
<p>Bis Gollwitz ging es wieder am FluÃŸufer entlang &#8211; und dann endete der gut ausgebaute, geteerte babypopoglatte Radweg unvermittelt an einer Schranke. Laut Track hÃ¤tte man dahinter weiterfahren sollen, auf einem Schotterweg. Ortskundige, die uns zweifelnd in dieser Situation sahen, rieten uns jedoch ab, dort weiter zu fahren: &#8220;Da ist Sackgasse! Da kamen schon &#8216;ne Menge Radler wieder zurÃ¼ck!&#8221; &#8211; &#8220;Oh&#8230; Und wenn wir nach Brandenburg wollen?&#8221; &#8211; &#8220;Hier links abbiegen, die STraÃŸe runter, Ã¼ber die BrÃ¼cken und denn sehn&#8217;se schon!&#8221; &#8212; wir folgten dem Rat &#8211; und wir sahen: In Gollwitz hing eine temporÃ¤re Ausschilderung des umgeleiteten Radwegs. Aber warum nicht an der Abbiegestelle?</p>
<p>Von nun an ging es neben der B2 auf dem Radweg weiter (wo wir auch wieder auf den geplanten Track zurÃ¼ckkamen). Auf den letzten paar Kilometern nach Brandenburg machte uns ein fieser Gegenwind das Leben schwer und bedrohlich hingen Regenwolken am Himmel -<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0840.jpg" rel="lightbox[605]"><img class="alignleft size-medium wp-image-610" title="Pause am FÃ¤hranleger" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0840-300x200.jpg" alt="Pause am FÃ¤hranleger" width="300" height="200" /></a> aber Aufgeben galt hier eh nicht mehr und in Brandenburg, so hatten wir es uns versprochen, wÃ¼rde ein Eis auf uns warten.</p>
<p>Und so war es auch! Wir machten eine Minimaltour durch die Stadt und suchten uns dann den nÃ¤chstbesten Eisladen und belohnten uns fÃ¼r die gelungene Tour. Das brachte genug Energie fÃ¼r eine keine Runde durch die Stadt, zur JahrtausendbrÃ¼cke und sogar hinauf auf den Marienberg.</p>
<p>Als wir schlieÃŸlich am Bahnhof ankamen hatten wir fast 95km auf dem Tacho. Zitat meiner charmanten Begleitung: &#8220;Da haben die 100km jetzt auch ihren Schrecken verloren!&#8221; &#8211; und ich war stolz auf sie, weil sie die Tour richtig gut mitgemacht hat und sich nicht hat kleinkriegen lassen von Gegenwind und bÃ¶sen Steigungen. Respekt!</p>
<p>Unsere Bahn fuhr leider wegen einer SignalstÃ¶rung (so die Auskunft) etwas verspÃ¤tet. HÃ¤tte der Interfacedesigner beim Fahrkartenautomaten besser gearbeitet, hÃ¤tten wir vielleicht noch den (auch verspÃ¤teten) Zug davor bekommen. Aber nach so einer schÃ¶nen Radtour lÃ¤ÃŸt man sich von solchen Details schlieÃŸlich auch nicht mehr den Tag verderben. Und als wir erstmal im RegionalExpress saÃŸen ging dann eh alles gewohnt glatt (und die Anzeige, die Ã¼ber die nÃ¤chste Station informieren sollte lieferte genug Stoff fÃ¼r den ein oder anderen Lacher).</p>
<div  style="text-align: center;"  class="xmlgmdiv" id="xmlgmdiv_47"><iframe class="xmlgm" id="xmlgm_47" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_show.php?gpxid=47" style="border: 0px; width: 575px; height: 450px;" name="Google_Gpx_Maps" frameborder="0"></iframe></div>
<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_47"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.14285714285714,FFFFFF,0.14285714285714&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|22.8 km|45.5 km|68.3 km|91 km|1:|24 m|32 m|40 m|48 m|56 m|64 m|72 m|80 m&#038;chd=s:Ychforjdaip3ZRQNKMLMLJJJIIJHIHHJSGIHJLKJJIIIJIKaKM&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_47"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|22.8 km|45.5 km|68.3 km|91 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h&#038;chd=s:wtw0vx0xslypytjiimqqsrdryvsrrmpmsmmnipoqmjiekcUnhi&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
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