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	<title>Sysadmin by Bike -  » Rennradler</title>
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	<description>Mit dem Liegerad auf Tour</description>
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		<title>21. RTF Rund um Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rennliege]]></category>
		<category><![CDATA[Tagestour]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2010]]></category>
		<category><![CDATA[M5 Lowracer]]></category>
		<category><![CDATA[Rennlieger]]></category>
		<category><![CDATA[Rennradler]]></category>
		<category><![CDATA[RTF]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der RTF (Radtourenfahrt) &#8220;Rund um Berlin&#8221; hatte ich schonmal gehÃ¶rt. FÃ¼r mich ernst genommen hatte ich das bisher nicht. Weit Ã¼ber 200km am StÃ¼ck zwischen einem Haufen gut trainierter Rennradler? Bei gut Ã¼ber 200km lag bisher mein Maximum. Zugegeben, mit GepÃ¤ck durch das hÃ¼gelige Mecklenburg-Vorpommern (und quasi ohne Langstreckenerfahrung damals) war das sicherlich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von der RTF (Radtourenfahrt) &#8220;Rund um Berlin&#8221; hatte ich schonmal gehÃ¶rt. FÃ¼r mich ernst genommen hatte ich das bisher nicht. Weit Ã¼ber 200km am StÃ¼ck zwischen einem Haufen gut trainierter Rennradler? Bei gut Ã¼ber 200km lag bisher mein Maximum. Zugegeben, mit GepÃ¤ck durch das hÃ¼gelige Mecklenburg-Vorpommern (und quasi ohne Langstreckenerfahrung damals) war das sicherlich eine andere kategorie als im GrÃ¼ppchen relativ flach um Berlin herumzu fahren ohne nennenswerte Beiladung. Trotzdem, der Gedanke lag mir einfach fern.</p>
<p>Vor ein paar Tagen flimmerte Ã¼ber die Mailingliste der <a title="[[rennradgruppe]]" href="http://rennradgruppe.de/" target="_blank">[[rennradgruppe.de]]</a> die Anfrage, ob noch andere dabei sein, der der 21. RTF Rund um Berlin &#8211; und die Idee, die Runde mit der Rennliege zu fahren keimte in mir. Die Wettervorhersage sah nicht prickelnd aus: Regen, Regen, Regen. Doch ich bereite mich und mein Rad am Samstag vor. Eine Regenfront verharrte knapp Ã¶stlich von Berlin, von Westen zog nur langsam etwas heran. Ich beschloss, einfach am Sonntag morgen den aktuellen Stand anzuschauen und dann zu entscheiden, ob ich mich auf den Weg machen wollte.</p>
<p>Der Sonntag morgen kam, mein Wecker klingelte um Viertel nach sechs. TotmÃ¼de &#8211; das ist wirklich nicht meine Zeit &#8211; quÃ¤lte ich mich aus dem Bett, linste aus dem Fenster und schaute im Internet. Akzeptable Temperaturen, leichte BewÃ¶lkung, kein immanenter Regen in Sicht. Ich zog mich an, fÃ¼llte den Wasservorrat auf, trug meinen M5 CrMo Lowracer die vier Stockwerke nach unten und rollte zur S-Bahn. bei so einer langen Tour muÃŸte ich mich nicht 15km im Stadtverkehr einstimmen, ich wÃ¼rde heute noch genug fahren.</p>
<p>Vorher hatte ich mich erkundigt, wie man auf das Liegerad reagieren wÃ¼rde. Nach einem abendlichen Test, wie es sich mit Helm auf dem Lowracer fÃ¤hrt war klar: gehen tut das, aber es engt das Blickfeld nach hinten ein. Diverse Leute beruhigten mich, daÃŸ es bei der Veranstaltung zwar gefordert wird, es aber keine Helmpflicht gibt. Ich lieÃŸ den Helm also zu Hause.</p>
<p>Um 07:30 Uhr traf ich am S-Bahnhof Olympiastadion ein, war nicht der einzige der mit S-Bahn anreiste und traf die Jungs von der Rennradgruppe. Gemeinsam fuhren wir zum Start. Ich meldet mich an, zalte den Obulus, bekam die RÃ¼ckennummer (die ich aus praktischen GrÃ¼nden dann auf die Heckverkleidung und nicht auf meinen RÃ¼cken klebte), der Stempelkarte und eine Wegbeschreibung.</p>
<p>Gegen 08:00 Uhr rollten wir zum Start, starteten aber nicht gleich mit dem ersten Pulk, sondern in einer kleineren Gruppe dahinter. Ich hielt mich, auch wenn es nicht so richtig in Schwung kam, bei der Gruppe auf, bis wir Berlin verlassen hatten. Mit dem Liegerad kann man fairerweise nur ganz hinten, ganz vorn oder neben der Gruppe fahren. Als RTF-Neuling wollte ich nicht vorneweg fahren, dazu fehlte mir die Erfahrung. Neben der Gruppe ist im StraÃŸenverkehr nicht immer angebracht. Und hinten dran wird es schnell anstrengend (vor allem wegen der Konzentration und weil man imemr die SchluÃŸnudel beim Ãœberqueren von Ampeln ist).</p>
<p>Ich erledigte also ein dringendes BedÃ¼rfnis am StraÃŸenrand und Ã¼berlegte mir, wie ich weitermachen wollte, wÃ¤hrend ich meine Aufholjagd auf die Gruppe startete. Ich beschloss, die Gruppe hinter mir zu lassen und allein weiterzufahren. Ich hatte den Lowracer bisher nie weiter als 100km am StÃ¼ck bewegt und meine Erwartung an ie Veranstaltung war &#8220;mal sehen, wie weit ich komme&#8221;. 130, vielleicht 150km? Dann ab in die S-bahn und nach Hause.</p>
<p>Als ich alleine davonzog fand ich meinen Tritt und es wurde deutlich entspannter zu fahren. Vor dem ersten Kontrollpunkt Ã¼berholte ich noch zwei kleine GrÃ¼ppchen. An der Kontrolle holte ich meinen Stempel ab, wartete noch kurz auf &#8220;meine&#8221; Gruppe um mich bei ihnen regulÃ¤r auszuklinken, genoÃŸ die Verpfelgung und machte mich alsdann wieder auf den Weg. Nach und nach holte ich noch einige kleine GrÃ¼ppchen ein und lieÃŸ sie hinter mir. Von der am Start durch einen der Veranstalter prognostizierten Feindseligkeit (&#8220;ein paar blÃ¶de SprÃ¼che wirst Du da wohl hÃ¶ren!&#8221;) war nichts zu spÃ¼ren. Meist hielt ich mich nur kurz am SchluÃŸ der Gruppe auf, bevor ich auf freier Strecke dann mit 40+km/h vorbeizog. In ausreichendem Abstand reduzierte ich dann wieder mein WohlfÃ¼hltempo von 35-37km/h.</p>
<p>Die Kilometer flogen nur so dahin, bis nordÃ¶stlich Ã¶stlich von Berlin einige schlechte StraÃŸenabschnitte meine fahrt und auch die Freude etwas bremsten. Aber auch das ging vorbei und in den kurzen GesprÃ¤chen am Kontrollpunkt oder beim Treffen auf offener Strecke war schnell klar, auch die Rennradkollegen hatten nicht umbedingt SpaÃŸ daran. Und zusammen leidet es sich ja doch viel schÃ¶ner.</p>
<p>Bei Kilometer 160 der Tour merkte ich, wie ich mich langsam der leistungsgrenze nÃ¤herte, die Reserven waren aufgebraucht und mein Magen tat sich schwer die Nahrung an den Verpflegungspunkten wirklich bei der Anstrengung zu verarbeiten. Mit etwas Willen, einem Powergel und einer etwas lÃ¤ngeren Pause am nÃ¤chsten Kontrollpunkt kriegte ich das aber wieder in den Griff, trotzdem pendelte mein Tacho jetzt nur noch zwischen 30 und 35 km/h. Das Feld war mittlerweile weit auseinandergerissen, so daÃŸ mich dennoch keine Gruppen Ã¼berholten, an die ich mich hÃ¤tte hÃ¤ngen kÃ¶nnen. Ich traf ein paar EinzelkÃ¤mpfer, da ich aber nichts zu geben hatte, entscheid ich mich, dann dort auch lieber einfach vorbeizuziehen. Das GelÃ¤nde sÃ¼dlich von Berlin kam mir deutlich welliger vor al im Norden, das kann aber auch einfach Einbildung gewesen sein, weil die Anstrengung ihren Tribut forderte.</p>
<p>Die Kontrollpunkte lagen zum Ende der Strecke (zum GlÃ¼ck) dichter beieinander. Ab dem letzten waren es noch etwa 20 Kilometer &#8211; aber die hatten es in sich, ging es doch hier nochmal Ã¼ber die Havelchaussee. Trotzdem beschloss ich auch hier, mich nicht an eine Gruppe zu hÃ¤ngen, sondern das in EinzelkÃ¤mpfermanier anzugehen. Zum ersten mal schaltete ich auf freier Strecke auf das kleine Kettenblatt, als ich den WIlli erklomm. Nehme ich den mit dem Lowracer sonst bei 22-24 km/h, waren jetzt nach Ã¼ber 200km nur noch ca. 18-19km/h drin. Das reichte dennoch, um ein respektvolles &#8220;Gute Geschwindigkeit!&#8221; einer Rennradlerin zu erhaschen, die ich Ã¼berholte. Mit einer kleinen Steigung und etwas Kopfsteinpflaster kam ich endlich am Startpunkt am Olympiastadion wieder an. 221km stabnden auf dem Tacho. 218 waren es offiziell, aber an einer Stelle hatte ich die (sonst hervorragende) Ausschilderung wohl Ã¼bersehen &#8211; und zwei andere mit mir &#8211; was mir gute 3km Umweg einbrachte.</p>
<ul>
<li><strong>Strecke</strong>: 221 km</li>
<li><strong>Netto-Schnitt</strong>: 32,4 km/h</li>
<li><strong>Brutto-Schnitt</strong>: 28,2 km/h</li>
<li><strong>Fahrzeit</strong>: 07:51 Stunden</li>
</ul>
<p>Nach dem Erhalt meiner Urkunde Ã¼ber die Teilnahme und einer kleinen StÃ¤rkung fuhr ich dann noch mit Leuten aus der Rennradgruppe, die bald nach mir eintrafen, die letzten 15 Kilometer nach Hause.</p>
<p><strong>Fazit</strong>: Jederzeit wieder. Das war ein freundliches Miteinander, an keiner Stelle kam verbissenes Rennfeeling oder ein Kampf der Systeme auf, im gegenteil, ich kriegte interessierte Fragen zu meinem GefÃ¤hrt gestellt und Respekt ob der gefahrenen Leistung. Nunja, ich hab ja auch niemanden geÃ¤rgert. beim nÃ¤chsten mal wÃ¼rde ich vermutlich die Runde gleich von Anfang an allein angehen und meine Pausenzeiten etwas kÃ¼rzer halten (da fehlt dann die Gruppe, die einen weitertreibt&#8230;). Aber jetzt mÃ¼ssen sich meine Beine erstmal erholen.</p>
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		<title>Schenkenhorst-Runde</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 19:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Liegerad]]></category>
		<category><![CDATA[Rennradler]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter hat uns dieses Jahr zwar bisher mit einem ordentlichen Winter, der diesen Namen auch verdient hat, allerdings kaum mit sonnigen FrÃ¼hlingstagen verwÃ¶hnt. 22Â°C und Sonne am Freitag mit der Aussicht, danach deutlich kÃ¤ltere Temperaturen und Regen zu haben, brachten mich dazu, alles daran zu legen, das BÃ¼ro frÃ¼h genug zu verlassen, um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wetter hat uns dieses Jahr zwar bisher mit einem ordentlichen Winter, der diesen Namen auch verdient hat, allerdings kaum mit sonnigen FrÃ¼hlingstagen verwÃ¶hnt. 22Â°C und Sonne am Freitag mit der Aussicht, danach deutlich kÃ¤ltere Temperaturen und Regen zu haben, brachten mich dazu, alles daran zu legen, das BÃ¼ro frÃ¼h genug zu verlassen, um die Jungs und MÃ¤dels von der <a href="http://rennradgruppe.de">rennradgruppe.de</a> pÃ¼nktlich um 16 Uhr am Auerbachtunnel zu treffen.</p>
<p>Zwar waren wir keine 10 Leute, aber eine gut motivierte Schar mit auch ein paar frischen Gesichtern. Der Start entlang der Krone verlief gemÃ¤ÃŸigt, zum Warmwerden und um die Gruppenordnung zu finden, dann steigerte sich das Tempo langsam auf die angekÃ¼ndigten 27-30 km/h. Am S-Bahnhof Nikolassee bogen wir ab zu einem kleinen Schlenker durch Zehlendorf, dann ging es via Stahnsdorf nach Schenkenhorst.</p>
<p>Die StraÃŸen waren nicht so voll wie befÃ¼rchtet, das Wetter hielt sich auch und so konnten wir mit recht guter Geschwindigkeit dann die Schleife nach SteinstÃ¼cken und Ã¼ber Wannsee wieder zurÃ¼ck drehen.<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/03/back_home.jpg" rel="lightbox[1110]"><img class="alignright size-medium  wp-image-1111" title="Zu Hause (mit neuem Tacho)" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/03/back_home-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a> Als i-TÃ¼pfelchen dieser schÃ¶nen Runde fuhren wir abschlieÃŸend noch Ã¼ber die Havelchausee &#8211; einmal den Willi bezwingen. Leider hatte sich zu diesem Zeitpunkt die Gruppe schon etwas verkleinert &#8211; da hatte wohl irgendwer nicht genug zu Mittag gegessen &#8211; Tank leer.</p>
<p>Die traditionelle Einkehr im Vereinsheim an der Waldschulallee rundete den Abend ab. Ich persÃ¶nlich hab den Heimweg noch via HÃ¼ttenweg verlÃ¤ngert und war gegen 20 Uhr zu Haus. Das war auch gut so, denn schon bald kam das erste Wetterleuchten und nicht lang danach zogen krÃ¤ftige Schauer Ã¼ber die Stadt.</p>
<p>Die Runde mit ihren etwa 60 Kilometern legten wir mit einem ordentlichen 27 km/h Schnitt zurÃ¼ck, laut Tacho hatte ich am Willi in der Abfahrt maximal 58 km/h drauf. Echte Berge gibt es hier nicht, insofern gab es nur etwa 350 HÃ¶henmeter zu erklimmen.</p>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_70"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|18.8 km|37.5 km|56.3 km|75 km|1:|24 m|32 m|40 m|48 m|56 m|64 m|72 m&#038;chd=s:TYeenrofcZYXWRVVUWQKLTRQPMPNOOROaPIuramqr8y2ortshZ&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_70"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|18.8 km|37.5 km|56.3 km|75 km|1:|0 km/h|8 km/h|16 km/h|24 km/h|32 km/h|40 km/h|48 km/h&#038;chd=s:dghaklpojlhjhikikkoppgppnneknghqh4vjvudklajkjlkipX&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
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		<title>Nochmal fremdgegangen</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 21:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afterwork]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Rennradler]]></category>

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		<description><![CDATA[Da es letzte Woche ja eine nette Fahrt mit den Rennradlern von der [[rennradgruppe.de]] war, habe ich mich dieser Gruppe dann also etwasmehr als eine Woche spÃ¤ter nochmal angeschlossen. Diesmal war die Tour als Luschenrunde betitelt, so daÃŸ ich abermals die Hoffnung hatte mithalten zu kÃ¶nnen &#8211; trotz der Steigungen am SchÃ¤ferberg und in Sacrow.
Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da es letzte Woche ja eine nette Fahrt mit den Rennradlern von der <a title="[[rennradgruppe.de]]" href="http://rennradgruppe.de" target="_blank">[[rennradgruppe.de]]</a> war, habe ich mich dieser Gruppe dann also etwasmehr als eine Woche spÃ¤ter nochmal angeschlossen. Diesmal war die Tour als <em>Luschenrunde</em> betitelt, so daÃŸ ich abermals die Hoffnung hatte mithalten zu kÃ¶nnen &#8211; trotz der Steigungen am SchÃ¤ferberg und in Sacrow.</p>
<p>Im Gegensatz zur letzten Woche schaffte ich es diesmal sogar pÃ¼nktlich zum Treffpunkt, so daÃŸ ich entspannt in erholsamem Tempo das Warmfahren auf dem Kronprinzessinnenweg mitmachen konnte. Unter Auslassung des Schlenkers nach Schwanenwerder ging es dann weiter nach Wannsee. Hinter der WannseebrÃ¼cke bog die Gruppe dann ab: Statt der langen sanften Steigung des Kilometerbergs (SchÃ¤ferberg) ging es durch ein Gewirr von kleinen StraÃŸen mit kurzen gemeinen Steigungen, auf denen ich schon ganz schÃ¶n audrehen muÃŸte um mitzuhalten. DafÃ¼r rollte ich (zum eigenen Erstaunen) runter meist schneller.</p>
<p>In Potsdam ging es in kleinen GrÃ¼ppchen durch den Park an Cecilienhof vorbei und dann auf die StraÃŸe Ã¼ber Fahrland zur Abbiegung nach Sacrow. Im Gegensatz zum letzten mal war die Gruppe diesmal etwas undisziplinierter und fuhr nicht so schÃ¶ne Zweierreihen &#8211; was mir im Gegenzug die MÃ¶glichkeit gab, auch mal zur Spitzengruppe vorzustoÃŸen und durch Gatow und Kladow mal etwas zu heizen &#8211; hat ja auch irgendwie SpaÃŸ gemacht, nicht imer nur die rote Laterne zu spielen (was ich sonst aus FairnessgrÃ¼nden tue, ich will ja den Windschatten nicht stÃ¶ren).</p>
<p>Offizieller Zielpunkt war diesmal Eis beim Florida in Spandau; ein kleiner Teil der Gruppe, dem ich mich anschloÃŸ, weil viele dann eh weiter in Richtung Friedenau wollten, fuhr noch Ã¼ber die Havelchaussee und HeerstraÃŸe zum &#8220;Vereinsheim&#8221;, dem Casino der TU SportstÃ¤tten, wo der Abend bei netten GesprÃ¤chen und ein paar Cider endete. Zumindest fast, es folgte noch eine lustige RÃ¼ckfahrt durch Grunewald Ã¼ber die Hundekehle bis zum SÃ¼dwestkorso &#8211; eher gemÃ¼tlich vom Tempo, aber mit SpaÃŸ an der Sache.</p>
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		<title>Die Entdeckung neuer Welten</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 21:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Rennradler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich fahre mit der Speedmachine ja auch gerne mal sportlich. Bei meinen Trainingsrunden fiel mir allerdings auf, daÃŸ ich zwar ab und zu Rennradler Ã¼berhole, aber selten welche, die es wirklich ernst meinen, andersrum mich aber auch so gut wie nie welche Ã¼berholen. Der Effekt ist logisch, denn bei geringen Geschwindigkeitsunterschieden treffe ich in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre mit der Speedmachine ja auch gerne mal sportlich. Bei meinen Trainingsrunden fiel mir allerdings auf, daÃŸ ich zwar ab und zu Rennradler Ã¼berhole, aber selten welche, die es wirklich ernst meinen, andersrum mich aber auch so gut wie nie welche Ã¼berholen. Der Effekt ist logisch, denn bei geringen Geschwindigkeitsunterschieden treffe ich in der gleichen Richtung natÃ¼rlich selten welche, die mehr als ein paar Minuten vor oder nach mir auf die Tour gegangen sind. Daher der Eindruck, daÃŸ die alle immer nur in die andere Richtung fahren &#8211; egal in welcher Richtung ich die Runde angehe.</p>
<p>Und warum will ich ausgerechnet mit Rennradlern spielen, wo es doch durchaus ein paar Liegeradler in Berlin gibt? Nun, die liegende Fraktion teilt sich auf in die Freizeitfahrer, die kein groÃŸes Interesse zeigen, da richtig die Sau raus zu lassen, und in die Sportler &#8211; von denen gibt es aber nur wenige und die fahren dann finstere Rennmaschinen. FÃ¼r die bin ich keine Herausforderung, sondern eher ein Bremsklotz. Ich hÃ¤nge da also etwas dazwischen. Bei den aufrechten Rennradlern ist schon aufgrund der Menge der Leute ein breiteres Feld, wo man sein Niveau findet. Also, wenn die einen lassen, warum sollte man es nichtmal probieren, dacht ich mir.</p>
<p>Auf den Rat eines Bekannten, der selbst Rennrad fÃ¤hrt, schaute ich mal der <a title="[[rennradgruppe.de]]" href="http://rennradgruppe.de" target="_blank">[[rennradgruppe.de]]</a> vorbei. Der Vorteil: Die verstehen sich als lockerer ZusammenschluÃŸ von Gleichgesinnten und wollen keine strikten Vereinsstrukturen oder Ã¤hnliches haben. Das schien mir der richtige Rahmen, um mich mit meinem Lieger einfach mal dort anzuschlieÃŸen.</p>
<p>Ohne Anmeldung fuhr ich also zum Treffpunkt fÃ¼r eine Tour, die mit einer Reisegeschwindigkeit von 28-30 km/h angegebenÂ  war. Dummerweise hatte ich beim Verlassen des BÃ¼ros erstmal meine GetrÃ¤nke vergessen, so daÃŸ ich den halben Kudamm nochmal zurÃ¼ck muÃŸte &#8211; und dadurch fast zehn Minuten zu spÃ¤t am Treffpunkt eintraf. Da waren die Jungs und MÃ¤dels natÃ¼rlich schon abgefahren. Tja, doof. &#8220;Weit kÃ¶nnen sie ja nicht sein&#8221;, dachte ich mir und trat in die Pedale, den ersten Teil der Strecke kannte ich ja. Nach kurzem holte ich eine Dreiergruppe Rennradler ein &#8211; ich folgte kurz, fragte dann, ob sie nach Schenkenhorst wollen. &#8220;Wo soll das denn sein?&#8221; &#8211; tja, das waren wohl die falschen. Ich legte wieder einen Zahn zu. Ein Rennradler hÃ¤ngte sich an mein Hinterrad. Als ich Steigungsbedingt etwas langsamer wurde fing er ein GesprÃ¤ch an. Nett, ungewohnt, aber ich suchte ja meine Gruppe. Also gab ich auf der Kuppe wieder Stoff und sah den armen Kerl im RÃ¼ckspiegel verschwinden. Schon bei 42 km/h hab ich ihn abgehÃ¤ngt &#8211; nunja, er hatte vorher festgestellt, daÃŸ mein Windschatten wahrlich etwas klein ist.</p>
<p>Kurz vor der EinmÃ¼ndung der Havelchaussee hatte ich meine Gruppe, die mit 16-17 Leuten durchaus etwas grÃ¶ÃŸer war, endlich gefunden. Ich hÃ¤ngte mich brav hinten an, denn als Liegeradler einen Platz in der Mitte einer Rennradgruppe zu beanspruchen macht sicher keinen guten Eindruck. Als ich mich an das Fahren in der Gruppe dann etwas gewÃ¶hnt hatte machte es sogar richtig SpaÃŸ. Die Geschwindigkeit steigerte sich mit der Zeit etwas und irgendwann hatten sogar die Leute ganz vorne bemerkt, daÃŸ hinten ein komischer Exot mitzuckelte. Aber weil ich mich brav verhielt wurde ich problemlos akzeptiert.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/07/CIMG3252.JPG" rel="lightbox[584]"><img class="alignright size-medium wp-image-586" title="Rennradgruppe" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/07/CIMG3252-300x200.jpg" alt="Rennradgruppe" width="300" height="200" /></a>In einer solch groÃŸen Gruppe von Rennradlern zu fahren brachte gleich eine weitere Ãœberraschung mit sich: Eine erstaunliche Akzeptanz durch Autofahrer. Obwohl wir in Doppelreihe fuhren und damit den Fahrstreifen komplett belegten (das ist STVO-konform bei dieser GruppengrÃ¶ÃŸe, nach STVO gilt die Gesamtgruppe als ein Fahrzeug). Die Autos hielten sich hinter uns, keiner hupte und an (meist) geeigneten Stellen wurde dann ordentlich und mit Abstand Ã¼berholt.</p>
<p>Die Fahrt verging wie im Flug und zum Ende steigerte sich das Gruppentempo immer weiter, so daÃŸ die Geschwindigkeiten letztlich zwischen 30 und 35 km/h je nach Wegbeschaffenheit lagen.</p>
<p>Zum Ende der Fahrt kehrten wir noch in Wannsee in der Loretta ein, wo ich dann natÃ¼rlich auch noch ein paar Liegeradfragen beantworten durfte &#8211; aber zur Ehrenrettung muÃŸ gesagt werden, es waren nicht die Fragen, fÃ¼r die man schon bald die Infozettel in der Tasche hat als Liegeradler.</p>
<p>Zum AbschluÃŸ hab ich mit zwei, drei Leuten aus der Gruppe auf dem Kronprinzessinnenweg noch einen schÃ¶nen Sprint hingelegt, wir hielten uns zwischen 35 und 42. Sobald es etwas bergan ging muÃŸte ich mich hinter die Jungs hÃ¤ngen, ansonsten daneben oder davor. Ein bischen Handicap hatte ich auch noch, denn ich muÃŸte gegen den Dynamo antreten, wÃ¤hrend der Rest natÃ¼rlich mit Akkulampen fuhr. Trotzdem haben sie mich dann wohl auch ernstgenommen, trotz Schutzblechen, GepÃ¤cktrÃ¤ger und Federung.</p>
<p>Fazit: Nette Tour und ich wurde sogar mit &#8220;bis zum nÃ¤chsten mal!&#8221; verabschiedet &#8211; und das kann ich mir durchaus gut vorstellen!</p>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_46"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.14285714285714,FFFFFF,0.14285714285714&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|17.3 km|34.5 km|51.8 km|69 km|1:|36 m|40 m|44 m|48 m|52 m|56 m|60 m|64 m&#038;chd=s:mhcbfppx81lodgdeXSbbYcXQNIHKSQQOJFOHILPIamtqfSWYPN&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_46"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.2,FFFFFF,0.2&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|17.3 km|34.5 km|51.8 km|69 km|1:|0 km/h|8 km/h|16 km/h|24 km/h|32 km/h|40 km/h&#038;chd=s:bokeuqxwy49upmsskrtuutwttuxyy0yz0puyuqj9sx205quwvd&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
<p>Inklusive meiner An- und Abfahrt (und dem zweimaligen Stau auf dem Kudamm&#8230;) hatte ich am Ende des Tages immerhin 71,4 Kilometer mit einem 27,5 km/h Schnitt auf dem Tacho.</p>
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		<title>Es gibt noch Ãœberraschungen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 19:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Liegerad]]></category>
		<category><![CDATA[Rennradler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich drehte entgegen aller Erwartungen heute noch eine kleine Trainingsrunde, nur 30km und mit dem Weg ins BÃ¼ro vorher auch nur ein 28,3-km/h-Schnitt. Auch wenn ich irgendwie nicht richtig auf Touren kam, es fÃ¼hlte sich gut an. Da es recht spÃ¤t war und sich die ganzen Rennradler vermutlich auf den morgigen Veloton mittlerweile lieber mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich drehte entgegen aller Erwartungen heute noch eine kleine Trainingsrunde, nur 30km und mit dem Weg ins BÃ¼ro vorher auch nur ein 28,3-km/h-Schnitt. Auch wenn ich irgendwie nicht richtig auf Touren kam, es fÃ¼hlte sich gut an. Da es recht spÃ¤t war und sich die ganzen Rennradler vermutlich auf den morgigen Veloton mittlerweile lieber mit Nudeln vorbereiteten als damit, sich nochmal die Muskeln leerzufahren, traf ich auf der Havelchaussee und auf dem Kronprinzessinnenweg relativ wenige.</p>
<p>Einer aber, der mir entgegen kam, Ã¼berraschte mich positiv! Da die Rennradler-Zunft einen ja sonst auf dem Liegerad nicht sonderlich ernst nimmt, vielleicht mal zurÃ¼ck grÃ¼ÃŸt, aber seltenst von sich aus, war ich vÃ¶llig Ã¼berrumpelt. Mir kam ein recht professionell anmutender Rennradler entgegen, gelbes Bike, gelbes Trikot, recht hohe Geschwindigkeit &#8211; einer, der es ernst meint. Und er grÃ¼ÃŸt mich mit den Worten: &#8220;Gutes Tempo!&#8221; (ich fuhr meine auf der Ebene typischen 37 km/h). Ich stammelte vÃ¶llig verdutzt ein &#8220;Hi!&#8221; heraus und versuchte schnell genug ein LÃ¤cheln ins Gesicht zu zaubern. Manchmal wird man eben doch noch Ã¼berrascht!</p>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_40"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|8.5 km|17 km|25.5 km|34 km|1:|40 m|50 m|60 m|70 m|80 m|90 m|100 m&#038;chd=s:FHDDEcutxwy031wu1wkXSbngxfKIHLZSSXabcYXVPOORSMKJHH&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_40"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|8.5 km|17 km|25.5 km|34 km|1:|0 km/h|10 km/h|20 km/h|30 km/h|40 km/h|50 km/h|60 km/h&#038;chd=s:ZdgffYjgbgbdakiabZrrdadoU0xhgdaihZfiihljlcehdffhgf&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
<p>Und manchmal wÃ¼nsch ich mir eine Rennliege&#8230;</p>
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