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	<title>Sysadmin by Bike -  » Sand</title>
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	<description>Mit dem Liegerad auf Tour</description>
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		<title>Havel-Oder-Radweg</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jahr 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[FÃ¼r das Wochenende war allerbestes Wetter angekÃ¼ndigt und so hatten Manuel und ich beschlossen, einen gemÃ¼tlichen Sonntagsausflug auf unseren LiegerÃ¤dern zu machen: Wir wollten dem Havel-Oder-Radweg folgen, das Schiffshebewerk in Niederfinow sehen und vielleicht sogar bis zur Oder weiterfahren.
Am Samstag plante ich die Tour am Rechner schnell durch und lud die Route in mein GPS, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FÃ¼r das Wochenende war allerbestes Wetter angekÃ¼ndigt und so hatten Manuel und ich beschlossen, einen gemÃ¼tlichen Sonntagsausflug auf unseren LiegerÃ¤dern zu machen: Wir wollten dem Havel-Oder-Radweg folgen, das Schiffshebewerk in Niederfinow sehen und vielleicht sogar bis zur Oder weiterfahren.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0022.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignright size-medium wp-image-1159" title="Am Oder-Havel-Kanal" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0022-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Am Samstag plante ich die Tour am Rechner schnell durch und lud die Route in mein GPS, am Sonntag morgen klingelte der Wecker reichlich frÃ¼h, denn wir wollten mit der S-Bahn um 08:30 Uhr ab Steglitz nach Oranienburg fahren. Als ich in voller Montur und bepackt mit allen Dingen, die ich so mitnehmen wollte, in der TÃ¼r stand klingelte das Telefon: Manuel teilte mir mit, daÃŸ er einen Platten hat. Ich beschloÃŸ, dennoch in Richtung Steglitz loszufahren und hoffte drauf, daÃŸ wir die S-Bahn 20 Minuten spÃ¤ter nehmen kÃ¶nnten. In der Wartezeit gÃ¶nnte ich mir noch einen Kakao und Manuel schaffte es tatsÃ¤chlich, seinen Reifen schnell genug zu flicken, so daÃŸ wir um 08:50 Uhr in der S-Bahn nach Oranienburg saÃŸen.</p>
<p>Nach einer kurzweiligen S-Bahn-Fahrt mit Fahrgastbefragung und Unterhaltung durch ein paar Jugendliche, die auf dem Weg zum FuÃŸballspielen waren stiegen wir um zehn vor zehn bei strahlendem Sonnenschein und perfekt blauem Himmel aus der Bahn. Die Aschewolke des Vulkans EyjafjallajÃ¶kull war vom Boden unsichtbar und der Himmel durch das Flugverbot frei von Kondensstreifen, ein seltener Anblick!</p>
<p>Wir begaben uns also auf einen Abschnitt des Berlin-Kopenhagen-Radwegs am Lehnitzsee entlang &#8211; und muÃŸten kurz hinter der Schleuse ersteinmal kehrt machen, denn die laut Karte Track des Radwegs verkehrende FÃ¤hre verkehrt derzeit nicht. Statt eines kleinen Umwegs Ã¼ber die StraÃŸe schlugen wir uns Ã¼ber kleine holprige Wege mitten durch den Wald am Grabowsee vorbei und konnten ab dort wieder dem offiziellen Verlauf des Radwegs auf einer perfekten Piste folgen. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0026.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1160" title="Schiffshebewerk Niederfinow" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0026-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Nach einigen hundert Metern auf einem Radweg neben der LandstraÃŸe zwischen Kreuzbruch und Liebenwalde bogen wir dann auf den Havel-Oder-Radweg ein, der hier zunÃ¤chst auf einer teils etwas holprigen, aber noch gut fahrbaren, kleinen und unbefahrenen StraÃŸe beginnt.</p>
<p>Im wesentlichen folgt der Radweg dem Verlauf des Kanals, biegt nur ab und zu in den angrenzenden Wald ab. Wir machten nach 42 Kilometern bzw. zwei Stunden im Wald eine Pause. WÃ¤hrend ich gemÃ¼tlich mein Brot aÃŸ schepperte es plÃ¶tzlich neben uns: Eine Frau hatte so fasziniert auf unsere abseits stehenden LiegerÃ¤der geschaut, daÃŸ sie den inmitten des Radwegs stehenden Poller Ã¼bersehen hatte und darÃ¼ber stÃ¼rzte. NatÃ¼rlich eilten wir sofort zur Hilfe, aber es war glÃ¼cklicherweise bis auf den Schreck und vermutlich einen dicken blauen Fleck am Oberschenkel nichts geschehen. Da die Frau in Begleitung ihres Mannes unterwegs war konnten wir nach kurzer Pannenhilfe dann auch bald weiter.</p>
<p>Ab Finowfurt fÃ¼hrt der Radweg im wesentlichen entlang des alten Treidelwegs, also sehr idyllisch direkt am Wasser, von den umliegenden DÃ¶rfern kriegt man nur sehr wenig mit und alles lÃ¤uft abseits des Autoverkehrs, erst in Niederfinow selbst kamen wieder ein paar Meter StraÃŸe innerorts, wenn man zum Schiffshebewerk fÃ¤hrt. Da wir noch immer gut in der Zeit lagen gÃ¶nnten wir uns eine Erfrischung mit Blick auf das wunderbare Bauwerk, anschlieÃŸend verlieÃŸen wir den offiziellen Radweg, der ab hier bis zur Oder auf LandstraÃŸen verlÃ¤uft. Ich warnte Manuel vor, daÃŸ ich ab diesem Punkt experimentierfreudig geplant hatte und so ging es sÃ¼dlich des Oder-Havel-Kanals auf einen kleinen Radweg, der teils nur ein unbefestigter schmaler Pfad war, teils auf Landwirtschaftswegen verlief.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0043.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignright size-medium wp-image-1161" title="Schiebestrecke mit Sand" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0043-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ab Bralitz folgte eine StraÃŸe &#8211; oder zumindest etwas, was man im Mittelalter dafÃ¼r gehalten hÃ¤tte. Dicke Pflastersteine &#8211; und am Anfang ein Schild: &#8220;<em>StraÃŸenschÃ¤den 3 km</em>&#8221; Mit 10 bis 15 km/h folgten wir diesem Weg, ein guter Test fÃ¼r die Federung am Rad. &#8220;Na die drei Kilometer sind ja bald vorbei&#8221;, freute sich Manuel und ich warnte ihn vor: &#8220;Freu Dich nicht zu frÃ¼h, als nÃ¤chstes kommt ein Weg, der hier als &#8216;unpaved&#8217; markiert ist&#8230;&#8221;</p>
<p>In Neuenhagen entschieden wir uns dann wirklich fÃ¼r den ungepflasterten Weg, um nicht der B-StraÃŸe folgen zu mÃ¼ssen. Was am Afang unproblematisch war, festgefahrene Spuren von Landwirtschaftswegen, wurde zunehmend sandiger &#8211; irgendwann so sandig, daÃŸ wir schieben muÃŸten. Nunja, soll keiner sagen, ich hÃ¤tte nicht vorher gewarnt. Nach etwas mehr als zwei Kilometern und wirklich kurz vor erreichen der Oder konnten wir endlich wieder vorsichtig fahren und gelangten dann bei Hohenwutzen nicht nur wieder auf gute Wege, sondern mit der Oder auch ans Ziel.</p>
<p>Da wir nicht mehr genÃ¼gend Zeit hatten bis nach KÃ¼strin zu fahren machten wir einen erst einen kurzen Abstecher zum Oder Center Berlin auf der polnischen Seite und genehmigten uns dann ein StÃ¼ck weiter wieder auf der deutschen Seite in der GaststÃ¤tte Fuchsbau noch Kuchen und kalte GetrÃ¤nke.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0048.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1162" title="Einmal kurz nach Polen" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0048-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die nÃ¤chste Bahnstation war Bad Freienwalde, wo um 16:59 Uhr unser Zug fahren sollte. Die letzten acht Kilometer gingen dann recht schnell, wurden nur unterbrochen, weil Manuel, der dicht hinter mir fuhr, mit dem Hinterrad auf einer SandflÃ¤che wegrutschte, weil ich vor ihm gebremst hatte. Sein Lenker hatte zwar etwas gelitten, das Rad war aber noch fahrbereit und so schaften wir es, 10 Minuten vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof zu sein. Eigentlich genÃ¼gend Zeit, wenn man allerdings versucht den Automaten zum Verkauf der korrekten Fahrkahrten zu bewegen kÃ¶nnen 10 Minuten schon denkbar knapp sein.</p>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_75"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|24.5 km|49 km|73.5 km|98 km|1:|-10 m|0 m|10 m|20 m|30 m|40 m|50 m&#038;chd=s:pnpqsrrstsssttuuuuusqs0ztrokgbZYWUSQNMOfWPKLKJJKHG&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_75"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|24.5 km|49 km|73.5 km|98 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h&#038;chd=s:tuwzcu7476470332xv0x0xx65swzsw1quz2iltngnPighow0ys&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
<p>Die ZÃ¼ge waren (erwartungsgemÃ¤ÃŸ) relativ voll, allerdings alles noch im ertrÃ¤glichen Bereich. Mit nur wenigen Minuten VersprÃ¤tung erreichten wir Berlin SÃ¼dkreuz, wo jeder in seine Richtung weiterfuhr.</p>
<p>Eine nette Tour, der erste Tag mit Sonnenbrand in diesem Jahr und wegen des kreativen Routing auch wieder mit einem Hauch Abenteuer verbunden.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/h-o-rw.avi">EindrÃ¼cke von der Tour</a></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Yvz47_mcBfc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Yvz47_mcBfc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Wochenendtour an die Oder &#8211; Tag2</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 21:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oder 2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Jahr 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte lang und fest geschlafen, von der KÃ¤lte und den Kranichen drauÃŸen nicht das geringste mitbekommen und auch nicht, daÃŸ sich Karin schon mit dem Campingplatznachbarn unterhalten hatte. Als ich aus dem Zelt kam war der Himmel blau und wolkenlos und ein leichter Dunstschleier lag Ã¼ber dem Wasser des Oder-Nebenarmes. Warm war es noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte lang und fest geschlafen, von der KÃ¤lte und den Kranichen drauÃŸen nicht das geringste mitbekommen und auch nicht, daÃŸ sich Karin schon mit dem Campingplatznachbarn unterhalten hatte. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_zeltlager.jpg" rel="lightbox[876]"><img class="size-medium wp-image-878 alignright" title="Kleines Lager auf dem Campingplatz" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_zeltlager-300x225.jpg" alt="Kleines Lager auf dem Campingplatz" width="300" height="225" /></a>Als ich aus dem Zelt kam war der Himmel blau und wolkenlos und ein leichter Dunstschleier lag Ã¼ber dem Wasser des Oder-Nebenarmes. Warm war es noch nicht aber durch die Sonne waren die Temperaturen ertrÃ¤glich.</p>
<p>Um die Zelte zumindest noch ein wenig trocknen zu lassen entschlossen wir uns, ersteinmal zu frÃ¼hstÃ¼cken. Wir gingen zur Rezeption und bekamen BrÃ¶tchen, selbstgemachte Marmelade, Eier, Wurst, KÃ¤se und Ã„pfel &#8211; dazu noch warmen Tee bzw. Kaffee fÃ¼r nur drei Euro pro Person. WÃ¤hrend wir frÃ¼hstÃ¼ckten kam auch Klaus schon angefahren und gÃ¶nnte sich auch noch ein Tasse Kaffee.</p>
<p>Kaum hatten wir das FrÃ¼hstÃ¼ck beendet packten wir die Taschen und bauten die Zelte ab, denn wir wollten endlich los. Aber vor der Fahrt muÃŸte eine Entscheidung her: Entweder wÃ¼rden wir weiter dem Oder-NeiÃŸe-Radweg folgen, der ab hier abseitsÂ  der Oder verlÃ¤uft (die von hier durch Polen und nicht mehr als GrenzfluÃŸ flieÃŸt) oder aber einen Abstecher nach Polen machen und dort auf kÃ¼rzerem Weg zum Stettiner Haff kommen. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_oderbruecke.jpg" rel="lightbox[876]"><img class="alignleft size-medium wp-image-879" title="Auf der BrÃ¼cke Ã¼ber die Oder" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_oderbruecke-225x300.jpg" alt="Auf der BrÃ¼cke Ã¼ber die Oder" width="225" height="300" /></a>Die Entscheidung fiel fÃ¼r den Weg durch Polen.</p>
<p>Wir Ã¼berquerten die Oder und fuhren durch Gryfino. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich auf wenigen Kilometern die Umgebung so Ã¤ndern kann: DIe QualitÃ¤t der StraÃŸn wurde schlechter und die HÃ¤user sahen auch nicht so schÃ¶n aus &#8211; aber die GeschÃ¤fte hatten offen und die Polen zeigte ihre Begeisterung fÃ¼r unsere LiegerÃ¤der. Vor allem aber fiel eines auf: Die Autofahrer, die uns Ã¼berholten taten dies in aller Regel an geeignetes Stellen, fuhren ohne Hupen oder sonstige Beschwerden auch problemlos mal eine halbe Minute hinter uns her, bevor sie in geeignetem Abstand Ã¼berholten. Eine wahre Wohltat nach Brandenburger StraÃŸenverhÃ¤ltnissen, da konnten selbst die SchlaglÃ¶cher das Bild nicht trÃ¼ben. Und wo es radwege gab (selten), da waren diese meistens besser als die StraÃŸen.</p>
<p>Der Weg nach Stettin war grÃ¶ÃŸtenteils nicht so spektakulÃ¤r, auch wenn man an einigen Stellen das gefÃ¼hl hattem die Zeit sei vor ein paar jahrzehnten unvermittelt stehen geblieben. Nach Stettin hinein wurde es dann etwas abenteuerlicher, wir wollten nciht auf der dreispurigen, fast autobahnÃ¤hnlichen, StraÃŸe fahren und verzogen uns auf eine Art gemischten Rad- und FuÃŸweg, auch wenn uns der dannmit Treppen konfrontierte (die allerdings die MÃ¶glichkeit boten, selbst LiegerÃ¤der prolemlos hinunterzuschieben auf den seitlichen Rampen).<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_klaus-stm.jpg" rel="lightbox[876]"><img class="alignright size-medium wp-image-880" title="Klaus auf seiner HP Velotechnik StreetMachine GTe" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_klaus-stm-300x225.jpg" alt="Klaus auf seiner HP Velotechnik StreetMachine GTe" width="300" height="225" /></a> Irgendwann fuhren wir dann doch ein StÃ¼ck auf der StraÃŸe weiter &#8211; alle Autos machten ohne Hupen oder Ã¤hnlichen Protest einen groÃŸen Bogen um uns, bis wir einen breiten FuÃŸweg am Rande der BrÃ¼cke nehmen konnten. Einen, der dann an einer langen Treppe endete. Karin trug ihr leichtes Rennrad ohne Probleme dort runter, Klaus lud zum Tragen das GepÃ¤ck ab und ich lieÃŸ mir kurz helfen, das Rad Ã¼ber die Leitplanke auf die Abfahrt zu heben und rollte dann nach unten.</p>
<p>Da wir morgens nicht allzu frÃ¼h aus dem zelt gekommen waren blieb uns leider wenig Zeit fÃ¼r Stettin und wir entschieden uns auf dem kÃ¼rzesten Weg durch Police nach Norden zum Haff zu fahren. Die StraÃŸe bestand aus Baustellen und SchlaglÃ¶chern, sie fÃ¼hrte durch Industriegebiete und heruntergekommene Siedlungen, bis es endlich ein kleines StÃ¼ck durch den Wald ging. Kurz darauf erreichten wir auch schon <em>TrzebieÅ¼</em> (Ziegenort) am Stettiner Haff.</p>
<p>Da sich langsam etwas Hunger breitmachte suchten wir uns einen netten Gartren-ImbiÃŸ, in dem es frischen Fisch gab. Auch die Sprachbvarrieren konnten nicht verhindern, daÃŸ wir uns drei leckere Zanderfilets bestellten und zum Nachtisch noch frische Himbeeren mit Eis.</p>
<p>Die Zeit wurde immer knapper und die weitere Strecke Ã¼ber den sogenannten Haffrundweg war nicht ganz eindeutig auf unseren Karten bzw. dem GPS nachzuvollziehen, so muÃŸte ein kurzer BlickÃ¼ber den Strand und das Wasser genÃ¼gen, bevor wir in Richtung <em>Nowe Warpno </em>weiterfuhren. Wegen der Unsicherheit Ã¼ber die FÃ¤hrverbindung (spÃ¤ter stellte sich heraus: letzte FÃ¤hre 15:20 Uhr &#8211; lange bevor wir da waren) beschlossen wir, dem Haffrundweg zu folgen, der auf einigen unserer Fahrradkarten eingezeichnet war. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/03_gruene-grenze.jpg" rel="lightbox[876]"><img class="alignleft size-medium wp-image-881" title="Im wahrsten Sinne des Wortes: GrÃ¼ne Grenze zwischen Polen und Deutschland" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/03_gruene-grenze-225x300.jpg" alt="Im wahrsten Sinne des Wortes: GrÃ¼ne Grenze zwischen Polen und Deutschland" width="225" height="300" /></a>Die ausgeschilderte Abbiegung von der StraÃŸe lieÃŸ uns dann alelrdings recht schnell erkennen, daÃŸ der Haffrundweg wohl eher fÃ¼r Wanderer und nicht fÃ¼r Radfahrer gemacht war: Ein Pfad durch den Wald mit tiefem Sand zwang uns zum Schieben. Zweieinhalb Kilometer. Streckenweise versuchten wir immer wieder mal auf etwas festerem Untergrund zu fahren, doch meist nur wenige Meter.</p>
<p>Wie aus dem Nichts tauchte vor uns eine Lichtung entlang eines Grabens auf, Ã¼ber den Graben eine scheinbar nagelneue BrÃ¼cke, die etwas verloren in der Landschaft stand. Auf einer Seite der BrÃ¼cke war ein deutscher, auf der anderen ein polnischer Grenzpfosten angebracht &#8211; und hitner der BrÃ¼cke fÃ¼hrte dann wieder nur ein sandiger Pfad weiter. Die BrÃ¼cke war gebaut auf alten Fundamenten der Randower Kleinbahn, die es schon lange nicht mehr gibt. Vom Bahndamm war nichts mehr zu erkennen, auÃŸer eben den Fundamenten der BrÃ¼cke und ein paar vereinzelten StÃ¼cken Schotter auf dem sandigen Weg.</p>
<p>Nach weiteren ca. 500 Metern Schiebestrecke erreichten wir endlich wieder asphaltierte StraÃŸen in Rieth. Via Ahlbeck fuhren wir nach Eggesin, wo wirper Internet die besten MÃ¶glichkeiten fÃ¼r die Bahnfahrt nach Berlin zurÃ¼ck ausloteten. Obwohl ich mich heute ziemlich fertig fÃ¼hlte, trug ich die Entscheidung mit, die lÃ¤ngere Strecke nach Jatznick zu fahren anstatt nach UeckermÃ¼nde, denn so muÃŸten wir nicht mehr umsteigen udn Zeit war genug.</p>
<p>Auf dem Weg nach Jatznick erwischte mich dann doch eine arge Unterzuckerung, aber nach einem SuperzÃ¼ndi (Powergel), einem halben mars und einem Fruchtriegel hatte ich auch dies wieder im Griff, genug zumidnest fÃ¼r die letzten paar Kilometer zum Bahnhof.</p>
<p>In Jatznick hatten wir noch ca. eine Stunde Zeit, bevor unser Zug fuhr und so beschlossen wir, in den ort zu fahren und noch etwas zu essen. Die einzige MÃ¶glichkeit bot ein &#8220;Saloon&#8221;, wo es Pizza und baguette gab. Da unsere Zeit drÃ¤ngte, bot man uns an, unsere Pizzen in der bestellreihenolge ganz nach vorn zu ziehen und so schafften wir es, noch warm zu esse, bevor wir weider zum Bahnhof fuhren.</p>
<p>Klaus hatte sich im Saloon noch ein Wegbier organisiert, Ich hatte fÃ¼r Karin und mich noch ein kleines FlÃ¤schen Wein in der Tasche, so daÃŸ fÃ¼r die versorgung auf der RÃ¼ckfahrt gesorgt war.</p>
<p>Wegen einer TÃ¼rstÃ¶rung konnten wir das Fahrradabteil nicht nutzen, ein platzmÃ¤ÃŸig ebenbÃ¼rtiges Abteil hatten wir fÃ¼r uns, nachdem wir vier oder fÃ¼nf Bundespolizisten in voller Kampfmontur (&#8220;kommt ihr von &#8216;ner Wahlparty?&#8221; &#8211; &#8220;kann man so sagen&#8230; Rostock hat gespielt!&#8221;) dort vertrieben hatten.</p>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_67"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|31.5 km|63 km|94.5 km|126 km|1:|-4 m|0 m|4 m|8 m|12 m|16 m|20 m&#038;chd=s:pbXozqdiZekWnGLQVdVUMJSRTNGFhheYFIOMXigfiZbklhcida&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_67"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.14285714285714,FFFFFF,0.14285714285714&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|31.5 km|63 km|94.5 km|126 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h|35 km/h&#038;chd=s:Yhiozu0yzxeomdgrkzvuxzwz0rbbuxrtyuVTppptvfntsotnuU&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
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		<title>20-Zoll-VorderrÃ¤der und der Wald</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 20:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Liegerad]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem der gestrige Ausflug um den Flughafen Manuel ja schon einen kleinen Vorgeschmack lieferte, daÃŸ man auch mit der Liege durch den Wald fahren fahren kann, haben ich fÃ¼r den heutigen Tag mal eine kleine Steigerung angesetzt.
Vom BÃ¼ro aus ging es Ã¼ber den Kudamm, am MessegelÃ¤nde vorbei Ã¼ber die JaffestraÃŸe. Wir folgten der Teufelsseechaussee &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-281" title="Waldweg" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/04/img_7954-300x200.jpg" alt="Waldweg" width="300" height="200" />Nachdem der gestrige Ausflug um den Flughafen Manuel ja schon einen kleinen Vorgeschmack lieferte, daÃŸ man auch mit der Liege durch den Wald fahren fahren kann, haben ich fÃ¼r den heutigen Tag mal eine <a title="kleine Steigerung" href="http://sysadm.in/1984/?showdate=080409" target="_blank">kleine Steigerung</a> angesetzt.</p>
<p>Vom BÃ¼ro aus ging es Ã¼ber den Kudamm, am MessegelÃ¤nde vorbei Ã¼ber die JaffestraÃŸe. Wir folgten der Teufelsseechaussee &#8211; und dann ging es auf mehr oder weniger befestigten Waldwegen weiter. Mit dem &#8211; vollgefederten &#8211; Lieger kann man selbst solche Wege mit einer annehmbaren Geschwindigkeit meistern (20-25 km/h sind problemlos drin) &#8211; solange keine Sandgruben kommen. Diesen muÃŸ man geschickt ausweichen oder aber man sollte das ganze so vorsichtig angehen, daÃŸ man notfalls anhalten und ein paar Meter schieben kann.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-283" title="Manuel auf Ventus" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/04/manu_ventus.jpg" alt="Manuel auf Ventus" width="200" height="300" />Bis zum Kronprinzessinnenweg ging das auch noch recht gut, als wir dann in Richtung Krumme Lanke abbogen erwartete uns erstmal ein StÃ¼ck Weg mit vielen dieser Sandfallen. Aber auch das ging vorbei. AnschlieÃŸend konnten wir den wirklich schÃ¶nen Wegen bis zum Grunewaldsee folgen. Manuel entdeckte seine Liebe zu Lieger-Cross und ich fÃ¼hlte mich an meine ersten zaghaften Erfahrungen auf solchen Strecken zurÃ¼ckerinnert.</p>
<p>Dennoch, durch den nach oben offenen Blick kann man diese Fahrten ganz anders genieÃŸen als auf dem Upright. Klar ist manchmal etwas mehr Konzentration vonnÃ¶ten, aber das Naturerlebnis ist dennoch (oder gerade deshalb) beeindruckend.</p>
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