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	<title>Sysadmin by Bike -  » Wald</title>
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	<description>Mit dem Liegerad auf Tour</description>
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		<title>WÃ¤lder, Seen, die ersten Elche</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 16:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Morgens packe ich zeitig mein Zelt zusammen. Ich will abends in Orsa sein, das sind gut 170km. Da in den letzten SupermÃ¤rkten und Tankstellen KÃ¤se oder Ã„hnliches nur in Familienpackungen vorhanden war fehlt mir jetzt Belag fÃ¼r mein Brot. Fast 20km bis zum FrÃ¼hstÃ¼ck (nÃ¤chste Tankstelle in LesjÃ¶fors laut GPS), der Beginn einer Beinahe-Katastrophe. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0399.jpg" rel="lightbox[1280]"><img class="alignright size-medium wp-image-1305" title="Campen in der Natur" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0399-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Morgens packe ich zeitig mein Zelt zusammen. Ich will abends in Orsa sein, das sind gut 170km. Da in den letzten SupermÃ¤rkten und Tankstellen KÃ¤se oder Ã„hnliches nur in Familienpackungen vorhanden war fehlt mir jetzt Belag fÃ¼r mein Brot. Fast 20km bis zum FrÃ¼hstÃ¼ck (nÃ¤chste Tankstelle in LesjÃ¶fors laut GPS), der Beginn einer Beinahe-Katastrophe. Die 20km fallen natÃ¼rlich nicht gerade leicht &#8211; und dann stehe ich an der Tankstelle und habe die Auswahl zwischen: Hotdog. Also zwei Hotdogs, dann noch eine halbe TÃ¼te kleiner Zimtschnecken, dazu Kakao und noch die WasservorrÃ¤te auffÃ¼llen. Weiter geht es. Nicht ideal, aber FrÃ¼hstÃ¼ck.</p>
<p>Am Wegesrand zwischen BÃ¤umen kaum wahrnehmbar steht etwas. Als ich vorbeikomme trabt es mit GetÃ¶se ins Unterholz. Leider habe ich sie nur Sekunden gesehen, aber es waren wohl meine ersten Elche auf dieser Reise. Eigentlich, so denke ich, lassen die sich doch von nichts beeindrucken. Aber es mÃ¼ssen Elche gewesen sein, denn die beiden waren groÃŸ, grÃ¶ÃŸer als Pferde. DaÃŸ die sich vor dem Liegerad erschrecken macht mir ein wenig Sorgen, denn ein erschrecktes Tier ist schwer einzuschÃ¤tzen &#8211; und so ein Elch ist verdammt groÃŸ. Bei einer Konfrontation weiÃŸ ich wer gewinnt. Ich bin es nicht. Also aufpassen.</p>
<p>Hotdogs sind keine nachhaltige Nahrung und so setzt nach 50-60km wieder Hunger ein &#8211; es ist eh hÃ¶chste Zeit was zu essen. Da nichts in Sicht ist, beschlieÃŸe ich am nÃ¤chsten Rastplatz den Kocher auszupacken. Am InlandsvÃ¤gen (26, E45) gibt es in kurzen AbstÃ¤nden ParkplÃ¤tze &#8211; in Deutschland wÃ¼rde man &#8220;Nothaltebucht&#8221; sagen und Unmengen von Toilettenpapier am Rand zeugen davon, wofÃ¼r diese PlÃ¤tze in der Regel benutzt werden. Und dann gibt es in etwas grÃ¶ÃŸeren AbstÃ¤nden RastplÃ¤tze. Dort gibt es mehr Platz, meist etwas mehr Abstand zur StraÃŸe. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0402.jpg" rel="lightbox[1280]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1306" title="Blau und grÃ¼n. Intensiv." src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0402-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Es stehen Tische, BÃ¤nke und einfache (aber in der Regel saubere, benutzbare) Klos zur VerfÃ¼gung, manchmal sogar kleine SchutzhÃ¼tten oder Grills &#8211; aber keine VersorgungsmÃ¶glichkeiten. Ich fahre auf den nÃ¤chsten Rastplatz. Dort treffe ich einen schwedischen Angler mit einem Fahrrad, der froh ist mich zu sehen &#8211; er hat keine Luftpumpe und sein HInterrad hat einen Platten. Ich helfe ihm mit der Luftpumpe aus und muÃŸ mich zum ersten mal agressiver MÃ¼ckenschwÃ¤rme erwehren. An Kochen ist nicht zu denken, ich habe nur noch etwas mehr als einen Liter Wasser und keine Ahnung, wann die nÃ¤chste MÃ¶glichkeit kommt, WassernachzufÃ¼llen. Jetzt Trinkwasser fÃ¼r Nudeln opfern ist also auch nicht klug. Und so fahre ich weiter. Hungrig. Nicht klug.</p>
<p>Irgendwann kommt wieder eine Tankstelle und es gibt: Hotdog. Naja, und Wasser. Und so weit ist es ja jetzt auch nicht mehr. 50km noch bis Mora und das ist ja schon gleich bei Orsa. Ja, ich komme mir ein wenig dÃ¤mlich vor dabei und das darf mir weiter im Norden nicht mehr passieren.</p>
<p>Auf der StraÃŸe kommt mir der erste Reiseradler in freier Widlbahn entgegen. Es ist Finn. Finn ist aus DÃ¤nemark und kommt vom Nordkapp zurÃ¼ck. Trotz VerstÃ¤ndigungsschwierigkeiten verstehe ich, daÃŸ er via Oslo nach Alta geflogen ist, am Nordkap war und jetzt seit 15 Tagen unterwegs ist. In zwei Tagen will er zurÃ¼ck in DÃ¤nemark sein, da hat er noch etwas vor sich. Er fÃ¤hrt auf einem Carbonrad mit Ortliebrolle und Rucksack und erzÃ¤hlt, daÃŸ ihm oben bei Jokkmokk die hintere Felge gebrochen sein. Deshalb hat er jetzt eine Ersatzfelge, weniger GÃ¤nge und vor allem hinten keine Bremse mehr, denn seine Bremsscheibe ist bei der Aktion auch kaputt gegangen. Und Finn erzÃ¤hlt, er habe ein deutsches Ehepaar auf einem Tandem getroffen. Ich erzÃ¤hle ihm, das Tandem sei gelb und habe einen AnhÃ¤nger &#8211; er ist verblÃ¼fft.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0403.jpg" rel="lightbox[1280]"><img class="alignright size-medium wp-image-1307" title="VattnÃ¤s, zwischen Mora und Orsa" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0403-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wo die 26 auf die E45 trifft, die von GÃ¶teborg aus westlich des VÃ¤nern nach Norden fÃ¼hrt und auf der ich ab jetzt weiterfahre, ist ein kleiner Campingplatz. Ein paar Wohnmobile stehen dort. Ich beschlieÃŸe ein Experiment zu wagen und frage an einem deutschen Wohnmobil, ob die Reise nach Norden ginge &#8211; ja, wenn auch nicht zum Nordkap. Ich hinterlasse einen Zettel mit einem kurzen Text und meiner Telefonnummer und bitte den Wohnmobilfahrer, falls er das gelbe Tandem sieht, den Zettel auszuhÃ¤ndigen. Allerdings weiÃŸ ich nicht, wer schneller ist. ich suche mir wohl nochmal einen Nordkapfahrer. Sollten die beiden auf ihrem Tandem langsamer sein als ich (darauf wetten wÃ¼rde ich nicht), dann wÃ¼rde ich sie vermutlich unbemerkt Ã¼berholen, wÃ¤hrend sie abseits der StraÃŸe ihr Lager aufschlagen.</p>
<p>Mora erreiche ich bei etwa 150km. 20km bis Orsa zu Christoph werden noch folgen und wegen der nicht ausreichenden ErnÃ¤hrung heute bin ich ziemlich fertig. Zwei Mars, eine Cola, ein Apfelsaft und eine Banane mÃ¼ssen erstmal reichen, auf Hotdog habe ich keine Lust mehr. Dann geht es auf verschlungenen Pfaden durch den Ort und Ã¼ber einen nicht asphaltierten Radweg in Richtung Orsa. Christoph hatte mich vorgewarnt und gesagt, ich solle den Weg ab VattnÃ¤s nehmen &#8211; aber aufgrund schwindender Konzentration war es mir so lieber als die befahrene und enge E45 zu nehmen. Mit der sprichwÃ¶rtlich letzten Kraft rollte ich in Orsa auf den Hof, der Mann mit dem Hammer war aber nicht weit hinter mir.</p>
<p>Ich wurde herzlich empfangen &#8211; und das allergrÃ¶ÃŸte: Ich bekam sogar noch eine riesige Portion Tortellini! Das war das Richtige, um mich jetzt wieder aufzubauen. Nach angeregten GesprÃ¤chen ging es dann nach dem Duschen ins Bett und ich schlief innerhalb kÃ¼rzester Zeit ein.</p>
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		<title>Havel-Oder-Radweg</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagestour]]></category>
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		<description><![CDATA[FÃ¼r das Wochenende war allerbestes Wetter angekÃ¼ndigt und so hatten Manuel und ich beschlossen, einen gemÃ¼tlichen Sonntagsausflug auf unseren LiegerÃ¤dern zu machen: Wir wollten dem Havel-Oder-Radweg folgen, das Schiffshebewerk in Niederfinow sehen und vielleicht sogar bis zur Oder weiterfahren.
Am Samstag plante ich die Tour am Rechner schnell durch und lud die Route in mein GPS, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FÃ¼r das Wochenende war allerbestes Wetter angekÃ¼ndigt und so hatten Manuel und ich beschlossen, einen gemÃ¼tlichen Sonntagsausflug auf unseren LiegerÃ¤dern zu machen: Wir wollten dem Havel-Oder-Radweg folgen, das Schiffshebewerk in Niederfinow sehen und vielleicht sogar bis zur Oder weiterfahren.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0022.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignright size-medium wp-image-1159" title="Am Oder-Havel-Kanal" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0022-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Am Samstag plante ich die Tour am Rechner schnell durch und lud die Route in mein GPS, am Sonntag morgen klingelte der Wecker reichlich frÃ¼h, denn wir wollten mit der S-Bahn um 08:30 Uhr ab Steglitz nach Oranienburg fahren. Als ich in voller Montur und bepackt mit allen Dingen, die ich so mitnehmen wollte, in der TÃ¼r stand klingelte das Telefon: Manuel teilte mir mit, daÃŸ er einen Platten hat. Ich beschloÃŸ, dennoch in Richtung Steglitz loszufahren und hoffte drauf, daÃŸ wir die S-Bahn 20 Minuten spÃ¤ter nehmen kÃ¶nnten. In der Wartezeit gÃ¶nnte ich mir noch einen Kakao und Manuel schaffte es tatsÃ¤chlich, seinen Reifen schnell genug zu flicken, so daÃŸ wir um 08:50 Uhr in der S-Bahn nach Oranienburg saÃŸen.</p>
<p>Nach einer kurzweiligen S-Bahn-Fahrt mit Fahrgastbefragung und Unterhaltung durch ein paar Jugendliche, die auf dem Weg zum FuÃŸballspielen waren stiegen wir um zehn vor zehn bei strahlendem Sonnenschein und perfekt blauem Himmel aus der Bahn. Die Aschewolke des Vulkans EyjafjallajÃ¶kull war vom Boden unsichtbar und der Himmel durch das Flugverbot frei von Kondensstreifen, ein seltener Anblick!</p>
<p>Wir begaben uns also auf einen Abschnitt des Berlin-Kopenhagen-Radwegs am Lehnitzsee entlang &#8211; und muÃŸten kurz hinter der Schleuse ersteinmal kehrt machen, denn die laut Karte Track des Radwegs verkehrende FÃ¤hre verkehrt derzeit nicht. Statt eines kleinen Umwegs Ã¼ber die StraÃŸe schlugen wir uns Ã¼ber kleine holprige Wege mitten durch den Wald am Grabowsee vorbei und konnten ab dort wieder dem offiziellen Verlauf des Radwegs auf einer perfekten Piste folgen. <a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0026.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1160" title="Schiffshebewerk Niederfinow" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0026-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Nach einigen hundert Metern auf einem Radweg neben der LandstraÃŸe zwischen Kreuzbruch und Liebenwalde bogen wir dann auf den Havel-Oder-Radweg ein, der hier zunÃ¤chst auf einer teils etwas holprigen, aber noch gut fahrbaren, kleinen und unbefahrenen StraÃŸe beginnt.</p>
<p>Im wesentlichen folgt der Radweg dem Verlauf des Kanals, biegt nur ab und zu in den angrenzenden Wald ab. Wir machten nach 42 Kilometern bzw. zwei Stunden im Wald eine Pause. WÃ¤hrend ich gemÃ¼tlich mein Brot aÃŸ schepperte es plÃ¶tzlich neben uns: Eine Frau hatte so fasziniert auf unsere abseits stehenden LiegerÃ¤der geschaut, daÃŸ sie den inmitten des Radwegs stehenden Poller Ã¼bersehen hatte und darÃ¼ber stÃ¼rzte. NatÃ¼rlich eilten wir sofort zur Hilfe, aber es war glÃ¼cklicherweise bis auf den Schreck und vermutlich einen dicken blauen Fleck am Oberschenkel nichts geschehen. Da die Frau in Begleitung ihres Mannes unterwegs war konnten wir nach kurzer Pannenhilfe dann auch bald weiter.</p>
<p>Ab Finowfurt fÃ¼hrt der Radweg im wesentlichen entlang des alten Treidelwegs, also sehr idyllisch direkt am Wasser, von den umliegenden DÃ¶rfern kriegt man nur sehr wenig mit und alles lÃ¤uft abseits des Autoverkehrs, erst in Niederfinow selbst kamen wieder ein paar Meter StraÃŸe innerorts, wenn man zum Schiffshebewerk fÃ¤hrt. Da wir noch immer gut in der Zeit lagen gÃ¶nnten wir uns eine Erfrischung mit Blick auf das wunderbare Bauwerk, anschlieÃŸend verlieÃŸen wir den offiziellen Radweg, der ab hier bis zur Oder auf LandstraÃŸen verlÃ¤uft. Ich warnte Manuel vor, daÃŸ ich ab diesem Punkt experimentierfreudig geplant hatte und so ging es sÃ¼dlich des Oder-Havel-Kanals auf einen kleinen Radweg, der teils nur ein unbefestigter schmaler Pfad war, teils auf Landwirtschaftswegen verlief.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0043.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignright size-medium wp-image-1161" title="Schiebestrecke mit Sand" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0043-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ab Bralitz folgte eine StraÃŸe &#8211; oder zumindest etwas, was man im Mittelalter dafÃ¼r gehalten hÃ¤tte. Dicke Pflastersteine &#8211; und am Anfang ein Schild: &#8220;<em>StraÃŸenschÃ¤den 3 km</em>&#8221; Mit 10 bis 15 km/h folgten wir diesem Weg, ein guter Test fÃ¼r die Federung am Rad. &#8220;Na die drei Kilometer sind ja bald vorbei&#8221;, freute sich Manuel und ich warnte ihn vor: &#8220;Freu Dich nicht zu frÃ¼h, als nÃ¤chstes kommt ein Weg, der hier als &#8216;unpaved&#8217; markiert ist&#8230;&#8221;</p>
<p>In Neuenhagen entschieden wir uns dann wirklich fÃ¼r den ungepflasterten Weg, um nicht der B-StraÃŸe folgen zu mÃ¼ssen. Was am Afang unproblematisch war, festgefahrene Spuren von Landwirtschaftswegen, wurde zunehmend sandiger &#8211; irgendwann so sandig, daÃŸ wir schieben muÃŸten. Nunja, soll keiner sagen, ich hÃ¤tte nicht vorher gewarnt. Nach etwas mehr als zwei Kilometern und wirklich kurz vor erreichen der Oder konnten wir endlich wieder vorsichtig fahren und gelangten dann bei Hohenwutzen nicht nur wieder auf gute Wege, sondern mit der Oder auch ans Ziel.</p>
<p>Da wir nicht mehr genÃ¼gend Zeit hatten bis nach KÃ¼strin zu fahren machten wir einen erst einen kurzen Abstecher zum Oder Center Berlin auf der polnischen Seite und genehmigten uns dann ein StÃ¼ck weiter wieder auf der deutschen Seite in der GaststÃ¤tte Fuchsbau noch Kuchen und kalte GetrÃ¤nke.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0048.jpg" rel="lightbox[1157]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1162" title="Einmal kurz nach Polen" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/img_0048-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die nÃ¤chste Bahnstation war Bad Freienwalde, wo um 16:59 Uhr unser Zug fahren sollte. Die letzten acht Kilometer gingen dann recht schnell, wurden nur unterbrochen, weil Manuel, der dicht hinter mir fuhr, mit dem Hinterrad auf einer SandflÃ¤che wegrutschte, weil ich vor ihm gebremst hatte. Sein Lenker hatte zwar etwas gelitten, das Rad war aber noch fahrbereit und so schaften wir es, 10 Minuten vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof zu sein. Eigentlich genÃ¼gend Zeit, wenn man allerdings versucht den Automaten zum Verkauf der korrekten Fahrkahrten zu bewegen kÃ¶nnen 10 Minuten schon denkbar knapp sein.</p>
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<p>Die ZÃ¼ge waren (erwartungsgemÃ¤ÃŸ) relativ voll, allerdings alles noch im ertrÃ¤glichen Bereich. Mit nur wenigen Minuten VersprÃ¤tung erreichten wir Berlin SÃ¼dkreuz, wo jeder in seine Richtung weiterfuhr.</p>
<p>Eine nette Tour, der erste Tag mit Sonnenbrand in diesem Jahr und wegen des kreativen Routing auch wieder mit einem Hauch Abenteuer verbunden.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2010/04/h-o-rw.avi">EindrÃ¼cke von der Tour</a></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Yvz47_mcBfc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Yvz47_mcBfc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		<title>Kleiner Nachtrag zum Liegeradschnack</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 10:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Liegerad]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkapp]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich ja noch ein paar Worte zum Liegeradschnack am letzten Samstag verlieren &#8211; allerdings hat Lars irgendwie schon alles wichtige erwÃ¤hnt. In KÃ¼rze: Es hat SpaÃŸ gemacht, war spannend und informativ und sollte definitiv im nÃ¤chsten Winter wieder stattfinden!
Einen kleinen Nachtrag in eigener Sache habe ich allerdings: Nachdem meine Routenplanung fÃ¼r die Strecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich ja noch ein paar Worte zum Liegeradschnack am letzten Samstag verlieren &#8211; allerdings hat Lars irgendwie schon <a href="http://speedmachineadventures.blogspot.com/2010/02/zum-liegeradschnack-in-berlin.html" target="_blank">alles wichtige</a> erwÃ¤hnt. In KÃ¼rze: Es hat SpaÃŸ gemacht, war spannend und informativ und sollte definitiv im nÃ¤chsten Winter wieder stattfinden!</p>
<p>Einen kleinen Nachtrag in eigener Sache habe ich allerdings: Nachdem meine Routenplanung fÃ¼r die Strecke von Trelleborg zum Nordkapp eigentlich schon recht weit fortgeschritten war und ich sie grob auf dem Liegeradschnack vorgestellt hatte, habe ich sie jetzt noch einmal vÃ¶llig Ã¼ber den Haufen geworfen.</p>
<p>Zwei Leute, die teilweise mehrfach dort unterwegs waren und die Route an Schwedens OstkÃ¼ste Ã¼ber die E4 kennen haben mir eindringlich davon abgeraten, diese Route zu nehmen. Ich hatte vorher schon gelesen, daÃŸ auf der E4 mit einigem Verkehr zu rechnen und diese nicht empfehlenswert sei. Ich hab das zwar enrstgenommen, habe das aber dem Ziel schnell vorwÃ¤rtszukommen und vielleicht am Rande der STrecke doch etwas zu sehen &#8211; ich liebe nunmal das Meer &#8211; untergeordnet. Die letzten zwei, die ich direkt danach gefragt habe, die haben mir das detaillierter dargelegt: Die E4 ist in der NÃ¤he der grÃ¶ÃŸeren Orte fÃ¼r FahrrÃ¤der verboten, der Verkehr ist erheblich und kommt dem Radfahrer sehr nahe (ich habe das in Schweden schon erlebt) und die Alternativstrecken bringen einen nicht wirklich gut voran.</p>
<p>Somit plane ich jetzt meine Strecke Ã¼ber die Inlandsroute. Mehr MÃ¼cken, weniger Verkehr &#8211; vor allem aber viele gute MÃ¶glichkeiten sein Lager aufzuschlagen. Etwas eintÃ¶niger, aber es geht gut voran, so gut, daÃŸ erfahrene Radler meine zeitliche Planung nicht fÃ¼r vÃ¶llig abwegig halten. Das sind Ã¼berzeugende Argumente, auch wenn es heiÃŸt, manchmal tagelang links und rechts nur BÃ¤ume und vor mir das graue Band der StraÃŸe zu sehen.</p>
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		<title>Schweden/DÃ¤nemark: BÃ¶kevik-VÃ¤xjÃ¶</title>
		<link>http://sysadm.in/by.bike/2009/09/schwedendanemark-bokevik-vaxjo/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 21:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden und DÃ¤nemark 2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr 2009]]></category>
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		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nacht hatte es geregnet und so waren die Zelte morgens naÃŸ. Herrschte anfÃ¤nglich auch noch etwas Dunst, sonst kamen aber schon bald wieder die ersten Sonnenstrahlen durch. Es half jedoch nichts, wir muÃŸten die Zelte im nassen Zustand zusammenpacken. Vor der Abfahrt frÃ¼hstÃ¼ckten wir noch aus unseren VorrÃ¤ten gemÃ¼tlich auf dem Steg des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_lagerplatz.jpg" rel="lightbox[731]"><img class="alignleft size-medium wp-image-733" title="Wildes Camp am Morgen" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/00_lagerplatz-300x225.jpg" alt="Wildes Camp am Morgen" width="300" height="225" /></a>In der Nacht hatte es geregnet und so waren die Zelte morgens naÃŸ. Herrschte anfÃ¤nglich auch noch etwas Dunst, sonst kamen aber schon bald wieder die ersten Sonnenstrahlen durch. Es half jedoch nichts, wir muÃŸten die Zelte im nassen Zustand zusammenpacken. Vor der Abfahrt frÃ¼hstÃ¼ckten wir noch aus unseren VorrÃ¤ten gemÃ¼tlich auf dem Steg des freundlichen Schweden, bei dem wir am Vortag nach dem Platz gefragt hatten, dann machten wir uns auf.</p>
<p>Wir hatten mittlerweile beschlossen, schon an diesem Tag den Abzweig ins Inland in Richtung VÃ¤xjÃ¶ zu fahren, zunÃ¤chst fÃ¼hrte uns unsere Route aber noch nach Ronneby. Dort fragte Manuel zuallererst nach einer Post, um Ã¼berflÃ¼ssiges Gewicht loszuwerden und nach Hause zu schicken. Eine freundliche Schwedin half beim Finden der Post, beim Kauf der Kartons und bot auch noch an, daÃŸ wir bei ihr (sie arbeitete bei einer Sozialstation des Roten Kreuzes) Packband und andere Utensilien haben kÃ¶nnten. Wir waren ein weiteres mal Ã¼berrascht von der unglaublichen Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen in diesem Land.</p>
<p>Das Packen dauerte eien Weile, aber es hat sich gelohnt: runde 8kg unnÃ¶tigen GepÃ¤cks schickte Manuel per Post nach Hause (kein billiges Unterfangen), einiges aus unseren LebensmittelvorrÃ¤ten spendeten wir den Mitarbeitern der Sozialstation.<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_gewichtweg.jpg" rel="lightbox[731]"><img class="size-medium wp-image-734 alignright" title="Manuel reduziert das Systemgewicht" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/01_gewichtweg-300x225.jpg" alt="Manuel reduziert das Systemgewicht" width="300" height="225" /></a> AnschlieÃŸend versorgten wir uns mit ein paar leckeren schwedischen StÃ¼ckchen GebÃ¤ck und dann ging es los in Richtung Inland.</p>
<p>Nicht weit hitner Ronneby fing der langsame Anstieg an, in Wellen ging es auf gute 180 Meter hinauf &#8211; und die Gewichtsreduzierung zeigte bei Manuel Wirkung, er konnte sofort besser dranbleiben, wenn ich die Berge hinaufpedalierte. Wir folgten zuerst der StraÃŸe 27 landeinwÃ¤rts, stark befahren aber an dieser Stelle ohne wirkliche Alternativen. Erst bei Hallabro entschieden wir uns, auf eine kleinere StraÃŸe auszuweichen, auch wenn sich der Weg etwas verlÃ¤ngerte und wir wieder Schotterpisten fahren muÃŸten &#8211; aber die schwedische Landschaft genieÃŸt man eben doch lieber abseits des Autoverkehrs.</p>
<p>Bei Tingsryd fahren wir wieder auf die 27, die Alternativen bringen uns sonst weit vom Kurs ab. Wir merken auch bald, daÃŸ ein WÃ¼rstchen und ein paar Teilchen an einer Tanke zwischendurch keine adÃ¤quate ErnÃ¤hrung darstellten und mÃ¼ssen ob der anhaltenden HÃ¼gellandschaft das erste mal auf dieser Tour mit einem SuperzÃ¼ndi (Power-Gel fÃ¼r die nicht Eingeweihten) nachhelfen.</p>
<p>Als wir uns VÃ¤xjÃ¶ nÃ¤hern beginnt der Regen. NaÃŸ beschlieÃŸen wir wegen der ohnehin feuchten Zelte, im Tourist-Info nach einem Vandrarhem zu fragen, ohne Erfolg allerdings, die sind alle ausgebucht. Die CampingplÃ¤tze in der NÃ¤he sind unbesetzt. W<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_schwedeninland.jpg" rel="lightbox[731]"><img class="size-medium wp-image-735 alignleft" title="Schweden, Inland - so wie man sich das vorstellt" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/09/02_schwedeninland-300x225.jpg" alt="Schweden, Inland - so wie man sich das vorstellt" width="300" height="225" /></a>ir beschlieÃŸen zunÃ¤chst einmal in der Stadt etwas zu essen, was sich als gute Entscheidung erweist, denn es hÃ¶rt auf zu regnen. Ich checke auf dem Notebook die Umgebung und wir wollen unser GlÃ¼ck mit wildem Camping in einem nahegelegenen WaldstÃ¼ck versuchen.</p>
<p>In dem WaldstÃ¼ck gibt es allerdings kaum geeignete Fleckchen um zwei Zelte aufzubauen &#8211; und an den halbwegs geegnete Stellen kommen stÃ¤ndig Autos mit Jugendlichen vorbei, was keinen ruhigen Schlaf verspricht. Wir drehen ab und nehmen Kurs auf einen Campingplatz auÃŸerhalb von VÃ¤xjÃ¶, nahe der 27, die uns am nÃ¤chsten Tag weiterbringen soll.</p>
<p>Der Campingplatz ist relativ leer, aber ein paar Camper sind noch in den Wagen. Wir bauen leise unser Zelt an irgendeiner Stelle auf, denn um diese Zeit ist natÃ¼rlich keiner mehr an der Rezeption. Im Zelt ist es erfreuklich warm und trocken, so schlafe ich auch diesmal wieder gut in meinem dicken Schlafsack. Und ich bin froh, ein paar Gramm mehr mitzuhaben und mich gegen den wesentlich kleineren und leichteren Sommerschlafsack entschieden zu haben.</p>
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<p><img class="xmlgmele" id="xmlgmele_54"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Hoehenprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.2,FFFFFF,0.2&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|30.3 km|60.5 km|90.8 km|121 km|1:|0 m|40 m|80 m|120 m|160 m|200 m&#038;chd=s:DGCEEDLOQLLOUUcghknouutrnsxtruwxx0zyyxyyz2103100zz&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Hoehenprofil&#038;chts=555555,12" /><br /><img class="xmlgmspeed" id="xmlgmspeed_54"  style="text-align: center; margin: 0px; padding: 0px; max-width: 100%;"  alt="Geschwindigkeitsprofil" src="http://chart.apis.google.com/chart?cht=lc&#038;chls=5,0,0&#038;chf=c,ls,90,CCCCCC,0.16666666666667,FFFFFF,0.16666666666667&#038;chxt=x,y&#038;chxl=0:|0 km|30.3 km|60.5 km|90.8 km|121 km|1:|0 km/h|5 km/h|10 km/h|15 km/h|20 km/h|25 km/h|30 km/h&#038;chd=s:ix4skomsp30qshltnlkjosmrahv53us2xx1vqxiu0rmRlpdjbZ&#038;chs=575x180&#038;chco=0000FF&#038;chtt=Geschwindigkeitsprofil&#038;chts=555555,12" /></p>
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		<title>Insane in the main brain: Teufelsberg</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 19:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war Samstag und ich wuÃŸte eigentlich gar nicht so recht etwas mit mir anzufangen. Haushalt nervt eh und demotiviert mich. Und irgendwie kriegte ich den halben Tag meinen Hintern nicht hoch. Aber irgendwann, hab ich mir gedacht, irgendwann muÃŸt Du ja eh los und noch die tasche aus dem BÃ¼ro holen. Also setzte ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0828.jpg" rel="lightbox[596]"><img class="alignright size-medium wp-image-600" title="Blick vom Teufelsberg Ã¼ber den Drachenberg" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0828-300x200.jpg" alt="Blick vom Teufelsberg Ã¼ber den Drachenberg" width="300" height="200" /></a>Es war Samstag und ich wuÃŸte eigentlich gar nicht so recht etwas mit mir anzufangen. Haushalt nervt eh und demotiviert mich. Und irgendwie kriegte ich den halben Tag meinen Hintern nicht hoch. Aber irgendwann, hab ich mir gedacht, irgendwann muÃŸt Du ja eh los und noch die tasche aus dem BÃ¼ro holen. Also setzte ich mich nachmittags dann doch noch auf die Speedmachine und fuhr erstmal gemÃ¤chlich ins BÃ¼ro.</p>
<p>Dort packte ich gemÃ¤chlich meinen Kram ein &#8211; und entschloÃŸ mich, die Flaschen noch zu betanken und wenigstens ein paar Kilometerchen zu fahren. ZunÃ¤chst mal ungefÃ¤hr einen, zum Fahrradladen. Aber die konnten mir mit meinem FahrradstÃ¤nder dann auch nicht helfen, weil die Kontermutter bei der Speedmachine nicht so leicht zugÃ¤nglich ist. Naja, muÃŸ eh nochmal zum StammhÃ¤ndler die Tage.</p>
<p><a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0832.jpg" rel="lightbox[596]"><img class="alignleft size-medium wp-image-601" title="Abendhimmel" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0832-300x200.jpg" alt="Abendhimmel" width="300" height="200" /></a>Danach gings erstmal ohne bestimmtes Ziel Richtung Grunewald. Raus aus dem Stadtverkehr ist ja immer gut. Und dann, dacht ich mir, kann ich ja mal auf den Teufelsberg fahren. Gesagt, getan. Am Parkplatz hoch zur Station. Und dann auf dem engen Sand- und Schotterweg einmal am Zaun entlang rund um die Station. ZugegebenermaÃŸen, aus SicherheitsgrÃ¼nden entschloÃŸ ich mich einen Teil der Strecke zu schieben, selbst das war so eng daÃŸ es nur mit MÃ¼he klappte.</p>
<p>Am Ende ging der Pfad dann auf die StraÃŸe, die von der Station wieder runterfÃ¼hrt. Da hab ich mich rollen lassen und einfach mal probiert, ob die Bremse heiÃŸ wird, wenn man aus knapp Ã¼ber 50 km/h aufÂ  kontrolliert kurzem Weg stehen bleibt. Wird sie. Also bin ich auf der StraÃŸe nochmal hoch. Ich glaub, wenn ich das mit GepÃ¤ck machen will, dann brauch ich ein kleineres Kettenblatt vorn.<a href="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0833.jpg" rel="lightbox[596]"><img class="alignright size-medium wp-image-602" title="Enger Radweg" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/08/img_0833-300x200.jpg" alt="Enger Radweg" width="300" height="200" /></a> Oben war die Bremse fast wieder kÃ¼hl, also nochmal runter. Diesmal hab ich nicht getestet, ob die Bremsscheibe heiÃŸ wird. WuÃŸte ja schon, daÃŸ sie es wird.</p>
<p>Ich bin dann nochmal quer durch den Wald auf irgendwelchen Wegen in Richtung Havelchaussee gefahren &#8211; irgendwo muÃŸte ich leider schieben, weil ich auf der steilen Schotterstrecke einen Traktionsverlust hatte und ungeplant stehenblieb. Nochmal anfahren war dann nicht.</p>
<p>Havelchausse und Kronprinzessinnenweg bin ich dann eher mÃ¼de langgegurkt, hab mich noch hinter einem Rennradler ausgeruht, bis ich an ihm vorbei bin. Er hat dann noch eine Weile mitgezogen, aber nach Rennen war mir nicht zumute, also gemÃ¼tliche gemeinsame Fahrt bis Grunewald. Und dann nach Hause.</p>
<p>FÃ¼r UnglÃ¤ubige: <a title="Der Track" href="http://sysadm.in/1984/?showdate=010809" target="_blank">Der Track</a></p>
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		<title>20-Zoll-VorderrÃ¤der und der Wald</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 20:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afterwork]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Liegerad]]></category>
		<category><![CDATA[Sand]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der gestrige Ausflug um den Flughafen Manuel ja schon einen kleinen Vorgeschmack lieferte, daÃŸ man auch mit der Liege durch den Wald fahren fahren kann, haben ich fÃ¼r den heutigen Tag mal eine kleine Steigerung angesetzt.
Vom BÃ¼ro aus ging es Ã¼ber den Kudamm, am MessegelÃ¤nde vorbei Ã¼ber die JaffestraÃŸe. Wir folgten der Teufelsseechaussee &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-281" title="Waldweg" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/04/img_7954-300x200.jpg" alt="Waldweg" width="300" height="200" />Nachdem der gestrige Ausflug um den Flughafen Manuel ja schon einen kleinen Vorgeschmack lieferte, daÃŸ man auch mit der Liege durch den Wald fahren fahren kann, haben ich fÃ¼r den heutigen Tag mal eine <a title="kleine Steigerung" href="http://sysadm.in/1984/?showdate=080409" target="_blank">kleine Steigerung</a> angesetzt.</p>
<p>Vom BÃ¼ro aus ging es Ã¼ber den Kudamm, am MessegelÃ¤nde vorbei Ã¼ber die JaffestraÃŸe. Wir folgten der Teufelsseechaussee &#8211; und dann ging es auf mehr oder weniger befestigten Waldwegen weiter. Mit dem &#8211; vollgefederten &#8211; Lieger kann man selbst solche Wege mit einer annehmbaren Geschwindigkeit meistern (20-25 km/h sind problemlos drin) &#8211; solange keine Sandgruben kommen. Diesen muÃŸ man geschickt ausweichen oder aber man sollte das ganze so vorsichtig angehen, daÃŸ man notfalls anhalten und ein paar Meter schieben kann.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-283" title="Manuel auf Ventus" src="http://sysadm.in/by.bike/wp-content/uploads/2009/04/manu_ventus.jpg" alt="Manuel auf Ventus" width="200" height="300" />Bis zum Kronprinzessinnenweg ging das auch noch recht gut, als wir dann in Richtung Krumme Lanke abbogen erwartete uns erstmal ein StÃ¼ck Weg mit vielen dieser Sandfallen. Aber auch das ging vorbei. AnschlieÃŸend konnten wir den wirklich schÃ¶nen Wegen bis zum Grunewaldsee folgen. Manuel entdeckte seine Liebe zu Lieger-Cross und ich fÃ¼hlte mich an meine ersten zaghaften Erfahrungen auf solchen Strecken zurÃ¼ckerinnert.</p>
<p>Dennoch, durch den nach oben offenen Blick kann man diese Fahrten ganz anders genieÃŸen als auf dem Upright. Klar ist manchmal etwas mehr Konzentration vonnÃ¶ten, aber das Naturerlebnis ist dennoch (oder gerade deshalb) beeindruckend.</p>
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