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<title>a sysadmin's life</title>
<link>http://sysadm.in/blog</link>
<description>tales and stories from the life of a sysadmin</description>
<dc:language>de-de</dc:language>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:date>2011-08-24T12:37:56+02:00</dc:date>
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<link>http://sysadm.in/blog/archives/2011/08/#e2011-08-24T12_37_49.txt</link>
<title>Die Diskrepanz zwischen Managerspielzeug und Technikeralltag</title>
<dc:date>2011-08-24T12:37:49+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>TechTalk</dc:subject>
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<![CDATA[Die Technik entwickelt sich weiter - und das ist auch gut so. Aber 
bisweilen schlägt sie dabei Pfade ein, die zwar anfangs gut erscheinen, 
sich in der täglichen Praxis jedoch als mindestens holprig erweisen. Es 
gibt dann bune Werbeprospekte, beeindruckende Vorführungen in 
Umgebungen, in denen sich die Entscheidungsträger zu Hause fühlen (das 
heißt heute: Webbrowser) und mit Argumenten, die meist auf den Preis 
hinauslaufen. Alles wird bunter, besser, einfacher.
<br /><br />
Technisch gesehen werden die Dinge dabei komplexer. Und komplexer heißt, 
daß es mehr Stellen gibt, die kaputt gehen und weniger, an denen man 
eingreifen kann.
<br /><br />
<i>Virtualisierung</i> ist eines dieser Monster. Die Idee dahinter 
klingt zunächst gut: Resourcen besser nutzen, weniger Hardware, Server 
lassen sich leichter von einer auf eine andere Hardware migrieren. Die 
Realität ist aber eine andere: Es entsteht ein Wildwuchs virtueller 
Maschinen, weil es ja gefühlt nichts kostet und so schnell und einfach 
geht. Virtualisierung und Resourcenzuweisung ist komplex und immer 
wieder anfällig für Fehler, so daß sich die Probleme auf jeder Stufe 
vervielfachen. Die Hauptarbeit bei der Administration besteht ohnehin in 
der Softwarepflege auf den Maschinen, das auseinanderdriften der 
Versionsstände und der administrative Aufwand wird auf virtuelen 
Maschinen nicht geringer, der Imapct bei Updateproblemen auf den 
darunterliegenden Hosts aber umso gewaltiger. Die Fehlersuche wird 
erheblich aufwändiger, weil sie in viel mehr ayern stattfindet. Und die 
riesigen Maschinen, die gebraucht werden, um eine handvoll (habwegs 
ausgelasteter) Server zu ersetzen sind am Ende oft auch weder billiger 
noch sparsamer.
<br /><br />
<i>Remote Management</i> ist die nächste Geschichte. Früher gab es dafür 
einen seriellen Terminalserver und Masterswitches, Steckdosen mit 
Administrationsoberfläche. In aller Regel reichte eine kleine Kaskade 
von ssh Zugängen aus, um selbst vom Handy aus eine maschine neu zu 
starten und auf ihre Konsole zu kommen. heute gibt es Remote Management 
Karten. Über eine Weboberfläche gibt es Javabasierte Konsolen. Ich 
brauche ein VPN, einen Javafähigen Browser und viel Glück, daß das 
komplexe Remote-management-Modul (ein kleiner Rechner in sich) nicht 
gerade wieder mal selbst irgendeinen Fehler oder irgendein Problem hat. 
Mit dem seriellen terminalserver liefen die Konsolen aller wichtigen 
Maschinen innerhalb eines screens auf einer Verwaltungskiste zusammen, 
das ganze wurde noch in eine Datei geloggt. Wenn irgendein fehler 
auftrat, konnte ich in dieser dann einfach zurückscrollen und 
nachschauen. Heute geht auf der Remote-Management-Karte der 
VGA-Screensaver an und ich kann nichts sehen, bevor ich den Host 
resette. Mit viel Glück kann ich eine serielle Konsole simulieren, an 
die ich per ssh rankomme - daß sich diese so einfach und automatisiert 
loggen läßt ist aber ohne erheblichen Aufwand kaum darstellbar, da es 
spätestens an mangelnder Key-Authentication scheitert, wenn wegen eines 
Updates des Management-Moduls mal wieder die Verbindung zusammenbrach...
<br /><br />
Wir sollten uns ein Beispiel an der Raumfahrt nehmen. Das Space Shuttle 
war das faszinierendste Weltraumfahrzeug, das die Menschheit bisher 
erschaffen hat. Aber es war komplex, fehleranfällig und dadurch 
letztenendes unsicher. Das russische Sojus-System ist bei weitem weniger 
komplex, aber es flog vor dem Space Shuttle und ist heute das einzige 
System, was Menschen zur ISS befördern kann. Es kann viele Dinge nicht, 
die mit dem Space Shuttle möglich waren, das ist unbestritten, aber es 
erfüllt zuverlässig seine Grundaufgabe: Es transportiert Menschen in den 
Weltraum und wieder zurück.]]>
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</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2011/02/#e2011-02-22T00_41_41.txt</link>
<title>Sehr geehrter Herr (Dr.) zu Guttenberg</title>
<dc:date>2011-02-22T00:41:41+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>&#220;berhaupt</dc:subject>
<description>
<![CDATA[<i>Offener Brief</i>
<br /><br />
<b>Sehr geehrter Herr (Dr.) zu Guttenberg,</b>
<br /><br />
vorweg: Ich verwende den Doktortitel in der Anrede, auch wenn ich nicht 
mehr glaube, daß er Ihnen zusteht. Sie selbst wollen "auf das Führen des 
Titels verzichten" - meiner beschiedenen Meinung als Nicht-Jurist nach 
liegt das nicht in Ihren Händen: darüber haben andere zu entscheiden.
<br /><br />
Ihre Erklärungen zum Thema, die am Freitag und erst recht die heutige 
empfinde ich als Zumutung. Sie haben jahrelang an dieser Doktorarbeit 
gesessen und sie müssen sich ein Wochenende damit beschäftigen, um die 
gemachten <i>Fehler</i> zu erkennen? Ich selbst bin kein Akademiker, 
aber diverse meiner Freunde haben ihren Doktortitel. Einige haben ihre 
Arbeit als junge Familienväter geschrieben, mußten ihre Familie ernähren 
mit ihrer Arbeit. Und diese Zeit, die Entbehrungen, die Belastung für 
die Familien und Freunde hat und wird keiner von diesen vergessen, 
genausowenig wie den Inhalt ihrer Arbeit und wie er zustandekam. Ich 
habe keine Umfrage gestartet, aber ich bin mir sicher, keiner von meinen 
Freunden müßte lange darüber nachdenken, wenn er sich mit solchen 
Vorwürfen konfrontiert sähe. Denn meine Freunde haben ein Gewissen. 
Hätte einer von ihnen derartige <i>Fehler</i> wie sie Ihnen vorgeworfen 
werden in ihrer Arbeit, er wüßte es, weil er bis heute nicht schlafen 
könnte.
<br /><br />
Und überhaupt: <i>Fehler</i>! Ich habe mir einige der bekannten Stellen, 
um die es bei den Vorwürfen gegen Sie geht, angeschaut. Beim besten 
Willen, aber es fällt mir schwer, an Versehen zu glauben. Den "Überblick 
verloren"? Ich habe lang genug in der Schule und in der Uni verbracht, 
um Grundzüge des Zitierens zu kennen. Leicht veränderte Passagen, 
umgestellte Sätze sind nicht gerade ein Zeichen dafür, daß hier nur die 
ein oder andere Fußnote fehlt. Und wenn auch nur 10% der Stellen sich 
bei näherer Prüfung als problematisch erweisen würden, wäre das fernab 
dessen, was ich noch als <i>Fehler</i> - sprich ohne Vorsatz - 
durchgehen lassen würde.
<br /><br />
Desweiteren ist da noch das, was andere "Krisenmanagement" Ihrerseits 
nennen. Für mich ist das ein Einblick in Ihre Denkweise, in Ihren 
Charakter. Sie haben Ihrer Karriere die ein oder andere Karriere ihrer 
Untergebenen geopfert, im aktuellen Falle des Kapitän Schatz wohl einen 
ganzen Lebenstraum. Ohne auf endgültige Ergebnisse zu warten, ohne eine 
solche Last an Beweisen, wie sie derzeit gegen Sie vorliegt. Anstatt 
sich hinter ihre Mitarbeiter oder Soldaten zu stellen, haben Sie auf 
deren Kosten Politik gemacht, eine Politik, die nicht dem Land, sondern 
im wesentlichen Ihrer Person diente. Und Sie sind nicht bereit, die 
gleichen Maßstäbe an sich selbst anzulegen. Das finde ich mehr als 
bedenkliche Charakterzüge für jemanden, der als Bundesminister der 
Verteidigung Menschen in potentiell gefährliche Situationen, letztlich 
auch in den Tod schickt.
<br /><br />
Wenn Sie noch immer einen Rücktritt ausschließen, dann machen Sie sich 
eines klar: Ein Arbeitnehmer, womöglich in einer Führungsposition, 
dessen Arbeitgeber mit den gleichen Vorwürfen konfrontiert würde, sähe 
sich wohl folgender Situation gegenüber: Der Personalleiter erörtert die 
Vorwürfe und bietet, solange es nur Vorwürfe und keine endgültige 
Klärung (z.B. durch Entziehung der Doktorwürde) gibt, an zu kündigen, 
falls die Vorwürfe der Wahrheit entsprechen. Kündigen Sie nicht und die 
Vorwürfe bewahrheiten sich, dann würden Sie sich einer frislosen 
Kündigung ausgesetzt sehen - unabhängig von der Tatsache, ob der 
Doktortitel fachlich ihre Arbeit betrifft oder nicht, wäre das 
Vetrauensverhältnis an dieser Stelle wohl nachhaltig gestört. Als 
Bundesminister haben Sie zwar keinen klassischen Arbeitgeber, aber 
bedenken Sie: Ihr Arbeitgeber bin ich. Und mit mir Millionen andere 
Bürger dieses Landes. Das Volk ist der Souverän. Und da ist es mir 
persönlich zunächst mal hinreichend egal, was ihre Parteifreunde oder 
sogar die Kanzlerin sagen. Das sollte Ihnen der hoffentlich verbliebene 
Rest Ihrer Ehre gebieten, jetzt die Konsequenzen zu ziehen.
<br /><br />
In den letzten Tagen wurde der Vorwurf einer Hetzkampagne, einer 
Treibjagd laut. Schuld sind "die Medien". Auch hier muß ich 
widersprechen. Nach einem Anfangsverdacht weiterzuforschen ist ganz 
normal. Und Ihre Nicht-Reaktion, Ihre ungeheure Ignoranz hat mit großer 
Sicherheit dazu beigetragen, den Jagdinstinkt einiger Menschen erst 
richtig anzuregen - ebenso wie ihre jahrelange Selbstinszenierung sie 
natürlich als lohnendes Ziel in Stellung gebracht hat. Die Medien, die 
Sie selbst so gerne für sich nutzten, die wenden sich jetzt gegen Sie. 
Und dennoch muß ich sagen, es ist falsch, Plattformen wie GuttenPlag 
anzuprangern - anzuprangern ist die Tatsache, daß soetwas nötig war, 
weil sie zum einen die Grundlage lieferten und zum anderen in dem 
Moment, als der Stein im Rollen war nicht die Größe besaßen, zu den 
Vorwürfen korrekt Stellung zu nehmen. Haben Sie wirklich geglaubt, daß 
sich das aussitzen ließe? Oder wollten Sie aus rein politischen Gründen 
wenigstens die Hamburg-Wahl abwarten - was wenigstens Ihren 
Parteifreunden, wenn auch nicht der eigenen Karriere geschuldet wäre.
<br /><br />
Und noch etwas möchte ich Ihnen zu Bedenken geben: Sie lenken mit Ihrem 
Verhalten den Blick auch auf die Uni Bayreuth. Die bayerischen 
Landesuniversitäten als Kaderschmieden der CSU. Schon ab und zu kam 
dieses Thema am Rande auf, aber bei so einem eklatanten Fall - immerhin 
wurde Ihrer Arbeit mit der besten aller möglichen Noten bewertet - muß 
der Blick zwangsweise auf die Verquickungen zwischen Politik und 
Hochschule gehen. Ich bin mir sicher, daß eine direkte Einflußnahme 
weder stattfand noch nötig war. Aber ich bin mir fast genauso sicher, 
daß bei der Bewertung Ihrer Arbeit nicht nur bzw. nicht primär die 
kritische und ordentliche Prüfung ihres Inhalts und ihrer Form die 
Grundlage waren. Und das beschädigt, sozusagen als Kollateralschaden, 
auch den Ruf dieser Universität und des Fachbereichs.
<br /><br />
Und all dies nur für ihr Ego.
<br /><br />
Mit freundlichen Grüßen
<br /><br />
                Oliver Brandmüller]]>
</description>
</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2010/09/#e2010-09-18T21_37_22.txt</link>
<title>Geballte Inkompetenz in Brandenburg</title>
<dc:date>2010-09-18T21:37:22+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>&#220;berhaupt</dc:subject>
<description>
<![CDATA[Der Spiegel unterstellt der Polizei in Brandenburg schwere Fehler bei 
der Suche dem Laptop des Innenministers, der Ende 2009 gestohlen wurde. 
Das Gerät sei nun angeblich in der Hand irgendeiner Motorrad-Gang, die 
Informationen gesichtet hat und versucht, diese der Presse zu verkaufen. 
Die Polizei habe es versäumt, Zeugen zu befragen und andere Fehler bei 
der Ermittlung gemacht.
<br /><br />
Entschuldigung, lieber Spiegel, aber das ist kompletter Blödsinn. Wenn 
ein Mitglied der Landesregierung, dessen Aufgabenbereich die innere 
Sicherheit ist, sich einen Laptop aus einem Auto klauen läßt, dann ist 
das grundsätzlich schonmal ein fatal schlampiger Umgang mit wertvollen 
Geräten. Wenn geheime Daten - und um solche muß es sich ja wohl handeln, 
wenn man sie verkaufen will - überhaupt geschützte Bereiche verlassen 
können, dann ist das ein großes Problem im Umgang mit diesen Daten. Wenn 
außerdem diese Daten offenbar nichteinmal adäquat verschlüsselt waren, 
dann ist im für Sicherheit zuständigen Ministerium ein gehöriges Maß an 
Inkompetenz zu sehen. An jeder anderen Stelle, in jeder noch so kleinen 
Firma wären schwerwiegende personelle Konsequenzen die Folge, wenn 
jemand auf so eine Art Firmengeheimnisse nach außen dringen läßt.
<br /><br />
Nur wenn das einem für Sicherheit zuständigen Minister passiert, dann 
sieht man das Problem darin, daß die Polizei ein paar Zeugen wegen eines 
Gerätes von ein paar hundert Euro nicht befragt hat, nachdem sowieso 
schon alles von anderen Leuten versaut war (und es eh zu spät gewesen 
wäre).]]>
</description>
</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2010/03/#e2010-03-03T16_58_41.txt</link>
<title>Gone for good ... Vorratsdaten</title>
<dc:date>2010-03-03T16:58:41+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>Freud</dc:subject>
<description>
<![CDATA[Ich habe soeben 30 Gigabyte komprimierte (etwa 270 GB reale Daten) 
gelöscht. Das war neben der Klatsche für die Amateur-Riege von 
Gesetzgebern am gestrigen Tage eine wirkliche Wohltat in dieser Woche. 
Schade, daß solche Dinge erst an der allerletzten Hürde scheitern. Gut, 
daß es diese letzte Hürde noch gibt.]]>
</description>
</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2010/02/#e2010-02-11T09_53_53.txt</link>
<title>Gedankenspiele...</title>
<dc:date>2010-02-11T09:53:53+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>Freud</dc:subject>
<description>
<![CDATA[Bisher hab ich ja imemr meine Hardware selbst gekauft und irgendwo 
untergestellt. Aber die Services auf meinen privaten Rechnern werden 
immer vielfältiger und so stellt sich die Frage, dort etwas zu 
diversifizieren. Nunja, noch eine Kiste danebenstellen ist wegen einer 
netten Hardwarespende schon in Arbeit, die wird aber vor allem die 
vorhandene um ein paar Backend-Aufgaben (namentlich MySQL oder Mail, 
weiß ich noch nicht) entlasten. Aber ab und zu ist es praktisch, wenn 
man noch Backup-Services auf einer abgetrennten Maschine hat, die nicht 
im eigenen Konglumerat steht und vielleicht auch in einem Netzsegment. 
Da kommt es mir natürlich gelegen, daß man bei meinem <a 
href="http://de.inter.net/">Arbeitgeber</a> jetzt auch <a 
href="http://hosting.de.inter.net/rootserver/">Rootserver mieten</a> 
kann, auch mit zwei Platten und genügend RAM. Ideal für 
ein abgesetztes Nagios und ähnliche Spielchen.]]>
</description>
</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2010/02/#e2010-02-04T15_05_36.txt</link>
<title>Security by Publicity</title>
<dc:date>2010-02-04T15:05:36+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>Freud</dc:subject>
<description>
<![CDATA[Mein neues Fernsehgerät bietet die Möglichkeit, gewisse EInstellungen 
und Programme per PIN zu schützen. Nun gehört es zu den Eigenheiten des 
gemeinen Benutzers, eine solche festgelegte PIN dann auch gerne mal zu 
vergessen. Damit dann nicht der ausgebildete Fernsehtechniker anrücken 
muß, gibt es im Handbuch (frei im Internet verfügbar) in den FAQ 
folgenden Hinweis:
<br /><br />
<cite>
Was kann ich unternehmen, wenn ich die PIN vergessen habe?
<br /><br />
Verwenden Sie die Master-PIN 1276 und geben Sie dann eine PIN Ihrer Wahl 
ein. Stellen Sie sicher, dass sonst niemand die Master-PIN nutzt, indem 
Sie die Bedienungsanleitung weglegen.
</cite>]]>
</description>
</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2010/02/#e2010-02-01T17_34_35.txt</link>
<title>Wunderheilung</title>
<dc:date>2010-02-01T17:34:35+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>TechTalk</dc:subject>
<description>
<![CDATA[Eine nette WD Raptor 10krpm SATA 73,4GB Disk:
<br /><br />
<pre>
Num  Test_Description    Status                  Remaining  LifeTime(hours)  LBA_of_first_error
# 1  Extended offline    Completed without error       00%       600         -
# 2  Short offline       Completed without error       00%       599         -
# 3  Extended offline    Completed: read failure       10%       598         144523362
# 4  Short offline       Completed: read failure       10%       598         144523362
# 5  Short offline       Completed: read failure       10%       598         144523362
</pre>
<br /><br />
Die spontane Wunderheilung wurde durch komplettes dd'en der Platte 
ausgelöst (was dann in der Folge vermutlich zum Sector remapping 
führte). Die Platte ist aus der Garantie raus, in ein Produktionssystem 
kommt die mir nicht mehr. Aber als Spoolspace für irgendwelche 
unwichtigeren Dinge dürfte die noch ganz gute Dienste leisten.]]>
</description>
</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2010/02/#e2010-02-01T11_28_05.txt</link>
<title>Das ganze Leben ist ein Spiel...</title>
<dc:date>2010-02-01T11:28:05+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>&#220;berhaupt</dc:subject>
<description>
<![CDATA[Ich lese gerade bei <a 
href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronische-Steuererklaerung-als-Gewinnspiel-918705.html">heise</a> 
folgenden lustigen Teaser:
<br /><br />
<cite> 
Wer seine Steuererklärung per ELSTER über das Internet vor dem 31. Mai 
einreicht, kann in einigen Bundesländern an der Verlosung von 
Sachpreisen teilnehmen.
</cite>
<br /><br />
Wird die nächste Bundesregierung dann vielleicht auch einfach bei 
RTL2 gecastet? Können wir demnächst Leute per SMS Gewinnspiel aus 
Gefängnissen rauswählen?]]>
</description>
</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2010/01/#e2010-01-18T12_19_22.txt</link>
<title>Bananen, &#252;berall Bananen</title>
<dc:date>2010-01-18T12:19:22+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>Leid</dc:subject>
<description>
<![CDATA[Die FDP biedet sich bei den Hoteliers an und stellt STeuergeschenke in 
Aussicht. Es zeichnet sich im Wahlkampf die Möglichkeit einer 
Schwarz-Gelben Koalition ab. Die FDP und die CSU werden aus dem 
Hotelgewerbe mit umfangreichen Parteispenden bedacht. Kurz nach 
Amtsantritt der Koalition wird aus heiterem Himmel die Senkung des 
Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen beschlossen.
<br /><br />
Der FDP-Chef findet es "absurd", hier einen Zusammenhang zu sehen.
<br /><br />
Und die Opposition verlangt die Rückzahlung der Spende, nicht etwa die 
Rücknahme der umstrittenen Entscheidung. Ist ja auch klar, dem 
Lobbyverband, der einem selbst in Zukunft vielleicht auch mal ein wenig 
Geld rüberwachsen läßt, dem pißt man lieber nicht an Bein.
<br /><br />
Ich glaub, ich investier in Bananen. Scheint ein großer Renner zu sein 
in dieser Republik.]]>
</description>
</item>
<item>
<link>http://sysadm.in/blog/archives/2009/11/#e2009-11-27T20_25_12.txt</link>
<title>Erstaunliche nichtmal-100-Tage Bilanz</title>
<dc:date>2009-11-27T20:25:12+02:00</dc:date>
<dc:creator>ob</dc:creator>
<dc:subject>Leid</dc:subject>
<description>
<![CDATA[Der Arbeitsminister Jung tritt zurück, obwohl er sich völlig unschuldig 
fühlt, denn ihm wurden ja die Berichte über die zivilen Opfer in seinem 
Ministerium ja einfach vorenthalten. Spannend. Zum einen kann ich mir 
kaum vorstellen, daß bei einer derart kritischen und stark öffentlich 
diskutierten Aktion ausgerechnet der Verteidigungsminister nichts von 
den Erkenntnissen der Feldjäger wußte. Und <i>wenn</i> das wirklich so 
wahr, dann ist das mindestens ein genauso guter Grund - denn dann würde 
das eine erhebliche Unfähigkeit in Bezug auf eine leitende Postion, 
zumal in so wichtigen Ämtern, bedeuten. Nachfolgen wird Herrn Jung 
übrigens die Frau von der Leyen, der man so ermöglicht, sich heimlich 
still und leise vor einer drohende Schalppe ihrer Zensurvorhaben 
davonzuschleichen.
<br /><br />
Womit wir auch schon beim nächsten spannenden Thema des Tages wären. Der 
Herr Koch hat erfolgreich einen mißliebigen Journalisten abgesägt, Herr 
Brender vom ZDF muß gehen. Kurz nach einer Wahl, kurz nach einem 
Regierungswechsel, wird eine leitende und richtungsbestimmende 
Personalie bei einem der größten Sender des Landes anders besetzt. So, 
wie man sich bei den von Verfassungs wegen unabhängigen Medien 
vorstellt. Wie zum Hohn tanzt die politische Elite heute Abend übrigens 
auf dem Bundespresseball. Schöner Zufall.
<br /><br />
Beharrliches Schweigen von Seiten der Regierung zur Veröffentlichung 
erstaunlicher Passagen der Verträge zur LKW-Maut. Wer sich bisher 
gefragt hat, warum soetwas vor dem Steuerzahler, der den Hokus-Pokus ja 
schließlich bezahlt, dringend geheimgehalten werden mußte, der dürfte 
jetzt die Antwort finden. Da haben große Firmen, zufällig die Art von 
Firmen, die scheidenden Ministern und Staatssekretären auch gerne mal 
einen netten Posten zur Verfügung stellt, Konditionen bekommen, für die 
das Wort <i>lukrativ</i> kaum noch eine hinreichende Beschreibung 
darstellt. Von geradezu hirnerweichenden Details zu Gutachterprüfungen 
technischer Details mal abgesehen.
<br /><br />
Und spannend wird auch die demnächst wohl fällige Erklärung, warum 
irgendwelche Amerikaner auf mein Konto schauen dürfen.
<br /><br />
Somit geben allein die Themen dieser Woche schon einiges für eine 
erstaunliche 100-Tage-Bilanz unserer neuen Regierung her. Überrascht bin 
ich allerdings mitnichten.]]>
</description>
</item>
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