Und nach der Arbeit noch ins Grüne!

Eine nette Tradition aus dem letzten Jahr waren gemeinsame kleine Touren nach der Arbeit. Je nach Lust, Wetter und Zeit waren das meist so 30-70 Kilometer, mal etwas mehr, mal etwas weniger.

Nachdem nun endlich das Wetter schön ist und auch die Schwellung meiner Wange zurückgeht, kann ich es natürlich nicht lassen. Noch ist Vorsicht angesagt, aber ich muß etwas für die Ausdauer tun (das heißt eh im unteren Pulsbereich fahren, von daher ist  das nicht so problematisch). Und so machten Manuel auf seinem Ventus und ich auf der Speedmachine heute einen kleinen Ausritt, der uns durch Charlottenburg zum Flughafen Tegel führte. Am Spotterpoint West genossen wir das Dröhnen der Motoren, wenn die Jets knapp über uns hinwegfegten um kurz darauf aufzusetzen. Wir trafen dort auch eine Familie, die Rädern unterwegs war – und die Liegeräder lieferten wie üblich sofort Gesprächsstoff. Kontaktscheu darf man mit so einem Ding nicht sein!

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Anschließend machten wir die Runde um den Flughafen noch komplett, wobei Manuel die erste Erfahrung mit Sand und einem 20-Zoll-Vorderrad machte: In Zeitlupe umfallen. Nunja, ist mir ja auch schon passiert.

Auf der Rückfahrt erlebten wir wieder diesen erstaunlichen Effekt, wenn man aus der Kühle des Waldes kommt und sich weiter in die Stadt begibt, wie merkbar wärmer es doch wird. Nach einem kurzen Abstecher zum Supermarkt – ein paar Proteine für danach brauchte ich noch – ging es dann nach Hause.

Das fühlte sich gut an!

Sicherheitsausrüstung: Airzound

Ich bin lange ohne die am Liegerad fast obligatorische Airzound Hupe ausgekommen. Aber nachdem sie beim Globetrotter dann gerade mal rumstand, mußte ich sie am letzten Samstag einfach kaufen und habe sie jetzt frisch montiert.

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Ich bin kein großer Fan davon, unsinnig Lärm zu produzieren. Und natürlich ist die Benutzung der Airzound im Bereich der StVZO eh untersagt. Aber ganz ehrlich, es gibt Situationen, wo die Fahrradklingel oder auch lautes Rufen einfach nicht mehr weiterhelfen. Für diese brenzligen Situationen habe ich die Hupe nun am Rad. Ich habe auch eine geeignete Stelle gefunden, wo ich nicht Gefahr laufe, die Hupe aus Versehen auszulösen, trotzdem ist sie gut erreichbar und auch während eines Bremsvorganges problemlos zu betätigen.

Berliner Halbmarathon

Keine Bange, ich werde meinem Rad nicht untreu. Trotz der anhaltenden Probleme mit dem Zahn entschloß ich mich, bei dem schönen Wetter dem Berliner Halbmarathon einen Besuch abzustatten. Ich wußte, daß mindestens zwei Freunde von mir mitlaufen, hatte allerdings wenig Hoffnung, diese zwischen den 20000 anderen Teilnehmern wirklich zu sehen.

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So setzte ich mich auf meine Speedmachine und fuhr ersteinmal in Richtung Urania, wo ich an der Strecke ein paar Fotos machte. Dann machte ich noch einen Abstecher zum Ziel, wo ich wenig vom eigentlichen Zieleinlauf mitbekam (es war einfach zu voll), aber rund um den Neptunbrunnen die Stimmung genießen konnte. So kamen zumindest ein paar vorsichtige Kilometer (sportlich durften sie wegen der Entzündung nicht sein) zusammen.

Zwischen Hamburg und Berlin: Wieder nicht…

Eitgentlich war für dieses Wochenende ein Treffen mit Lars aus Hamburg angedacht. Dies hatten wir schon einige Male angedacht, aber es scheiterte an Wetter, Zeit oder Krankheit.

Und so kam es auch diesmal. Zeit war da und das Wetter stimmte. Aber zuerst hatte Lars einen Crash, dessen (technische) Folgen ihn von der Tour abhalten und bei mir schlägt gerade die Gesundheit zu und hält mich durch eine dicke Backe (vermutlich Folge einer der letzten Behandlungen beim Zahnarzt) davon ab, das ausgezeichnete Wetter zu nutzen.

Das ist frustrierend!

Endlich Frühling!

Der heutige Tag brachte endlich den ersehnten Frühling. Die Temperaturen weit über 10°C, der Himmel blau, die Sonne schien. Ich konnte es kaum erwarten, das Büro zu verlassen und mit der Speedmachine eine kleine Runde zu drehen. Manuel war mit seinem Ventus auch dabei, schließlich braucht er ein paar Kilometer.

Zuerst ging es den Kudamm rauf bis nach Halensee, dann in Richtung Grunewald und auf den Kronprinzessinnenweg. Für Liegeradverhältnisse geht es heute noch gemütlich voran, trotzdem kommt Manuel sichtlich besser zurecht als beim letzten mal. Am Wannseebadweg entschieden wir uns für eine kleine Ehrenrunde um Schwanenwerder, wohl wissend, daß dieser Schlenker ein paar Steigungen für uns bereit hielt.

Während Manuel dann irgendwann in Richtung Heimat fuhr, wagte ich einen Ausreißer und fuhr mit guter Geschwindigkeit zu Solon, der mir heute das Kabel für das Zzing-Ladegerät verlegte.

Afterwork-Tour am 31.03.2009

Auf dem Heimweg merkte ich dann auch, was leider auch mit dem Frühling wieder auftritt: Autofahrer, die nichtmal merken, was für einen Mist sie produzieren. Ich fuhr in einer Baustelle mit einer einspurigen Durchfahrt nicht rechts am Rand – bewußt, um zu verhindern, daß der Autofahrer hinter mir sich für meinen Geschmack zu eng an mir vorbeidrängeln würde. Meine Geschwindigkeit waren ca. 34 km/h – ausreichend in einer Baustelle von etwa 50 Metern Länge. Nach dem Ende der Baustelle gibt der Idiot Gas, hupt neben mir (abends, im Wohngebiet), nur um kurz danach an der roten Ampel zu halten. Als er mich ankommen sah fuhr er extra nach rechts, damit ich keinen Platz mehr neben ihm habe. Ich fuhr dann einfach links neben ihn (was er auch versuchte zu verhindern, erfolglos) und fragte, was er denn für ein Problem hätte. Antwort: Ich hätte ihn behindert! Danke, Herr Oberlehrer, daß mir das jemand sagt, der sich in einer 30er-Baustelle bei 35 km/h behindert fühlt und danach im Ortsbereich die Hupe betätigt. Wo es doch immerhin um das rechtzeitige Erreichen der roten Ampel ging. Das Schwanzlängenproblem von dem Kerl möcht ich echt nicht haben…