Schneller zum Nordkap

Nach der extrem guten Erfahrung mit dem M5 schon bei der ersten Fahrt habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Akribisch bin ich meine Packliste durchgegangen, habe mir immer wieder die Heckverkleidung angeschaut und bin schlußendlich zu dem Ergebnis gekommen, daß es möglich ist:

Ich werde mein Gepäck auf ein Minimum reduzieren (Tarp statt Zelt, Kochen in Dosen auf dem Lagerfeuer, keine elektrische Ausstattung, …), so daß alles in die Seitenfächer der Rennhutze paßt. Mit dem schnelleren und leichteren Rad sollte es möglich sein, den Weg zum Nordkap ab Trelleborg in maximal zwei Wochen zu schaffen.

Den Rückweg werde ich über den relativ einfachen und schnellen Weg durch Finland legen. Ganz bin ich mit der Etappenplanung noch nicht durch, aber wenn ich dann ab Helsinki die Fähre zurück nach Deutschland nehme, kann ich die Zeit für die Tour auf gute vier Wochen abkürzen.

Da ich ja bereits alle Vorbereitungen für eine zweimonatige Tour getroffen habe bliebe mir so ein ganzer Monat: nach einem kurzen Stop-Over in Berlin breche ich auf in den Süden. Durch Deutschland, die Schweiz mit ihren Pässen geht es ans Mittelmeer. Entlang der französischen Küste rüber nach Spanien und dann soweit ich komme – natürlich hoffe ich, daß ich mich bis Gibraltar durchschlagen kann. Von dort würde ich versuchen mit dem Flugzeug wieder zurück zu kommen.

15 Gedanken zu „Schneller zum Nordkap“

  1. Mann mann mann! Du willst es aber wissen! Mit dem M5 ans Nordkapp? Klingt nach Abenteuer. Naja, aber mit dem Rennlieger war ja noch niemand am Nordkapp (jedenfalls nicht dass ich wüsste und ich weiß nicht alles). Viel Spaß!

    …oder liegt es am Datum?

    ;-)

      1. Der M5 CrMo Lowracer ist noch etwas radikaler als das Fujin SL und ich machte eine April-Scherz, alle DInge dann hinten in die M5 Carbon-Rennverkleidung (Staartpunt) reinzustecken.
        Grundsätzlich kann man natürlich auch mit einem Rennlieger losfahren, aber mein Racertje hat keine Ausrüstung dafür (und wird sie nicht kriegen), meine Speedmachine ist mir für so lange Strecken lieber.

        PS: Ich konnte nur mal kurz reinschauen, aber Dein Bericht von der Nordkap-Tour sorgt dafür, daß ich es kaum erwarten kann, bis es endlich losgeht!

        Tot ziens, Olli

        1. Radikaler… bis mann die Räder an die Waage hangt ;-)

          Mein Rad und ich werden am Spezi sein, auf dem Challenge-stand. Mit Fotos und Anekdoten von meine Reise \o/

  2. Ich würde den Nihilismus dann konsequent zu Ende treiben: Klamotten alle zu Hause lassen, nackt fahren, nur das Tarp und die Kreditkarte mitnehmen. Ach was, am besten das Rad gleich auch noch zu Hause lassen und laufen. Wenn Du ganz mutig bist, ohne Kreditkarte, nur so, wie die Natur Dich geschaffen hat zum Nordkap :-)

    1. Auch eine interessante Variante, aber die Gewichtsersparnis dürfte den Geschwindigkeitsverlust durch das laufen nicht wettmachen.

  3. wow alarm, olli, nicht schlecht?!? einmal hoch und bis ganz unten, das ist eine tour d´europe vom feinsten.

    hast du mal eroiert, wieviel (vor allem packmaß-mäßig) du auf dem M5 mitnehmen kannst? die panniers, die man auf tourenpics mit TFLs sieht, sehen mir alle verdächtig klein aus. mehr als wechselschlüpper und ne visa scheint da nicht mitzugehen … und ich kenne ja deinen hang zur technik: wie willst du da laptop und den ganzen kram mitnehmen? strom herbekommen?

    aber ne saugeile idee … alle achtung!

    LG L

    1. Ich werd mich sicher nach etwas einfahren auch mit dem M5 mal auf kleinere Touren trauen – aber mein kleienr April-Scherz ist vielleicht doch etwas übertrieben, wenn man gerade mit dem Ding fahren gelernt hat :-) Mit Lowracer-taschen könnte man mit Minimal-Gepäck fahren, der Gepäck-Raum in der Rennhutze reicht für einen Wochenend-Trip ohne Zelt, aber nicht für sehr viel mehr.

  4. hatte die letzten Wochen Deine Berichte so beobachtet und hatte so das Gefühl,es könnte sich eine Veränderung in Deiner zwanghaften Planung getan haben,nun mußte man leider erkennen,das nicht die Vernunft die Oberhand behielt.Deine Idee auf einige Sachen verzichten zu wollen in allen Ehren,doch Unerfahrenheit schützt vor Dummheit nicht.Du bist doch im Besitz eines kleinen Zeltes,wehalb machst Du Dir solch sinnlose Gedanken? Weiter ist die eine Tour noch nicht in „trockenen Tüchern“ und einen Absprung dürftest Du Dir eigentlich nun nicht mehr erlauben schon begeistert Du die Leser mit einer nächsten Geschichte.Ohne wirklich gutem Training wirst Du schnell an Deine Grenzen kommen ,der Harz gleich um die Ecke soll schon bei manchem Radler den Gedankenstrom in positiven Bahnen gelenkt haben.Wäre etwas für Dich,sicherlich eine bessere Trainigseinheit als 30 mal den Teufelsberg hinauf.

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