Winter, Wald, die Trägheit besiegt

Ich war jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr ordentlich unterwegs – es wurde also Zeit. Das Wetter der letzten Wochen hatte es nicht leicht gemacht, die Faulheit zu überwinden, die sich in der Pausenzeit eingeschlichen hatte – aber langsam trieb es mich wieder nach draußen. Heute war es kalt, aber nicht eisig – vor allem aber war das Wetter recht freundlich. Zwar ein paar Schleierwolken, aber dazwischen lugte durchaus mal die Sonne hervor. Da beim derzeitigen Straßenzustand (und auch im Wald) Spikes keine nennenswerten Vorteile bringen, habe ich mir ein paar grobstollige Schlappen aufs MTB gezogen, dann noch kurz für Schnellentschlossene eine nachricht an die Rennradgruppe abgesetzt und mich dann mit Wieland am Auerbachtunnel getroffen. Eine sanfte Tour war angesetzt, nach der langen Abstinenz – und so ging es erstmal geradewegs auf Waldautobahnen zum Kuhhorn, einmal um Schildhorn und dann auf den Havelhöhenweg, der noch immer in einigen Teilen durch Harvester schlimm zugerichtet ist. Am Ende sind wir noch Am Strandbad vorbei und entlang der Seen im Grunewald zurückgefahren – nicht ganz am Ufer, da ist es zu voll.

Insgesamt hat es sich gelohnt: Endlich mal wieder Tageslicht, Radfahren, draußen sein bei wunderschöner Stimmung und mit viel Spaß auf einer angenehmen, nicht übertrieben anspruchsvollen Strecke.

Ich glaub schon mit diesem einen mal ist für mich der Bann gebrochen und ich schaff es jetzt wieder, öfter mal eine Runde zu drehen. Wird ja auch Zeit!

Der Herbst ist: MTB-Saison eingeläutet

Der Sonntag lockte mit Sonnenschein und erträglichen Temperaturen. Und so beschloss ich – recht spontan – mein Mountainbike mal wieder für die Art von Strecken zu nutzen, für die es gebaut wurde: eine Runde durch den Grunewald, abseits von Straßenlärm und Autogestank. Die hintere Bremse hatte ich nach einigen Problemen durch Feine Räder auf Vordermann bringen lassen, so daß einer sicheren Waldtour nichts im Wege stand.

Auf kürzestem Wege ging es in den Grunewald. Natürlich waren um den Grunewaldsee und die anschließenden Seen die Wege voll mit Leuten, die den schönen Herbsttag genießen wollten, aber durch meine zahlreichen Touren im letzten Winter gelang es mir recht schnell, auf weniger bevölkerte Wege auszuweichen, auf denen ich dann zunächst bis zur Bahn-Unterquerung an der Ecke Kronprinzessinnenweg und Havelchaussee fuhr. Mit den Straßen hielt ichmich nicht lange auf und folgte zunächst einem, sagen wir mal, eher ehemaligen Weg in Richtung Ufer, bevor ich wieder auf besser fahrbare Strecken stieß. Als kleinen Spaß am Rande gönnte ich mir die Abfahrt zur Schwanenwerderbrücke über die Stufen, wo ich trotz umsichtiger und langsamer fahrweise wohl Fußgänger durch die Wegwahl nachhaltig irritierte.

Es folgte eine längere Pause in der SV03 mit Saftschorle, Suppe und Kuchen nebst einer Unterhaltung mit Martin und Silke, die mit Jorven gerade beim Muschelessen saßen.

Den Rückweg legte ich entlang des Ufers, das bei tief im Westen stehender Sonne viele nette Ausblicke bot, zudem hatte ich auch eher Lust auf gemütliches Cruisen als mir jetzt das Auf und Ab des Havelhöhenwegs zu geben. Das Bedürfnis, möglichst lange Strecke am Ufer und nicht auf der havelchaussee zu fahren, führte mich dann allerdings auf Wegen, die im Winter und Frühjahr alle unter Wasser gestanden hatten, an Stellen, wo der Begriff  ‚fahren‘ nicht angebracht war. Ab der Lieper Bucht war ich dann wieder auf bekannten Pfaden unterwegs, nahm noch Schildhorn mit und fuhr dann auf dem Uferweg zur Straße am Postfenn, die ich aber gleich wieder in Richtung Wald verließ und nur an der Alten Spandauer Poststraße wieder überquerte.

Um von dieser in Richtung Teufelsberg zu kommen, bog ich vor dem Postfenn nach links auf einen kleinen Waldweg und wollte mich auf kleinen Trails durchschlagen, wurde aber alsbald von einem Jäger auf dem Hochstand ermahnt nur die Hauptwege zu nutzen, da hier gejagt würde. An einem schönen Herbstsonntag mitten im übervölkerten Grunewald und ohne größere Absperrungen und Warnhinweise auch ein gelinde gesagt interessanter Ansatz.

So ging es dann auf etwas größeren Wegen zwischen Post- und Teufelsfenn hindurch und zunächst zum Drachenberg, auf den ich aber auf dem normalen Rundweg hinauffuhr, runter dann über die Nordschanze (auf dem Wall). Dann noch hinauf auf den teufelsberg, einmal halb um die Radarstation. Der Weg war allerdings deutlich stark frequentiert. Wegen personalintensiver Sicherungsmaßnahmen war allerdings niemand auf dem Turm.

Runter bretterte ich über die Straße um die neuen Beläge der hinteren Bremse einmal gut einzubremsen, dann quer durch den Wald zurück zum Auerbachtunnel und ab dort um den Grunewaldsee und durch Dahlem nach Hause. Eine schöne, eine gemütliche Runde von 42km lag hinter mir, ich kam genau mit Sonnenuntergang an meiner Haustür an.

Spaß mit Naviki: Querfeldein über Stock und Stein

Der webbasierte Routingdienst Naviki verfolgt ein interessantes Konzept: Neben der Kartenbasis aus OpenStreetMap verfügt Naviki über einen eigenen Wegenetz-Layer, der größtenteils aus benutzergenerierten Tracks erstellt wird. Auf diese Weite soll ein Netz fahrradfreundlicher Strecken entstehen, die das automatische Routing ergänzen.

Bisher hatte ich Naviki vor allem genutzt, um einen groben Track zu erhalten, anhand dessen ich eine auf meine Bedürfnisse zugeschnittene Route erstellen konnte. Dabei fiel mir allerdings häufiger schon mal auf, daß die Tracks teils über interessante Strecken führten, ich schenkte dem aber keine besondere Aufmerksamkeit.

In einem Anflug von Abenteuerlust nahm ich mir also vor, einmal auszuprobieren, was einem unbedarften Nutzer passiert, der für eine 80km bis 100km lange Fahrt, wie sie für viele Radtouristen üblich ist, einfach nur den erzeugten Track aufs GPS läd und diesem dann folgt. Als Startpunkt wählte ich meinen Wohnort im Südwesten Berlins, Ziel sollte die Lutherstadt Wittenberg sein – Einstellung „fahrradfreundliche Route“.

Natürlich fuhr ich nicht völlig blind drauf los. Ich machte aus dem Track zusätzlich noch eine Route und begutachtete das Ergebnis dabei. Auffällig: Der Track führt erstaunliche geradlinig durchs Land. Bei näherer Betrachtung wird klar, warum: Aus Berlin raus führt der Weg über gut fahrbare Straßen, als das Straßennetz dünner wird, sind viele „Abkürzungen“ quer durch den Wald enthalten.

Hierbei wird auf der OSM schon sichtbar, daß es sich nicht nur um einfache Wege handelt, sondern durchaus als Grade 3 bis Grade 5 gekennzeichnete Pfade dabei sind. Unsurfaced oder Grade 1 in der OpenStreetMap bedeutet, daß zwar kein Asphalt vorhanden ist, der Weg in aller Regel mit einem normalen Tourenrad noch problemlos bezwingbar ist, auch mit Reisegepäck. Grade 2 bedeutet schon eine recht ruppige Piste, die nach einem Regen oder ähnlichem schonmal zu einem echten Ärgernis werden kann. Alles darüber hinaus, als die Grade 3 bis 5 sind für einen durchschnittlichen Radtouristen aber auch für mich mit dem Liegerad schon eine Herausforderung, selbst bei gutem Wetter wäre hier ein Crosser oder ein Mountainbike eher das Mittel der Wahl.

Ich wollte es aber nunmal wissen. Ich setze mich auf meine (nicht beladene) Speedmachine und fuhr los. Angenehme Reisegeschwindigkeit, raus aus der Stadt auf wirklich guten Wegen, die Umfahrung der Autohölle beherrscht das System definitiv. Dann die erste Abbiegung auf einen Waldweg. Ich komme nur noch mit maximal 10 km/h voran, der Untergrund ist teils sandig, immer wieder muß ich absteigen und schieben. Die Abkürzung gegenüber dem Haken auf der Landstraße ist nicht so gewaltig, daß es sich zeitlich lohnt. Ich überlege, das Experiment abzubrechen, entscheide mich aber schließlich doch zur Weiterfahrt auf dem Track.

Zwischen Tremsdorf und Fresdorf treffe ich wieder auf die Straße (ein Plattenweg, aber in dieser Situation eine Erlösung!) und habe erstmal wieder ein paar Kilometer bis Rieben auf ruhigen und gut fahrbaren Landstraßen vor mir. Kurze Pflastersteinabschnitte gehören auf brandenburgischen Dörfern dazu und sind kein Grund zur Beunruhigung.

Ab Rieben bis kurz vor Kemnitz folgt ein langes Stück quer durch einen Wald. Weite Teile sind nur schiebend zu bewältigen. Tiefer Sand, hohes Gras, von landwirtschaftlichen Fahrzeugen gezogene Furchen und ein Weg, der zugewachsen und von umgestürzten Bäumen versperrt ist. Gelände, auf dem man teilweise vermutlich sogar ein MTB durch die Gegend trägt. Der 60-jährige Radtourist auf dem Kettler-Alu-Rad mit Wochenend-Gepäck stünde hier wahrlich aufgeschmissen mitten im Wald und müßte mühsam nach einer Umkehr herausfinden, wie er auf einer Alternativroute wieder auf seinen Track zurückkommt. Die Umfahrung via Dobbrikow, Nettgendorf und Zülichendorf wäre unwesentlich länger, aber bei weitem schneller und leichter zu fahren.

Nach ein paar erholsamen Kilometern auf einer Landstraße geht es hinter Bardenitz wieder auf sandige Waldwege. Nicht mehr ganz so schlimm wie zuvor, größtenteils ohne Abzusteigen fahrbar, wenn auch nur sehr langsam geht es nach Danna. Via Klausdorf, Lindow, Eckmannsdorf wäre auch hier eine duetlich schneller und besser fahrbvare Alternative auf ruhigen Straßen vorhanden gewesen.

Hinter Schönefeld geht wieder quer über die Felder. Schlaglöcher, Schotter und Sand sind meine Freunde, aber ich freue mich, daß es ohne längere Schiebestrecken machbar ist. Die Alternativroute über die Landstraße durch Zahna wäre auch hier die deutlich bessere Wahl. Ich stoße erst kurz vor Wittenberg wieder auf feste Straßen.

Mein Fazit: Die Idee hinter Naviki ist gut, allerdings ist das Ergebnis alles andere als befriedigend. Die Katastrophe kam mit Ansage: Aufgrund der in OSM enthaltenen Informationen wäre es problemlos möglich gewesen, hier eine weitaus fahrradfreundlichere Route zu erstellen, die nur unwesentlich länger gewesen wäre, wenn ich mal davon ausgehe, daß die Zielgruppe für Naviki nicht Mountainbiker sind. Ohne erhebliche manuelle Nachbesserung würde ich derzeit nicht empfehlen, den Tracks zu folgen. Um einen Einzelfall auszuschließen habe ich mir noch eine Route von Gransee nach Waren (Müritz) erstellen lassen, der ich am nächsten Tag dann aber nur noch teilweise gefolgt bin – auch hier ging es wieder querfeldein, hätte ich nicht nachgebessert, hätten auch hier lange Schiebestrecken gedroht.

Berlin-Wittenberg

Der Grüne Pfeil

Einen Wecker hatte ich mir nicht gestellt für diesen Samstag morgen. Ich dachte mir einfach, wenn ich früh genug für das Treffen um 10:30 Uhr wach bin, dann fahre ich eine schöne MTB-Runde mit ein paar Leuten, wenn nicht, dann fahr ich später allein eine kleine Runde. Ich wachte um 9 Uhr auf. Früh genug.

Ich kalkulierte ca. 20-25 Minuten Fahrt bis zum Treffpunkt ein und ließ es ruhig angehen. Das vordere Schutzblech noch festschrauben, das mir bei der vorigen Fahrt zweimal abgesprungen war, Wasserflasche füllen, anziehen. Die Kette hatte ich schon am Abend gepflegt. Ich wollte noch kurz ein Brötchen vom Bäcker als Frühstück holen vor dem Losfahren. Doch dann fiel mir auf, daß ich irgendwie den falschen S-Bahnhof im Sinn hatte. Ich dachte die ganze Zeit an S Messe Süd, das Treffen war aber am S Heerstraße. Ein paar Minuten mehr zu fahren. Also das Brötchen auslassen und auf den Laden im S-Bahnhof spekulieren.

Gegen den teilweise fiesen Nordwind kämpfte ich mich mit leerem Magen als zum Treffpunkt, wo die anderen drei schon bereitstanden. Der Laden im Bahnhof erwies sich allerdings als Dönerbude. Keine ideale Wahl, aber ein Schafskäse-Börek war jetzt die einzige Chance. Ich shcaffte nur etwas mehr als die Hälfte von dem fettigen Gebäck, dann noch kurz einen Schluck aus der Flasche und los ging es. Schon ziemlich flink. Kurz hinter dem Teufelsberg bogen wir am Parkplatz Teufelssee in den Wald ab und folgten der mit grünen Pfeilen markierten Strecke – und ich merkte, daß die anderen deutlich erfahrenere Mountainbiker waren als ich: Wenn es bergab ging, preschten sie mit Geschwindigkeiten über den gefrorenen Boden – es herrschten ca. -3°C bis -4°C, mit seinen Wurzeln, die ich mir so nicht ganbz zutraute. Das konnte ja noch heiter werden!

Schon an der ersten Steigung sprang mir die Kette nach innen ab. Kein großes Problem, ich schaltete etwas vorsichtiger und es konnte weiter gehen. Aufgrund der Geschwindigkeit kriegte ich vom Wald und der Umgebung bald weniger mit, als wenn wir nachts fuhren, es machte aber einen Heidenspaß und auch wenn ich manchmal etwas langsamer war als meine Begleiter hatte ich nicht das Gefühl, sie über Gebühr aufzuhalten und sie begegneten mir auch mir Nachsicht.

Auf verschlungenen Pfaden brausten wir bis zum Wannseebadweg, dann wieder zurück zum Teufelsberg. Fotopausen gab es keine, es ging wirklich gut zur Sache. Nur bei der Auffahrt zum Havelhöhenweg forderte ich eine kurze Pause ein – die Schaltung klang seltsam und ich fand den Grund in einem leicht verstellten Umwerfer, kein Problem was sich nicht mit dem Bordwerkzeug in kurzer Zeit lösen ließ.

Bei der Pause flößte ich mir auch noch ein durch die niedrigen Temperaturen sehr zähflüssiges Gel ein, konnte aber nicht wirklich genug Flüssigkeit nachspülen, da der Inhalt meiner Flasche bereit szu einem guten Teil gefroren war und nur durch die ständige Bewegung eher an Frozen Margarita erinnerte und nicht an einen Eisblock.

Weiter ging es dann zum Teufelsberg, dessen Flanke wir auf steilen Wegen (ca. 18% Steigung!) mitnahmen, bevor wir die gemeinsame Fahrt am Teufelsseeparkplatz beendeten. Einer meiner Mitfahrer mußte noch in Richtung Schlachtensee und da mir aufgrund der schnellen Fahrt noch ein wenig Zeit für genügend Winterpokal-Punkte fehlte, beschloß ich mitzufahren und dann über die Seen (Schlachtensee-Krumme Lanke-Grunewaldsee) wieder zurück.

Trotz des Samstags war es wohl wegen des Wetters noch erträglich dort zu fahren. Zum Schluß umfuhr ich den Grunewald noch nahezu komplett und drehte einen kleinen Umweg, um die drei Stunden noch vollzukriegen. So kam ich mit genau drei Stunden und mehr als 60km auf dem Tacho zu Hause an. Ein 20er Tachoschnitt auf einer solchen MTB-Runde, nicht von schlechten Eltern.

Meine Beine allerdings spürte ich danach deutlich. Aber so muß es sein!

Hoehenprofil
Geschwindigkeitsprofil

Hoehenprofil
Geschwindigkeitsprofil

Havelhöhenweg

An diesem Samstag war das Wetter zwar mit Temperaturen um den Gefrierpunkt recht kühl, aber sonnig und trocken. Nach einem guten Frühstück prokrastinierte ich noch etwas vor mich hin und als ich mich schon fertig machte, um allein loszuziehen, da klingelte doch noch das Telefon und Manuel meldete sich, mit dem ich heute locker verabredet war.

Eigentlich war angedacht, eine Straßentour zu fahren, mal etwas raus aus Berlin. Aber nach den letzten Abendtouren auf der Straße war mir der Verkehr, zumal der zu ewartende an so einem schönen Tage, schon über, bevor ich mich mit diesem überhaupt auseinandersetzen mußte und so entschieden wir, durch den Grunewald, aber etwas südlicher der letzten Nightrides zu fahren.

Wir trafen uns am S-Bahnhof Grunewald, von dort ging es direkt auf die kleinen Waldwege, da die großen mit Unmengen von Spaziergängern nicht schön zu fahren gewesen wären (was zum Glück schon gleich zu sehen war). Teilweise auf kleinen Trails, teils auf Reitwegen fuhren wir in Richtung der Havelberge, wo wir kurz vor der Havelchaussee einbogen und nach einem kleinen Schlenker auf den Havelhöhenweg einbogen. Dieser ist über große Teile mit dem Fahrrad angenehme zu fahren, auch wenn er natürlich immer wieder einige nette Abfahrten und Anstiege bereithält. Allerdings (das war uns vorher aber auch bewußt), sollte man sich auch nicht scheuen, die ein oder andere Treppe schiebend oder tragend zu überwinden.

Belohnt wird die Mühe, speziell jetzt, wo kein Laub an den Bäumen ist, immer wieder mit grandiosen Ausblicken über die Havel. Und da der Weg auch zu Fuß recht anstrengend (und nicht einfach zu erreichen) ist, ist er auch von Fußgängern nicht so stark frequentiert. Mit einigen kleinen Umwegen folgten wir dem Weg bis zur Großen Breite, dann überquerten wir den Wannseebadweg und fuhren am Strandbad vorbei zur DLRG-Station am Großen Wannsee. Nach einem Blick auf den anhaltend hohen Wasserstand ging es dann für eine Pause zur Tankstelle Nikolassee, wo wir warmen Kakao und ein paar kurzkettige Kohlehydrate zu uns nahmen.

Mit frischer Energie vesorgt ging es in gleichmäßigem, aber zügigem Tempo über einfache Wege nach Schildhorn, wo wir noch die Biberspuren anschauen wollten. Wir nahmen noch den Blick auf die Havel vom Schildhorndenkmal mit, dann fuhren wir relativ direkt durch den Wald zurück zum Bahnhof Grunewald und von dort nach Hause.

Eine – auch wegen des wirklich schönen Wetters – sehr angenehme Tour, etwas weniger anstrengend, aber mit einigen kleinen Schiebe- oder Tragepassagen garniert, die aber vor allem tolle Ausblicke auf die wunderschöne Berliner Havellandschaft bescherte.

Hoehenprofil
Geschwindigkeitsprofil
GPX Track Havelhoehenweg und Bonus