Neue Lowrider

Meine kleine Tour hat mich ein paar Dinge über Gepäck am Liegerad gelehrt:

  • Gepäck gibt dem Rad ein stabileres Fahrverhalten
  • Seitentaschen am Gepäckträger sind trotzdem zu weit hinten und zu weit oben
  • auf einer wirklich langen Tour brauch ich mehr Platz

Die letzten beiden Punkte lassen sich ideal durch Lowrider und entsprechende Taschen lösen. Lowrider sind etwas kleinere Gepäckhalter, die bei Liegerad unter dem Sitz angeracht sind. Die Taschen dafür sind die gleichen, wie man sie beim Aufrechtrad am Vorderrad nutzen kann.

Es gibt auch noch dedizierte Liegeradtaschen, die sich bananenförmig vom hinteren Gepäckträger zu den Lowridern durchziehen. Das ist von Gewichtsverteilung und Aerodynamik natürlich nochmal etwas günstiger. Ich für meinen Teil werde aber zunächst mal die etwas flexiblere Lösung mit mehreren Taschen ausprobieren.

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Bicycle Race

Manuel war heute bei feine räder, um sich auch mal auf dem Markt für Liegeräder umzutun. Spätestens unserer Ostfriesland-Tour hat ihn wohl überzeugt, daß das ein Liegerad ein ideales Gefährt für Radreisen ist.

Ich habe mein Rad aus der Wartung geholt und dabei nebenher im Laden etwas gesehen, was beweist, daß Liegeräder auch manchmal nicht so tourentauglich sind – dafür aber gnadenlos sportlich und schnell sein können: Ein Challenge Fujin SL II Carbon Low Racer.

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Der Showeffekt

Nicht jeder kann ein Liegerad gut einschätzen, wenn es ihm auf der Straße begegnet. Tagsüber führt das oft dazu, daß einen Leute anstarren – und vergessen, den Radweg zu verlassen. Abends braucht es schon etwas Showeffekt, um anderen Verkehrsteilnehmern klarzumachen, daß da kein Kinderfahrrad kommt. Nun habe ich zwar grundsätzlich schon eine ordentliche Lichtanlage (SON + B&M Fly IQ 40 Lux), aber manchmal darf’s ein bischen mehr sein. Die kleinen Tri-LED-Lampen am Lenker sind einfach ranzuclippen und taugen aufgrund mangelnder Leuchtkraft nicht als ernsthafte Scheinwerfer, sie taugen allerdings als zusätzliche Lichtquellen, um gesehen zu werden.

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Liegeräder und Tandemplätze

Bei der Beförderung in der Deutschen Bahn gilt ein Liegerad als Tandem und muß entsprechend bei der Reservierung deklariert werden. Das ist grundsätzlich gar nicht so falsch, denn wie ein Tandem ist auch ein Liegerad in der Regel etwas länger als ein herkömmliches Fahrrad.

Auf der Hinfahrt zur Ostfriesland-Tour zeigte sich allerdings, daß nicht alles, was in der Bahn als Tandemplatz deklariert ist, deswegen auch als Liegeradplatz taugt, speziell wenn man – wie ich – einen Untenlenker fährt: In einigen Wagen sind die Tandemplätze in den Ecken untergebracht, das Liegerad mit Untenlenker ist einfach zu breit, um es dort problemlos einhängen zu können, ein normaler Standplatz tut es aber bei einem Kurzlieger dann trotzdem:

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Auf der Rückfahrt hatte ich einen anderen Wagentyp, bei dem zwar der Einstieg ein klein wenig komplizierter war (mangels großer Seitentür, aber auch das ging) – dafür paßte es hier mit dem Tandemplatz für mein Liegerad absolut prima:

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