Februar-Bilanz

Auch der Februar war noch bitter kalt, die Straßen glatt. Ich hab mich dennoch nicht abhalten lassen, aber die Bilanz sieht etwas schlechter als im Januar aus: 156km mit dem T300 auf der Straße, 1,5km mit der Speedmachine und 210km mit dem M5 auf der Rolle, wobei letzterer Wert durch leichte Änderungen des Trainingsprogramms nicht so viel aussagt. Zusätzlich kam noch etwas Spinning im Fitness-Studio dazu. Alles in allem also durchaus geeignet, um ausbaufähige Grundlagen für das Frühjahr zu schaffen.

Die Speedmachine ist aus der Werkstatt zurück, der Luftdämpfer ist überholt worden (das gibt nur Funktionssicherheit, keine funktionale Änderung) und die vordere federung ist härter.  Das merkt man beim Fahren schon ein wenig, ich empfand es als sportlicher, aber nicht weniger komfortabel. Den größten Unterschied dürfte es allerdings dann später bei Fahrten mit Gepäck geben.

Bevor das Wetter so richtig zum Fahren einläd wird an der HP Velotechnik Speedmachine noch der Antriebsstrang gewechselt. Die Rohloff-Kette liegt bereit, ebenso Tacx Schaltungsrädchen um die potentiell quietschenden Shimano-Originale zu ersetzen und als Schmankerl noch eine TerraCycle-Umlenkrolle. Welche Kettenblätter und welches Ritzelpaket, die der harten Rohloff-Kette adäquat standhalten, die alten runtergefahrenen ersetzen werden ist noch nicht klar, da warte ich noch auf ein Angebot.

Ein wichtiger Punkt, den ich im März auf jeden Fall durch haben möchte, findet nicht auf der Straße statt – die Routenplanung für die Nordkapp-Tour sollte Gestalt annehmen. Auf Basis der Prozeduren zur Routenplanung möchte ich einige Varianten der Darstellung auf dem GPS dann im Praxiseinsatz druchtesten, die mir so durch den Kopf gingen.

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Fahrradfreier Tag

Strahlende Sonne, frühlingshafte Temperaturen und die Mail von feine raeder, daß ich meine Speedmachine mit stärkerer Feder vorn und einem übergangsweisen Stahldämpfer hinten abholen könnte, so daß ich in der Wartezeit auf den Service meines DT-Swiss Luftdämpfers die Speedmachine schon auf die Rolle stellen könnte (wo ja derzeit das M5 steht) – so begann der Tag!

Ich kündigte also an, etwas später im Büro zu sein (was sich nur kurze Zeit später durch technische Problme dort rächte…) und zog los – feine raeder liegt ja neuerdings in Laufweite. Dort angekommen stand meine HP Velotechnik Speedmachine vor mir – und Johannes begrüßte mich mit der Mitteilung, daß der Luftdämpfer bereits auf dem Rückweg nach Berlin sei. Wenn ich also noch bis Samstag warten würde, dann könnte ich mir den Umbau des Dämpfers sparen (was ohne passende Halterung für das Rad immer etwas fummelig wird) und meine bestellte Ventisit-Matte für den M5 CrMo Lowracer wäre dann eventuell auch schon da.

So ging ich dann also zu Fuß, die Cleats schabten im Streusand, wieder nach Hause und holte mein T300 aus dem Keller. Ein leises chrrrt chrrrrt beim Schieben erinnerte mich an die fällige Jahresinspektion, die sanfte Acht im Hinterrad und den schwergängigen Kolben meiner hinteren HS-11. Da ich nun schon zu Öffnungszeiten meines Radhändlers gegenüber dabei war, brachte ich das T300 dann also auch gleich weg, denn das Radarbild ließ eh für den Nachmittag Regen erwarten (in Übereinstimmung mit dem Wetterbericht).

Natürlich stiegen die Temperaturen heute in den zweistelligen Bereich, die Sonne blieb über den ganzen Tag und der Regen, der zog nördlich an Berlin vorbei.

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Kleiner Nachtrag zum Liegeradschnack

Eigentlich wollte ich ja noch ein paar Worte zum Liegeradschnack am letzten Samstag verlieren – allerdings hat Lars irgendwie schon alles wichtige erwähnt. In Kürze: Es hat Spaß gemacht, war spannend und informativ und sollte definitiv im nächsten Winter wieder stattfinden!

Einen kleinen Nachtrag in eigener Sache habe ich allerdings: Nachdem meine Routenplanung für die Strecke von Trelleborg zum Nordkapp eigentlich schon recht weit fortgeschritten war und ich sie grob auf dem Liegeradschnack vorgestellt hatte, habe ich sie jetzt noch einmal völlig über den Haufen geworfen.

Zwei Leute, die teilweise mehrfach dort unterwegs waren und die Route an Schwedens Ostküste über die E4 kennen haben mir eindringlich davon abgeraten, diese Route zu nehmen. Ich hatte vorher schon gelesen, daß auf der E4 mit einigem Verkehr zu rechnen und diese nicht empfehlenswert sei. Ich hab das zwar enrstgenommen, habe das aber dem Ziel schnell vorwärtszukommen und vielleicht am Rande der STrecke doch etwas zu sehen – ich liebe nunmal das Meer – untergeordnet. Die letzten zwei, die ich direkt danach gefragt habe, die haben mir das detaillierter dargelegt: Die E4 ist in der Nähe der größeren Orte für Fahrräder verboten, der Verkehr ist erheblich und kommt dem Radfahrer sehr nahe (ich habe das in Schweden schon erlebt) und die Alternativstrecken bringen einen nicht wirklich gut voran.

Somit plane ich jetzt meine Strecke über die Inlandsroute. Mehr Mücken, weniger Verkehr – vor allem aber viele gute Möglichkeiten sein Lager aufzuschlagen. Etwas eintöniger, aber es geht gut voran, so gut, daß erfahrene Radler meine zeitliche Planung nicht für völlig abwegig halten. Das sind überzeugende Argumente, auch wenn es heißt, manchmal tagelang links und rechts nur Bäume und vor mir das graue Band der Straße zu sehen.

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1500 Meter Speedmachine fahren

Die Straßen trocken, der Himmel klar, die Sonne scheint. Auf diesen Tag warte ich jetzt schon eine Weile. Heute war es soweit und so befreite ich die Speedmachine aus dem Keller, kontrollierte den Reifenluftdruck (der nach zweieinhalb Monaten nur gelegentlichen Nachschauens erstaunlich gut war) und gab der Kette ein wenig Profi Dry Lube – denn die Kette, die ich ja eh zum Anfang der Saison austauschen will, hatte unter Standzeit etwas gelitten und einige Gelenke waren fest – was sich allerdings mit etwas Geduld ausreichend beheben ließ um loszufahren.

Nach so langer Zeit das erste mal wieder richtig draußen fahren auf dem Liegerad ging erstaunlich gut, man verlernt das eben nicht. Aber nach hunderten Kilometern auf dem Aufrechtrad war es doch mal wieder ein anderes, schönes Gefühl. Leider war der Weg, den ich heute zurückzulegen hatte nicht sonderlich weit: Nur eineinhalb Kilometer zu feine raeder, der jetzt in meine Nähe gezogen ist – eigentlich noch näher, aber ich umfuhr die vereisten Nebenstraßen.

  • Der DT Swiss Dämpfer geht zur Inspektion, das soll er eigentlich jährlich, aber im letzten Winter war es mir dann doch noch zu früh.
  • Die Feder der vorderen Gabel soll durch eine härtere ausgetauscht werden, um bei Fahrten mit Gepäck mehr positiven Federweg zu geben.
  • Der Schraubring, der mir in Dänemark nach einigen Rüttelpisten das Spiel in der Lenkung bescherte, soll nachgezogen und (falls durch HP freigegeben) per Loctite gesichert werden.

Eigentlich wollte ich größere Scheiben an meinen Bremsen haben, allerdings wird das wohl bei der Federgabel der Speedmachine zu eng, gerüchteweise geht es bei der ungefederten Gabel, aber das wär mir dann auch nichts. So bleibt es dann dabei.

Zu Beginn der Saison werde ich den Antrieb erneuern, eine Rohloff-Kette liegt schon bereit, neue Kettenblätter und Ritzel wird es auch geben. Zudem werde ich vorsorglich noch Sitzkissen und vielleicht auch Kettenleitrohre tauschen. Die derzeitigen sind sicher noch brauchbar, daher werden sie als Ersatzteile eingelagert.

Tja – und so stehe ich nun, da das Wetter (vielleicht) etwas liegeradfreundlicher wird, erstmal ohne meine Speedmachine da. Für wie lang steht noch nicht fest.

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Der Willi war noch nie so harmlos…

Bei einem Spaziergang auf dem zugefrorenen Wannsee am Sonntag war der Gedanke gereift, mit dem Fahrrad auf dem See herumzukurven. Am Dienstag morgen nahm ich mir die Zeit und verabredet mich mit Manuel – der kurzfristig feststellte, daß er nicht den richtigen Reifen am Rad hat – und Solon.

Vormittags unter der Woche war der See im gegensatz zum Sonntag komplett leer. Durch die Schneedecke gab es auch keinerlei Probleme mit der Glätte, dennoch senkte ich den Luftdruck meiner Schwalbe Snow Studs etwas ab – für besseren Grip und etwas Federungskomfort.

Zunächst folgten wir dem vom Wochenende ausgtrampelten Pfad zum Westufer des Sees. Die dünne Neuschneedecke der Nacht machte keine Probleme. Sobald wir aber auf die bisher nicht ausgetrampelten dickeren Schneedecken seitlich auswichen wurde der Rollwiderstand merklich stärker. Die Temperatur lag bei ca. -4°C, die Schneedecke war kalt, trocken und knisterte eisig, wenn die Räder sie durchbrachen. Der Wind hatte den Schnee in unterschiedlich dicke Polster verweht, so daß wir bei 3-4 Zentimeter Schneedecke immer wieder für einige Meter gut vorankamen, dann wechselte sich das mit dickeren Schneedecken von teils bis zu 10 Zentimeter ab, gegen die ich im kleinsten Gang teilweise nur noch im Wiegetritt ankam.

Unser Weg führte an Schwanenwerder vorbei. Wir hatten glücklicherweise den Wind im Rücken – ein kurzer Schlenker in den Gegenwind hatte mir gezeigt, was es heißt, auch dagegen noch ankämpfen zu müssen. Unberührte Schneeflächen, keine Fußabdrücke, keine Spuren von Langlaufski. Wir trennten uns, Solon fuhr an der großen Breite in Richtung Havelchaussee, ich peilte Lindwerder an. je näher ich der Insel kam, desto mehr fühlte ich meien Kräfte schwinden, teilweise erreichte ich selbst im kleinsten Gang mit Wiegetritt gerade mal vier bis fünf km/h.

An der Lindwerder-Fähre fuhr ich auf die Havelchausee, die gut fahrbar war. Nach der Kurve ging es auf die Steigung zum Grunewaldturm hoch. Den Willi mit abgesenktem Luftdruck und dicken Winterschlappen mit 14-16 km/h hochzurauschen (für die Rennradler: auf meinem Stahl-Tourenrad!) fühlte sich nach der Schneefahrt einfach nur erholsam an. Als es dann bergab ging durfte ich meine hydraulischen Felgenbremsen ersteinmal freifahren, Bremswirkung zunächst null: Gute Beschleunigung bei vollem Druck. Erst nach vielleicht 50 bis 60 Metern war die Eisschicht von den Bremsklötzen und Felgen abgefahren und die Bremswirkung setze (recht abrupt – aber ich rechnete ja damit) ein, so daß ich ohne Bedenken das Gefälle hinabrauschen konnte.

Ich nahm den Weg über den Postfenn, brachte oben an der tanke meine Reifen wieder auf Maximaldruck und fuhr dann durch die Stadt zur Arbeit. 28 Kilometer Spaß auf dem Rad und ein Track, wie man ihn auf dem Fahrrad nur sehr selten hinkriegt.

Hoehenprofil
Geschwindigkeitsprofil

Die 125 km/h im Geschwindigkeitsdiagramm sind eine Fehlmessung in einem durchfahrenen Tunnel.

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Januar-Bilanz

Durchgehend Schnee und zum Teil sehr kalte Tage haben den Januar nicht gerade zu einem idealen Monat für das Radfahren im Freien gemacht. Dennoch habe ich es immerhin geschafft, mit dem Aufrechtrad 194km auf der Straße zurückzulegen. Einen großen Anteil, daß dies möglich war tragen mit Sicherheit auch meine Schwalbe Snow Studs, ohne die so manche Fahrt sicher nicht möglich gewesen wäre oder zumindest von ein paar Umfallern begleitet gewesen wäre. So bin ich nur einmal hingefallen: An der Ampel wurde mir schlagartig bewußt, daß die Spike-Reifen auf dem eisigen Untergrund deutlich besseren Halt finden als mein Schuh…

Auf meiner Rennliege, die ja derzeit die Rolle ziert, habe ich 233km im warmen Zimmer zurückgelegt. Klingt nicht so viel, daß ich aber im wesentlichen Grundlagentraining mache, um mir die Ausdauer für die Fahrt zum Nordkap zu erhalten, ist das schon ganz in Ordnung. Zuviel wäre jetzt nicht hilfreich.

Neben den drei langsamen Trainingseinheiten unter der Woche kommt seit drei Wochen noch zweistündiges Spinning am Wochenende dazu. Da kann ich leider keine Kilometer zählen, aber das sind richtig schöne Intervalle, die auch mit viel Kraft (auf dem Spinningbike im Fitnesscenter) gefahren werden. Natürlich sind da teilweise andere Muskelpartien im Spiel als auf dem Liegerad, dennoch sollte dieses Training eine gute Grundlage schaffen, um sich dann belastungsmäßig schnell aufs Liegerad zu adaptieren, sobald es wieder raus auf die Straße geht.

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Eine Wintervision

Das Salz auf den Straßen ist ja schon viel weniger, als es das mal vor vielen Jahren war und ich nehme das auch gern zur Kenntnis. Aber manchmal wünschte ich, es ginge noch besser.

Wird es glatt, werden die Straßen für den automobilen Individualverkehr gesperrt. Gestreut wird mit Streuzeug, wie auf Gehwegen, so daß Lieferverkehr und Busse fahren können. Das gesparte Geld wendet man für den öffentlichen Nahverkehr auf und subventioniert ein billiges oder kostenloses Winterticket. Die direkten Einsparungen und der volkwirtschaftliche Vorteil durch vermiedene Luftverschmutzung, verhinderte Unfälle dürfte mehr als ausreichen, die Resourcen für einen dichteren ÖPNV vorzuhalten.

Und ich? Ich könnte endlich mit dem Rad fahren, ohne daß meine Kette zwischen dem morgendlichen und dem abendlichen Ölen rostbraun wird.

Ich weiß, eine Vision und viele ungeklärte Fragen.

Aber dennoch schade, daß da, wo man über solche Visionen entscheiden könnte vermutlich niemand auch nur im Ansatz darüber nachdenkt.

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Rollentrainer Saison gestartet

Nach einer selbstauferlegten Trainingspause und in den letzten Wochen auch wenig Möglichkeit, draußen mit dem Liegerad unterwegs zu sein, wurde heute der Trainingsraum im Büro wieder hergerichtet. Da ich vorläufig meinen M5 CrMo Lowracer auf der Rolle fahre, mußte ich diese von 26 auf 28 Zoll umbauen. Das Vorderrad brauchte einen neuen Schlauch. Auf dem Boden mußte die Vibrationsdämmung wieder eingerichtet werden und ich mußte das neue Rad auf meinem Tacx Flow kalibrieren.

Manuel mußte seine Rolle wiederum von 28 auf 26 Zoll umbauen, da er in diesem Jahr auf seinem Challenge Ventus trainiert und nicht auf dem Rennrad. Er nutzt, bis ich meine HP Velotechnik Speedmachine zum Wintertraining ins Büro stelle, mein Laufrad mit dem Hometrainerreifen.

Nachdem wir alles hergerichtet hatten ging es mit dem Training los. Ich gönnte mir statt meines üblichen zehnminütigen Warmups satte 15 Minuten und fuhr bis auf zwei kleine Sprints ein eher ruhiges Training. Eine Stunde, 172 Watt Schnitt und 27 virtuelle Kilometer, das ganze noch bei einem zehnminütigen Cooldown. Weit unterhalb der Werte der letzten Trainingseinheiten im letzten Jahr, allerdings mit voller Absicht. Zum einen hat der Lowracer eine für mich ungewohnte Geometrie und ich muß sicherlich noch die Länge des Auslegers korrigieren, zum anderen sollte man nach einer Trainingspause eh nicht beim ersten mal gleich alles geben.

Spaß gemacht hat es und gut hat es auch getan.

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Spikereifen am Upright

Der heftige Wintereinbruch in Deutschland hat die Wartezeiten für passende Fahrradreifen in den letzten Wochen deutlich verlängert. Heute endlich kam der erlösende Anruf vom Fahrradhändler, daß meine Schwalbe Snow Stud geliefert wurden. Ich habe mittags das Rad also kurz dorthin gefahren und mir den Luxus gegönnt, die Reifen dort gleich aufziehen zu lassen.

Abends holte ich das Rad wieder ab und schon der kurze Weg zurück ins Büro durch die Nebensatraßen mit viel Eis und Schnee war eine Offenbarung. Im Gegensatz zu den Road Cruisern, die ich sonst auf diesem Rad habe, konnte ich jetzt absolut sicher und problemlos über die nicht gesalzenen Strecken fahren.

Das ganze machte so viel Spaß, daß ich auf dem Weg nach Hause, trotz des vorherigen Rollentrainings, noch einen kleinen Umweg eingeschoben habe. Ich fuhr auf Radwegen und Bürgersteigen (um die Uhrzeit kein Problem) und vermied die gesalzenen Straßen. Etwas langsamer und anstrengender, aber dafür richtig spaßig!

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DB Railnavigator und die Nullpointer Exception

Radfahrer greifen ja auch hin und wieder mal auf die Bahn zurück, daher hier ein kleiner Tipp zum DB Railnavigator.

Vorab: Wer den DB Railnavigator noch nicht kennt: Es handelt sich um ein Programm für Java-fähige Handys (es gibt soweit ich weiß mittlerweile auch eine iPhone-Version), das es ermöglicht, Bahnverbindungen zu ermitteln, aktuelle Zuginfos zu kriegen (welches Gleis, ist der Zug pünktlich etc.) und online Tickets zu kaufen. Das ganze hat noch eine GPS-Anbindung (falls das Handy damit ausgerüstet ist) und kann herausgesuchte Verbindungen speichern. Ein wirklich sinnvolles Tool, wenn man ab und zu mit der Bahn unterwegs ist.

Die aktuelle Version 6.60.13 jedoch hat ein Problem: Wer ein automatisches Update gemacht hat und die Fullscreen-Einstellung aktiviert hatte, wird direkt beim Versuch das Programm zu starten mit der Meldung java.lang.NullPointerException konfrontiert und hat erstmal keine Chance, das zu ändern. Auch eine einfache Neuinstallation hilft nicht, die Exception bleibt. Was hilft ist eine Deinstallation und dann eine erneute Installation des Programms. Danach sollte der Fullscreen-Modus (vorläufig) nicht aktiviert werden, so kommt man um das Problem herum.

Die Bahn weiß um das Problem und verspricht, bald eine neue, fehlerbereinigte Version zum Download anzubieten.

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